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  • 27. Mai 2009, noch kein Kommentar

Vor genau einem Jahr ist in Berlin das Mahnmal eingeweiht worden, das an die von den Nazis ermordeten Schwulen und Lesben gedenken soll – in dieser kurzen Zeit wurde es bereits drei Mal von unbekannten Vandalen beschädigt.

Zuletzt wurde Anfang April die Verglasung des Sichtfensters zerkratzt (queer.de berichtete). Der Staatsschutz hat in allen Fällen die Ermittlungen übernommen, weil ein politischer Hintergrund wahrscheinlich erscheint. Von Den Täter fehlt allerdings noch jede Spur.

Für Homo-Aktivisten sind die Beschädigungen ein Zeichen, dass nach wie vor gegen Schwulenhass vorgegangen werden müsse. So zeigten die Anschläge eine "nicht mehr latente Homophobie in unserer Gesellschaft", erklärte Ansgar Dittmar, Chef der Schwulen und Lesben in der SPD (Schwusos). "Wir dürfen das nicht hinnehmen, sondern dies zum Anlass nehmen, den begonnen Weg weiter fortzuschreiten. Solange es noch zu diesen Übergriffen kommt, besteht in Deutschland Handlungsbedarf."

Am Mittwochnachmittag fand eine Gedenkfeier am Denkmal statt, an der unter anderem Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, teilnahm. (dk)