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  • 01. Juni 2009, noch kein Kommentar

Das sechste Studioalbum in 15 Jahren: "Controlling Crowds"

Von Carsten Weidemann

Zwischen Elektronik und progressivem Rock, HipHop und akustischem Songwriting haben ARCHIVE ein musikalisches Universum geschaffen, das seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten gehorcht.

Auch ihr sechstes Studioalbum "Controlling Crowds" pulsiert in der Spannung zwischen Hell und Dunkel, Melodie und Noise, Aggression und Transzendenz. Rockgitarren lassen Raum für Rap, Synthesizer vereinen sich mit der Kraft der Gitarren und vertrackte Beats wechseln sich mit kompromissloser Geradlinigkeit ab. So klingen ARCHIVE im Jahre 2009, fast 15 Jahre nach Gründung der Band durch Danny Griffiths und Darius Keeler.

"Controlling Crowds" ist ein Opus in vier Teilen, wenn man so will eine Suite über den unbezwingbaren Drang des Menschen, alles auf der Welt um jeden Preis unter seine Kontrolle zu bringen. Dementsprechend sind die großen Themen auf "Controlling Crowds" Liebe, Krieg, Frieden, Chaos, blinder Hass und spirituelle Ekstase. Mit anderen Worten: ein Album, das versucht, die Komplexität der Welt auf 13 Songs in einen Rahmen zu bringen. Ein ambitioniertes Verfahren, das allerdings durchaus Wirkung zeigt und den Hörer auf einen Trip nimmt, der rauschhaft durch fast 80 Minuten Musik führt.

Das Album erscheint in zwei Formaten, nämlich als "reguläre" Einzel-CD und als spezielle Doppel-CD-Edition mit einer Zusatzsektion, die das Video zur Single Bullets und ein "Making Of…" enthält. Auf Disc 2 befindet sich zudem der vierte Teil der Controlling Clouds-Saga, ein orgiastisches Uptempo-Inferno, das den Zyklus abschließt