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  • 28. Mai 2009, noch kein Kommentar

Der Jeanshersteller Levi’s verziert seine Schaufensterpuppen mit dem weißen Knoten, dem Zeichen für die Kampagne zur Ehe-Öffnung.

Die Knoten wurden bislang bei 20 Läden in New York, Los Angeles, Chicago und San Francisco angebracht. Das Symbol unlängst ist von Homo-Aktivisten als öffentliches Zeichen für das Streben nach gleichen Rechten erfunden worden (queer.de berichtete). Auch Stars wie der frühere Foo-Fighter-Sänger Dave Grohl oder der frühere Eurythmics-Gitarrist Dave Stewart sind mit diesem "White knot" gesichtet worden, ebenso wie der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg.

Levi’s gerade in Schaufenstern seine weiße Kollektion vor und integrierte darin die Knoten: "Unser Design-Team hat nach etwas gesucht, das eine Aussage über die Mode hinaus hat", erklärte Firmensprecher Rene Holguin.

Bereits in der Vergangenheit hat Levi Strauss viel für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben getan: So setzte sich die in San Francisco angesiedelte Firma beim kalifornischen Verfassungsgericht für die Öffnung der Ehe ein und argumentierte mit wirtschaftlichen Vorteilen. Außerdem ist Levi’s einer der Hauptsponsoren des Homo-TV-Senders Logo.

In den betroffenen Läden sind die Mitarbeiter über die Aktion informiert worden. Sie sollen bei Kundenfragen erklären, dass sich ihre Firma für eine Gleichberechtigung im Ehe-Recht einsetzt.

In den USA ist die Frage der Homo-Ehe zu einem Kräftemessen zwischen konservativen und liberalen Kräften geworden. Anfang der Woche erklärte das kalifornische Verfassungsgericht das Verbot der Ehe für Schwule und Lesben für rechtens (queer.de berichtete). Allerdings ist die Ehe inzwischen in fünf US-Bundesstaaten geöffnet worden. Anfang 2008 durften gleichgeschlechtliche Paare nur in Massachusetts heiraten. (dk)