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Trotz homodissender Texte: Die 62-jährige Über-Ikone Elton John half dem 36-jährigen Altrapper Eminem in den letzten Jahren damit, von seiner Tablettensucht loszukommen.

Wie Eminem gegenüber der "Detroit Metro Times" erklärte, sieht er in Sir Elton so etwas wie einen Spiegel seiner selbst: "Ich und er, wir hatten ein sehr ähnliches Leben und so. Wir wurden Freunde und ich hab mich mit ihm über das Musikgeschäft unterhalten. Als ich zuerst clean werden wollte, habe ich ihn angerufen und mit ihm darüber gesprochen. Er ist jemand, der in diesem Business ist und weiß, wie hektisch alles werden kann."

Eminem hatte 2002 seine Alkohol- und Drogenabhängigkeit selbst therapiert, ist dann aber auf verschreibungspflichtige Schlaftabletten (Zolpidem) umgestiegen. Als die Abhängigkeit zu groß wurde, hat er sich 2005 in eine Reha-Klinik einweisen lassen. Jetzt ist Eminem nach eigenen Angaben clean. Als einzige Droge nehme er Rapmusik ein, sagte er kürzlich bei einem Interview mit der BBC.

Sir Elton hat ganz ähnliche Erfahrungen gemacht: Er hat 1990 einen Entzug in einer Klinik überstehen müssen. Letztes Jahr hat er bei einer öffentlichen Veranstaltung gewitzelt, dass er die Nachwuchssängerin Lily Allen locker "unter den Tisch koksen" könne (queer.de berichtete).

Die Freundschaft zwischen Elton John und Eminem ist für viele überraschend, da der Rapper wiederholt homopohobe Liedtexte veröffentlicht hatte. Auch in seinem neuen Album "Relapse" verwendet er das Wort "gay" nur in negativen Zusammenhängen. In einem älteren Lied rappte er: "Hate fags? The answer's yes". In den letzten Jahren haben deshalb immer wieder Homo-Gruppen gegen Textstellen in Eminem-Liedern protestiert. Sir Elton scheint das nicht zu stören. Er erklärte schlicht: "Das reizt meinen britischen Sinn für schwarzen Humor". (dk)



Eminem will weiter "Schwuchtel" sagen dürfen

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Arsch-Anschlag auf Eminem war abgesprochen

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#1 RabaukeAnonym
  • 27.05.2009, 15:06h
  • Was Elton John hier leistet ist sicherlich ein , menschlich, feiner Zug. Mehr aber auch nicht. Demnächst steht dann wieder so ein "Pfaffen-Hilfspapst" da....und macht UNS, neben angeblicher "pädophilie, Wirtschaftskrise,Kriege, auch noch für die Drogentoten und Opfer"- sowieso
    verantwortlich?!

    Wenn diesem Eminem seine Platten scheiße laufen............meinetwegen. Kein Padon. Bevor ich so einem "Künstler wie Eminem den Hintern "küsse", falle ich lieber "tot" von einer Parkbank.
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#2 Who is the real fag?!Anonym
  • 27.05.2009, 16:03h
  • Antwort auf #1 von Rabauke
  • Der bedeutende Unterschied ist:

    Was irgendein "Pfaffen-Hilfspapst" zu sagen hat, geht Jugendlichen am Arsch vorbei. Was jemand wie Eminem zu sagen hat - also durchgehend heterosexistischen und homophoben Müll - prägt das Bewusstsein junger Menschen ganz entscheidend!
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#3 seb1983
#4 Who's the real fag?Anonym
  • 27.05.2009, 19:27h
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • Und ich mache mir Sorgen um die, die sich zu sehr mit anderen beschäftigen - und so gut wie gar nicht mehr mit den Inhalten. Das deutet in der Regel darauf hin, dass die Betreffenden selbst ein ernstes Problem haben. Da sollte auch die @Administration mal drüber nachdenken, dass inzwischen 90% der Postings aus Beleidigungen und Polemik gegenüber anderen Usern bestehen.
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#5 seb1983
  • 27.05.2009, 20:23h
  • Antwort auf #4 von Who's the real fag?
  • Ich hatte gehofft dass du dadrüber endlich einmal weggekommen bist, nachdem du schon mehrmals deinen Abschied verkündet hast...

    Aber ich habs dir schon letztes mal gesagt: Du kannst einfach nicht ohne diese Bühne hier, da hilft auch nicht dass du regelmäßig die Administratoren anflehst
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#6 ChrischiAnonym
  • 27.05.2009, 21:08h
  • "Zwei Ex-Junkies, die sich verstehen."

    Diesmal eine gelungene Bildunterschrift ;)

    ach kommt, der auftritt damals mit elton john war doch sowas wie eine läuterung und appell an die fans..
    eminem weiss es halt nicht so ausdrücken wie es kanye west sagt: "seht her die gesellschaft hat mich homophob gemacht"

    aber tatsächlich: homophobie ist heilbar deswegen auch von mir ein punkt an leipzig.

    sind wir wieder gut "sascha"?
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#7 Der FahnderAnonym
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.05.2009, 15:25h
  • Ich hatte zuerst gedacht, auf der Queer-Homepage steht die Schlagzeile "Elton John half Eminem beim Einzug"! Es heißt "Elton John half Eminem beim Entzug". Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. War von Elton John sehr vorbildlich, daß er ihn dabei unterstützt hat, schließlich hat er ja das gleiche durchgemacht.
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