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In New York hat ein 24-Jähriger die Polizei auf die Zahlung von 220 Millionen Dollar (155 Millionen Euro) verklagt – er sei von Beamten mit einem Gummiknüppel vergewaltigt worden.

Michael Mineo, der in einem Piercing-Studio arbeitet, reichte Klage in einem Gericht im Stadtteil Brooklyn ein. Er erklärte, dass seine Menschenrechte verletzt worden seien, als er am 15. Oktober 2008 von Polizisten im Dienst "tätlich angegriffen" wurde, weil er vor einer U-Bahn-Station einen Joint rauchte. Er sei zu Boden geworfen und mit Handschellen gefesselt worden. Nach einer Leibesvisitation habe einer der Beamten einen Gummiknüppel in den Anus Mineos gesteckt, was zu Blutungen führte.

Die Beamten Richard Kern, Alex Cruz und Andrew Morales wurden bereits wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung angeklagt. Sie plädierten auf "nicht schuldig". Sie haben zunächst mit gefälschten Berichten versucht, ihre Spuren zu verwischen. Die Polizei betrachtete daher Mineo zunächst als Lügner. Als dieser an die Öffentlichkeit ging, erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Beamten. Kern, der dem Opfer den Knüppel in den Anus einführte, drohen 25 Jahre Haft, seinen Kollegen bis zu vier Jahre.

Bereits mehrfach wurden die ruppigen Ermittlungsmethoden des New York Police Department kritisiert. So gab es erst im Februar Berichte darüber, dass junge Beamte auf ältere Schwule angesetzt werden, um sie als Freier verhaften zu können (queer.de berichtete). Prostitution ist in New York illegal. (dk)



#1 Nicht-TransatlantikerAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.06.2009, 18:42h
  • Hoffentlich kommen die Cops in den Knast. Dann werden sie selber miterleben, wie es ist, einen Gummiknüppel in den Allerwertesten eingeführt zu bekommen! Vielleicht geht in da einer ab!
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#3 gaybocholtEhemaliges Profil
  • 03.06.2009, 19:36h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Du, sorry, aber in Deutschland ist das auch Realität. Ein Freund, Hetero, wurde bei den Anti-G8-Protesten in scheinheiligendamm festgenommen(wegen friedlichem Protest, auf der Straße sitzen und fotos machen), in den Käfigzellen wurde er dann von Polzistinnen malträtiert, unter anderem mit einem knüppel und der Hand.

    Lapidare Antwort des Staatsanwaltes: "Solchen wie euch fällt auch nix anderes ein um unsere Polizei madig zu machen"

    ...obwohl es mehr als 10 Zeugen der Vorgänge gab
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#4 abu ghraibAnonym
#5 gaybocholtEhemaliges Profil
#6 ChristianAnonym
  • 04.06.2009, 11:45h
  • Verteidigt nur diesen Kriminellen, der andere überfallen und zusammengeschlagen hat, so dass sie jetzt mit einem Gebiss herumrennen.
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