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Mindestens zwei Männer wurden am Donnerstag in Sadr City wegen ihrer Homosexualität getötet. Die Dunkelziffer liegt aber viel höher.

"Zwei junge Männer sind umgebracht worden. Sie waren sexuell abartig. Die Stämme haben sie getötet, um ihre Familienehre wiederherzustellen", zitierte die amerikanische Nachrichtensendung "ABC News" ein Mitglied des irakischen Militärs, das anonym bleiben wollte. Damit sind die Schwulen offenbar nicht von schiitischen Milizen ermordet worden, die seit dem Sturz Saddam Husseins aus religiösen Gründen Jagd auf Homo- und Transsexuelle machen.

Bestätigt hat die Polizei bislang, dass vier weitere männliche Leichen entdeckt worden, die in den letzten zehn Tagen von Schiiten-Milizen getötet wurden und offenbar ebenfalls als Schwule bekannt waren. Das UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten geht davon aus, dass in den letzten drei Monaten 30 Männer wegen ihrer Homosexualität in Bagdad ermordet wurden.

Erst im April bestätigte das Innenministerium, dass Milizen sechs schwule Männer wegen deren sexueller Orientierung töteten (queer.de berichtete). Es gab sogar Berichte, dass selbst die irakische Regierung direkt an der geplanten Exekution von über 100 schwulen Männern beteiligt ist (queer.de berichtete). Zudem tauchten Berichte über brutale Foltermethoden gegen Homosexuelle auf (queer.de berichtete).

Bis 2001 war Homosexualität im Irak de facto legal, dann erließ der damalige Diktator Saddam Hussein ein Verbot. Bei Wiederholungs-"Tätern" war die Todesstrafe möglich. Derzeit gibt es zwar kein ausdrückliches Homo-Verbot, allerdings können Schwule wegen "unsittlichem Verhalten" oder "Verbreitung von Krankheiten" belangt werden. (dk)



41 Kommentare

#1 franzAnonym
  • 29.05.2009, 13:59h
  • Bagdad: "Tugend-Brigaden" jagen Homosexuelle
    29. Mai 2009, 13:36

    Gewalt nun offiziell verurteilt: Predigt sollte Mittel zur "Bekämpfung dieser Perversion" sein
    Bagdad - Nach einer Serie von Mordanschlägen auf Homosexuelle in Bagdader Schiitenvierteln, für die von der Polizei Gefolgsmänner des radikalen Predigers Muktada al-Sadr verantwortlich gemacht werden, hat dessen "Mahdi-Armee" am Freitag Gewaltanwendung offiziell verurteilt......

    diestandard.at/?url=/?id=1242317031974
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#2 BAyernlandeAnonym
  • 29.05.2009, 15:14h
  • So abartig und unmenschlich das auch ist.. das war nach einhelliger Meinung der Schwulen hier doch wieder die Union! Nicht wahr?
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#3 anonymusAnonym
  • 29.05.2009, 15:27h
  • Dieses V olk ist derart gewalttätig - da muß man gar nicht schwul sein - da findet der Nachbar immer einen Grund jemanden zu töten. Man muß sich das Drama nur mal genau angucken - da massakrieren sich Schiieten und Sunniten gegenseitig obwohl BEIDE den Koran als "Lebensgrundlage" haben und sich pathetisch Brüder und Schwestern im Glauben nennen, beide zusammen massakrieren Christen wegen nichts und wiedernichts, Kurden werden massakriert ... aber alle schieben es auf die bösen Amis oder Engländer, dabei sind die Engländer soweit ich weiß aus Basra schon draussen. Dieses Volk will töten, es ist blutgierig, voll Hass und Fanatismus. Das was es anderen antut, tut es sich selbst an - wahrscheinlich wird der Irak irgendwann auseinanderbrechen. Derselbe Fanatismus herrscht ja auch in Pakistan, man muß nur mal in die Gesichter und Augen dieser Wahnsinnigen schauen.
    Um unsere schwulen und lesbischen Mitbrüder und Schwestern tut es mir wahnsinnig leid - ich kann denen nur raten - verlasst das Land, sobald ihr könnt und sich eine Möglichkeit ergibt.
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#4 franz-josephAnonym
  • 29.05.2009, 15:48h
  • Antwort auf #2 von BAyernlande
  • Ja, vermutlich. Im greater middle east werden wir die nächsten dutzend Monate noch viele
    Auswirkungen der Interessensunion von Einfluß, Hegemonie und Rohstoffe erleben.

    Und man kann sicher sein, daß zur Erzeugung des notwendigen Furors Grenzen zu verschieben religiöse Hardliner kostengünstig Schwule jagen,
    verbrennen und morden werden.

