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US-Präsident Barack Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton haben anlässlich des 40. Jahrestages der Krawalle von Stonewall gleiche Rechte für Schwule und Lesben im In- und Ausland gefordert.

Obama erklärte den Monat Juni zum "Pride Month" und rief den Kongress und das amerikanische Volk auf, "zusammenzuarbeiten, um gleiche Rechte für alle zu erreichen, unabhängig von deren sexueller Orientierung oder deren Geschlechtsidentität". Vorurteile und Diskriminierung müssten "zurückgedrängt" werden.

Außenministerin Clinton will sich dafür einsetzen, dass Homosexualität weltweit legalisiert wird und sieht die US-Homoaktivisten als Vorbild für die Welt: "Das Beispiel, das von den Männern und Frauen gesetzt wurde, als sie für die gleichen Rechte in den Vereinigten Staaten kämpften, macht all jenen in der Welt Hoffnung, die sich nach einer besseren Zukunft für sich und ihre Partner sehnen", so Clinton in einer offiziellen Erklärung.

Wie auch Präsident Obama wolle sich die Außenministerin bei den Vereinten Nationen für Homo-Rechte stark machen. Als Hauptanliegen in den USA nannte Obama ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz, die landesweite Legalisierung der Homo-Adoption, sowie ein Ende des Homo-Verbots im Militär. Dort dürfen Schwule und Lesben derzeit nur dienen, wenn sie ihre sexuelle Orientierung geheim halten ("Don’t ask, don’t tell"). Dieser Punkt ist aber in seiner Administration noch umstritten: Homo-Aktivisten haben Ende Mai erstmals gegen die Obama-Regierung demonstriert, weil bisher noch keine Anstrengungen gemacht wurden, die Ungleichbehandlung im Militär aufzuheben (queer.de berichtete).

Die moderne Homo-Bewegung begann am 28. Juni 1969, als sich Schwule, Lesben und Transsexuelle erstmals gegen willkürliche Polizei-Razzien in Homo-Bars zur Wehr setzten. In der Christopher Street kam es zu tagelangen Straßenschlachten. Seitdem gibt es in den USA lautstarke Homo-Verbände. Viele ihrer Forderungen sind bereits erreicht, wie ein Ende des Homo-Verbots, sowie in vielen Teilen des Landes Antidiskriminierungsgesetze sowie die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften oder die Öffnung der Ehe. (dk)



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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Yes he canAnonym
  • 02.06.2009, 22:21h
  • Ich bin gespannt, ob ich den Tag noch erlebe, an dem der deutsche Präsident oder Regierungschef einen Monat zum "Pride Month" erklärt und ähnlich deutliche Worte in Sachen sexueller Freiheit und Gleichberechtigung findet, wie Barack Obama dies immer wieder tut!
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#3 gaybocholtEhemaliges Profil
#4 VolumeProProfil
  • 03.06.2009, 18:13hMönchengladbach
  • Antwort auf #3 von gaybocholt
  • Das wundert mich ja schon sehr, wo Merkel ja selbst hinter einem Zaun gelebt hat.

    Aber okay, sie war ja auch Mitglied der herrschenden Organisation, daher wird ihr das mit Sicherheit nicht als belastend vorgekommen sein.
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#5 handwerkerszAnonym
#6 CarstenFfm