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Als sechster US-Bundesstaat stellt New Hampshire Schwule und Lesben im Eherecht gleich. Das Gesetz enthält allerdings Schutzklauseln für religiöse Organisationen, die weiterhin gleichgeschlechtliche Paare diskriminieren dürfen.

Der demokratische Gouverneur John Lynch hat am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz unterschrieben. Es war zuvor vom Senat mit 14 gegen zehn Stimmen und vom Repräsentantenhaus mit 198 gegen 176 Stimmen verabschiedet worden.

Gouverneur Lynch galt zunächst als Gegner der Homo-Ehe. Er hatte mehrfach erklärt, er halte Eingetragene Partnerschaften für ausreichend (queer.de berichtete). Daher fügte das Parlament Schutzklauseln für religiöse Organisationen an, um ein Veto des Gouverneurs zu verhindern. Der neueste Gesetzentwurf besagt daher, dass Kirchen gleichgeschlechtliche Paare nicht trauen müssen. Außerdem dürfen sie Angestellten, die in einer gleichgeschlechtlichen Ehe leben, bestimmte Dienstleistungen verweigern. So muss der Partner eines schwulen Angestellten nicht krankenversichert werden – bei Heterosexuellen ist das aber Pflicht.

Trotz der Einschränkung begrüßten Homo-Organisationen die Unterschrift des Gouverneurs. Im zivilen Leben außerhalb religiöser Organisationen sind mit dem Gesetz gleichgeschlechtliche Paare in New Hampshire verschiedengeschlechtlichen gleichgestellt.

Das Gesetz schafft auch die seit 2008 eingeführten "Civil Unions" wieder ab. Eingetragene Partnerschaften werden nach einer Übergangszeit automatisch in Ehen umgewandelt, erklärte ein Abgeordneter. (dk)



16 Kommentare

#1 gaybocholtEhemaliges Profil
  • 04.06.2009, 16:14h
  • Na bitte! Geht doch! auch wenn sie wie die in Deutschland nur eine ehe zweiter klasse ist, aber ein anfang ist es
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#2 alexander
  • 04.06.2009, 18:51h
  • schutzklauseln für religiöse organisationen ???

    wer muss hier eigentlich vor wem geschützt werden ????
    aber was solls, diese fundamentalisten isolieren sich damit letztlich selbst.
    immerhin findet eine rechtliche gleichstellung statt und wer für diese "christen" arbeitet ist selbst schuld !
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#3 sandraAnonym
  • 04.06.2009, 21:50h
  • @gaybocholt
    Das hast du falsch verstanden. Es ist auf staatlicher Ebene eine vollwertige Ehe sowie in Schweden, Norwegen oder Spanien.
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#4 goddamned liberalAnonym
  • 05.06.2009, 08:33h
  • So klein New Hamsphire und andere Staaten in Neuengland sein mögen, die positive Signalwirkung für die gesamte USA (wo selbst Civil Unions in vielen Staaten verfassungsmäßig verboten sind) und auch für die Welt ist nicht zu unterschätzen.

    Aus Neuengland kam übrigens auch die Bewegung gegen die Sklaverei in den USA. Zufall?
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#5 Zenon
  • 05.06.2009, 12:24h
  • Wollt Ihr jetzt über jeden Bundesstaat der USA berichten, wie er's mit der Homo-Ehe hält? Geht's vielleicht noch unwichtiger?
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#6 milanAnonym
#7 godamned liberalAnonym
  • 05.06.2009, 18:42h
  • Antwort auf #6 von milan
  • @Milan

    Fromm und fruchtbar?

    Die Rechnung geht nicht immer auf....

    Siehe Europa: Polen - fromm-katholisch und 1.28 Kinder pro Frau vs. Island - liberal-lutherisch und 1.9 Kinder pro Frau (und zusätzlich die erste offen lesbische Regierungschefin der Welt)....
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#8 MilanAnonym
  • 05.06.2009, 19:19h
  • Antwort auf #7 von godamned liberal
  • ich weiß, was du meinst, da gibt es noch ein paar scheinbare und verblüffend vergleichbare ausnahmen.

    gerade auch durch das wirken dort, wo der
    "kommunismus" in millieus eine art ersatz-religion darstellte. abruchsfreudige moslems und orthodoxe.

    beachte: krise ! (9 monate)

    habe aber gerade die zahlen nicht da,
    bzw. die studien nicht greifbar.

    vermont geburten-rate 1,57
    und die geringsten teeny-geburten.

    ich antworte dir die tage, wenn du mir über den
    "weg" läufst.

    ich hätte da gerade was über animistische, christliche und muslimische vielehe in afrika.
    das lass ich dann aber mal, bis es paßt.
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#9 goddamned liberalAnonym
  • 05.06.2009, 20:03h
  • Antwort auf #8 von Milan
  • @Milan

    'Kommunismus'?

    Eher unverdaute Traditionsbrüche und Unbehagen an der Modernität...

    Vergleiche mal Italien (1,31 Kinder pro Frau) und selbst den repressiven Iran (1,71 Kinder pro Frau trotz ländlich archaischer Restmilieus) mit Norwegen (ein wenig höher) oder Island (wesentlich höher)....

    Merke: Wo ein Pfaffe an jeder Ecke lauert, vergeht allen die Lust. Auch die am Gebären...
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#10 milanAnonym
  • 05.06.2009, 20:35h
  • Antwort auf #9 von goddamned liberal
  • du hast ja recht.

    ich meinte nicht den kommunismus sondern den " realexistierenden kommunismusversuch" oder wie immer du die sache nennen willst.

    es geht um den zeitpunkt der erfolgreich zurückgedrängten religiosität ! und dem abstand danach...und die grundlagen für eine solche entwicklung.
    da kann man ausdauernd lästig salz oder hefe sein, brechstange wird nicht funktionieren.
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