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Einer US-Studie zufolge nehmen schwule Studenten die akademische Laufbahn ernster und haben bessere Noten als Heterosexuelle – außerdem engagieren sie sich mehr in ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Demnach erklärten Schwule und bisexuelle Männer mit einer 1,41 Mal höheren Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre akademische Arbeit ernst nähmen. Dies führe dazu, dass ihr Notendurchschnitt zwei Prozent besser sei als bei heterosexuellen männlichen Studenten an der selben Hochschule, erklärte Christopher Carpenter, Professor der Wirtschaftswissenschaften an der University of California in Irvine.

Er errechnete das aus den Daten einer Studie des Harvard College zum Alkohol-Gebrauch unter Studenten, bei der zwischen 1997 und 2001 über 40.000 Hochschüler befragt wurden. Darin waren auch Fragen zu sexuellen Aktivitäten und akademischen Leistungen enthalten, die Carpenter auswertete. In dieser Befragung waren 4,7 Prozent der Männer und 6,2 Prozent der Frauen homo- oder bisexuell.

An US-Unis fühlen sich die meisten Schwulen offenbar wohl: Sie hatten 13 Prozent eher einen Professor oder anderen Universitätsangestellten als Ansprechspartner bei Problemen als heterosexuelle Studenten. Schwule Männer brachten zudem zwischen 40 und 50 Prozent mehr Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten auf.

Bisexuelle Frauen und Lesben unterscheiden sich

Bei lesbischen und bisexuellen Frauen sieht das Bild etwas anders aus: Sie engagierten sich zwar ebenfalls eher für ehrenamtliche Tätigkeiten als Heterosexuelle, ihr akademischen Leistungen waren aber nicht herausragend: Lesben zeigten praktisch genau die gleichen Leistungen wie heterosexuelle Frauen an der Uni. Schlechter sieht es bisexuellen Frauen aus: "Sie haben viel mehr Probleme, weil sie viel weniger Zeit fürs Studium aufwenden", so Carpenter. Daher sei ihr Notendurchschnitt signifikant schlechter als bei anderen Geschlechtsgenosinnen. Bisexuelle Frauen fühlten "sich an der Uni nicht wohl", erklärte der Wirtschaftswissenschaftler. Bei Männern gibt es einen derartigen Unterschied zwischen Bisexuellen und Schwulen nicht. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.06.2009, 19:01h
  • In den USA schneiden schwule Studenten besser ab und engagieren sich mehr ehrenamtlich als Heten? Das sind ja wunderbar! Fragt sich, ob das Gleiche auch für Deutschland zutrifft. Ich sage einmal ins Blaue hinein: Ja! Gut, daß ich schwul und nicht hetero bin!
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#2 Surprise, surpriseAnonym
  • 04.06.2009, 19:55h
  • Nun ja, die Loslösung von überlieferten Verhaltens- und Rollenmustern, die kritische Hinterfragung der gesellschaftlichen Verhältnisse und vor allem eine tiefergehende Selbstreflexion erfordern eben AUCH ein überdurchschnittliches Maß an Intelligenz. Daher überraschen die Daten eigentlich nicht. Interessant aber wieder einmal, dass wie in den meisten empirischen Untersuchungen der letzten Jahre der Anteil von Männern, die sich als schwul "outen" tendenziell unter früheren Durchschnittswerten liegt, während er bei Frauen zunimmt. Ein diskussionswürdiger Trend, der deutlich macht, dass es vor allem für junge Männer in dieser Gesellschaft immer schwieriger wird, eine von der aggressiv indoktrinierten Hetero-"Norm" abweichende sexuelle Identität zu entwickeln bzw. für sich zu akzeptieren und diese auch nach außen selbstbewusst zu leben.
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#3 susiAnonym
  • 05.06.2009, 15:31h
  • Das war abbä sowas von klar.
    Die kriegen ja auch weniger auf den Kopp.
    Im Spiegel stands:

    "STUDENTENPISA
    Männer schlagen Frauen beim Wissenstest"

    Schwarzer !!! Wenn nicht gar Kelek & Ates,
    machen die nur Orient ?
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#4 XDAAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.06.2009, 19:48h
  • Antwort auf #4 von XDA
  • Ich kann Dich beruhigen - ich habe nicht studiert! Ich habe eine Ausbildung vorgezogen. Wenn es die Möglichkeit gegeben hätte, dann Fremdsprachen, z. B. Anglistik. Ich hatte in der Schule immer gute Noten in Englisch und so wäre das naheliegend gewesen.
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