    Man kann sogar Schwule gezielt umbringen lassen, um nach einem Verbot "dieser Gewalt"
    zu belegen, daß man Herr der Region ist.
    (in diesem fall irakische Shiiten)

    Welcher Region aber ?
    Nun, dieser, in der schon mal die Grenzen
    nach der Balkanisierungs-Strategie der US-Militärs eingezeichnet sind.
    Diese werden duch entsprechende Spins und ihre Hypes begleitet.

    morris108.files.wordpress.com/2008/09/newme.jpeg

    Im Juni 2006 erschien im Armed Forces Journal, einer offiziösen Publikation der US Forces, ein Aufsatz von Ralph Peters unter dem zweideutigen Titel "Blood borders. How a better Middle East would look." Er empfiehlt die Neuordnung des Nahen Ostens und Mittelasiens.

    Kernaussage:

    "Oh, and one other dirty little secret from 5,000 years of history: Ethnic cleansing works..."

    Und man wird nichts unterlassen "starke Bilder" zu erzeugen.

    Quelle:

    www.armedforcesjournal.com/2006/06/1833899/

    Diesem Artikel waren zwei Landkarten vorher/nachher zu entnehmen, die durch eine
    +/-, also winner-looser-liste ersetzt wurden.

    Die Nachherkarte ist oben zu sehen.

    Hier nochmal die Vorher-Karte:

    www.steinbergrecherche.com/geburt7.jpg

    Die Balkanisierungs-Strategie der US-Administration braucht nationalistisch und/oder religiös aufgepeitschte Konfliktträger und Schwule werden dann auch verstärkt in Pakistan
    "Kollataralschäden sein.

    Ziel der US-Politik ist "Free Belochistan" in der
    Asia Times, Qualitätszeitung, auch das kommende Pipelinistan genannt.

    Warum ?
    Das wird hier ersichtlich:

    img61.imageshack.us/img61/5031/14pipelineii1.gif

    In diesem Zusammenhang kann es zu einem weiteren "Kollateralschaden" für Schwule kommen kommen. Setzt Obma seine Iran-Politik
    fort, werden die Siedler in Israel weichen müssen und der Rechtsruck in der Gesellschaft wird sich nochmal verstärken.
    Schwule werden dies abbekommen, so oder so.

    Und garantiert so.

    www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=7612&lg=de

    Das könnte sich häufen:

    "..2 men attacked while kissing on Tel Aviv street
    Gay couple spotted ending date on a romantic note nearly falls prey to act of random violence. 'We thought they were going to kill us,' says victim..."

    www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3719416,00.html

    Horror Unions !!!
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#5 KameliendameEhemaliges Profil
  • 29.05.2009, 16:12h
  • Antwort auf #2 von BAyernlande
  • Was heisst hier "das war nach einhelliger Meinung der Schwulen doch wieder die Union"?

    Die Merkel könnte einfach mal die Klappe aufmachen.
    Genauso wie sooo viele andere in der Politik.

    Aber das es ja bloß um nen paar Schwule geht...

    Na und in Zeiten der Wirtschaftkrise sind Menschenrechte eh unpopulär.
    Besonders bei den Parteien, bei denen Wirtschaft über alles geht.

    Welche das sind kannste dir ja selber denken.
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#6 RoyAnonym
#7 hwAnonym
#8 Theisentheis
#9 g.azaAnonym
#10 hwAnonym
  • 29.05.2009, 18:36h
  • Antwort auf #6 von Roy
  • hat mir ein verwandter aus südbrasilien geschickt:

    Prensa neles
    22/5/2009
    Grupo neonazista que incentiva perseguição contra gays está sendo investigado pela polícia de SP

    mixbrasil.uol.com.br/mp/upload/noticia/6_77_72712.shtml

    Die ausgehobene Neonazi-Gruppe, Deutschabstämmige, ev. Hintergund, hatten
    Juden und Schwule als geplante Anschlagsopfer.

    Mittelklasse Weiße und obere weiße Mittelschicht aus Santa Catarina, Rio Grande do Sul und Parana. Ich kenne die Gegend gut und auch diese Schicht. (übrigens auch hier, Marke konformierende Asoziale, hier oft auch gerne islamophob)

    "Eles são de classe média e média alta e se dizem descendentes de europeus, não acham que são miscigenados e querem um

    país sem negros, homossexuais e judeus. (!!!)

    Pessoas destes grupos são consideradas 'peso morto' para o país. Eles perseguem estas pessoas, mas não atuam com as próprias mãos", disse a delegada ao jornal "O Globo".
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