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Zwei schwule Humboldt-Pinguine haben im Bremenhavener Zoo Besuch vom Klapperstorch erhalten.

Die stolzen Väter "Z" und "Vielpunkt" haben abwechselnd ein Ei ausgebrütet, das von den leiblichen Eltern verstoßen wurde. Zoo-Tierarzt Joachim Schöne bestätigte am Mittwoch gegenüber Nachrichtenagenturen, dass das Junge bereits vor vier Wochen das Licht der Welt erblickt hatten. "Die beiden kümmern sich ganz rührend um das Küken", so Schöne.

Das tierische Regenbogenkind hat bislang noch keinen Namen – und auch das Geschlecht ist noch unbekannt. Der Zoo will in Kürze im Labor herausfinden, ob das Jungtier männlich oder weiblich ist.

2005 war der Bremerhavener Zoo noch in die Kritik geraten, weil er vier weibliche Pinguine aus Schweden einfliegen ließ, die schwule Artgenossen bekehren sollten (queer.de berichtete). Die Umpolungsversuche scheiterten jedoch.

Ende 2008 geriet dann ein schwules Pinguinpaar eines chinesischen Zoos in die Schlagzeilen, weil es anderen Tieren die Eier stahl, um diese auszubrüten (queer.de berichtete). Die Zoo-Verwaltung duldete das aber nicht – und brachte sie den Erzeugern zurück.

Homosexualität ist unter Pinguinen weit verbreitet und führt in Zoos weltweit zu Aufregung. In den USA ist sogar ein Grundschulbuch über ein schwules Pinguinspaar auf der Liste der am meisten gehassten Bücher (queer.de berichtete). Konservative und christliche Aktivisten erklärten, das Bilderbuch indoktriniere Kinder mit der "homosexuellen Agenda". (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 goddamned liberalAnonym
  • 05.06.2009, 08:38h
  • Wenn selbst Pinguine sich nicht mehr an die heilige Schöpfungsordnung halten, ist das Ende der Welt nahe!

    Benedikt, übernehmen Sie!
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