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Am Wochenende kam es im Berliner Stadtteil Kreuzberg wieder zu einem Angriff auf zwei Schwule, weil sie sich in der Öffentlichkeit geküsst hatten.

Ein 38-jähriger Imbissbesitzer griff am Samstagabend kurz vor Mitternacht ein Homo-Paar mit einer Stange an und verletzte einen 23-Jährigen leicht an der Hand, teilte die Polizei mit. Der junge Mann hatte zuvor vor dem Imbiss seinen 28-jährigen Partner geküsst. Daraufhin kam Inhaber heraus und sagte, dass er das vor seinem Geschäft nicht dulde. Es begann ein eskalierender Streit.

Der Imbissbesitzer schlug mit einer Stange auf das schwule Paar ein. Nach Angaben der Polizei ist nicht sicher, um was es sich bei der Waffe handelte. Es könne der Stiel eines Wischmobs oder eine Fensterkurbel gewesen sein. Der 38-Jährige erklärte später gegenüber der Polizei, einer der Opfer habe ihm den Mittelfinger gezeigt und ihn damit beleidigt.

Das Pärchen alarmierte die Polizei. Beamte nahmen eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung gegen den Imbissbesitzer auf.

In den letzten Monaten ist es in Berlin immer wieder zu Übergriffen aus Homophobie gekommen. Zuletzt wurde vor einem Monat ein Paar im Vorraum einer Bankfiliale von vier 18- und 19-Jährigen attackiert (queer.de berichtete). Anfang Mai demonstrierten 2.000 Schwule und Lesben gegen einen Eissalon unweit des Nollendorfplatzes, in dem Homosexuelle regelmäßig schikaniert worden waren (queer.de berichtete). (dk)



110 Kommentare

#1 XRayXProfil
  • 08.06.2009, 12:20hNürnberg / Ansbach
  • So aus reiner Fairness müsste hier jetzt auch mit 2000 Mann und Frau Demonstiert werden. aber dann Ist wahrscheinlich großalarm für die Polizei...
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#2 XDAAnonym
  • 08.06.2009, 12:26h
  • Antwort auf #1 von XRayX
  • Anzeige wegen schwerer Körperverletzung und dann nur eine leichte Verletzung an der Hand? Das kann ja nun nicht sein ... Aber Kreuzberg würde ich generell wegen des hohen Migrantenanteils meiden ...
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#3 TobiasAnonym
  • 08.06.2009, 12:49h
  • Unsere CSD´s Müssen Agressiver werden, damit meine ich nicht gewalttätig sondern müssen uns so vertreten dass man uns ernst nimmt.
    das wir schulen und lesben und zur wehrsetzen gegen homophobie.
    nur mit Buntenwagen und lauter music ist es nicht gehtaen. Wir Müssen spontahn mit megaphonen und transparenten vorm bundesttag stehen und laut sein unsere wut signalisiren.
    Die politiger müssen respeckt haben..
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#4 RoyAnonym
  • 08.06.2009, 12:59h
  • Türkische Dönerbuden in Kreuzberg sind genrell sehr homophob. Überwiegend von Muslimen bewohnte Stadtteile sollte man als Schwuler unbedingt meiden!
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#5 DragonWarrior
  • 08.06.2009, 13:07h
  • Antwort auf #4 von Roy
  • was für eine blödsinnige verallgemeinerung ist das denn???

    ich bin nun wahrlich oft genug in kreuzberg unterwegs gewesen und hab mir in manch einer dönerbude ne falaffel gegönnt... seltsamerweise hab ich da nie stress gehabt...
    (okay, ich seh vielleicht auch nicht unbedingt aus wie jemand den man ärgern sollte...)

    und wir sollten gar keine stadtteile meiden und uns reflexmäßig in die opferhaltung begeben, sondern besser lernen uns zu wehren, uns zu helfen und das ganze dann auch entsprechend im politischen raum immer deutlicher vortragen.

    dabei ist eine "alle dönerbrater sind hommophob" argumentation nun wirklich nicht... schließlich gibts auch freundliche italienische eisdielen!!
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#6 ZockwockAnonym
  • 08.06.2009, 13:09h
  • Und aus lauter Political Correctness wird natürlich der Migrationshintergrund des Imbissbudenbesitzers nicht erwähnt. Schließlich gibt es da auch keine signifikanten Zusammenhänge bei anderen Fällen. Und man möchte natürlich auch keiner Minderheit zu Nahe treten und vielleicht ein Feindbild aufbauen.
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#7 oliAnonym
#8 ZockwockAnonym
#9 gaybocholtEhemaliges Profil
  • 08.06.2009, 14:01h
  • Komisch. Wieder ein Imbisbudenbesitzer. Wieder in Berlin. Und dann wegen einer leichten Verletzung an der Hand gleich nen schwere Körperverletzung draus zu machen, naja, egal..

    Ich kenne derlei nun garnicht, obwohl ich doch in der pösen Provinz lebe???

    Und das ganze nun wieder auf den Migrantenanteil Kreuzbergs abzuschieben halte ich für gewagt. Bei uns leben auch viele Menschen aus anderen Staaten. Und ich kenne derlei garnicht.

    Ne große Demo wäre eine Idee...
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#10 AxelBerlinAnonym
  • 08.06.2009, 14:32h
  • Antwort auf #9 von gaybocholt
  • "Und dann wegen einer leichten Verletzung an der Hand gleich nen schwere Körperverletzung draus zu machen, naja, egal"

    an solchen äußerung erkennt man, dass leute wie der schreiber nicht zu uns gehören. auf welcher seite steht der typ? er nutzt das forum nur für seine politische agitationen. da geht es vordergründig ein wenig um schwule aber hintergründig um subversives handeln gegen den staat mittels hergebrachter alter "werkzeuge" und taktiken.
    lächerlich. nach 20 jahren können es einige noch nicht fassen, dass es ein ende hat.
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