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  • 06. Juni 2009, noch kein Kommentar

Du bekommst spielend einen Ständer und spritzt beim Sex auch ordentlich ab – nur das Gefühl des Höhepunkts bleibt aus. Was tun gegen "Anorgasmie"?

In den meisten Fällen ist die Ursache für dieses Phänomen eine seelische Blockade. Ist zum Beispiel ein neuer Lover noch fremd, können Hemmungen auftreten. Mit Zeit und Geduld kann man hier meist das Vertrauen aufbauen, um einen richtigen Orgasmus zu erleben.

Tritt das Problem dagegen in einer langjährigen Beziehung auf, kommen mehrere Ursachen infrage. Vielleicht ist es einfach nur die "langweilige Routine", die die Lust schwinden lässt, vielleicht spielen aber auch Leistungsdruck, Versagensängste oder einfach nur Stress eine Rolle. In diesem Fall solltest du dich mit deinem Partner auf eine kurze Sex-Auszeit verständigen – und euch gleichzeitig viel Zeit für Zärtlichkeit nehmen. Von Tag zu Tag gilt es dann, die Dosis zu erhöhen: Mit frisch sensibilisierten Nerven lassen sich die erogenen Zonen der Körper am besten erkunden.

Wer trotz aller Bemühungen über mehrere Wochen keinen Orgasmus erleben kann, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Medizinisch spricht man in diesem Fall von einer Anorgasmie. Eine Therapie durch einen Sexualtherapeuten kann die Lösung sein.

Anorgasmie kann allerdings auch eine Nebenwirkung bei der Einnahme von modernen Antidepressiva sein. Dies ist für Betroffene besonders belastend, denn oftmals ist Sex für depressive Patienten einer der wenigen Bereiche, in denen sie noch glückliche Momente erleben können. Insbesondere Patienten, die in einer Beziehung leben, können durch Störungen des Sexuallebens eine beträchtliche Verschlechterung ihres depressiven Zustandes erfahren. (dk)