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Der jugendlichen Serienmörder Jürgen Bartsch, der in den Jahren 1962 bis 1966 vier Jungen tötete, erregt auch noch fast vierzig Jahre später die Gemüter. Kai S. Piecks Film hat beim Turiner schwul-lesbischen Filmfestival einen Preis ergattert, jetzt dieses Buch, zwanzig Jahre nach Michael Fösters Klassiker "Nachruf auf eine Bestie". Nicolette Bohn stellt bekannte Tatsachen in einer Mischung aus szenischen Beschreibungen, Interviews und Dokumentation neu zusammen. Der Titelgebung ist zu reißerisch, die (wahre) Story packt aber.

Nicolette Bohn, Anwalt des Teufels, Militzke Verlag, 192 S., 14,80 €



#1 Julia VogtAnonym
  • 02.06.2004, 16:46h
  • Das Buch ist packend und spannend geschrieben. Es zeigt vor allem, unter welchen Bedingungen der erste Prozess abgelaufen ist (1967), der Jürgen Bartsch schließlich zu fünf mal lebenslänglich Zuchthaus verurteilte.
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