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Die Eliteuniversität Harvard hat als erste Hochschule einen Lehrstuhl für lesbische, schwule, bi- und transsexuelle Wissenschaften gegründet.

Rektorin Drew Faust erklärte, der neue Lehrstuhl sei "ein wichtiger Meilenstein", um Kurse über Homosexualität zu fördern. Die Hochschule argumentiert, dass der Bereich ein "schnell wachsendes Feld" in der Wissenschaft sei. Der Lehrstuhl könne zu "gesellschaftlichem Fortschritt" beitragen.

Die Universität hat – wie die meisten anderen US-Unis auch – bislang Seminare und Vorlesungen etwa über schwul-lesbische Rechte oder homosexuelle Literaten angeboten. Diese waren aber in anderen Fachgebieten wie Soziologie, Politikwissenschaften oder Anglistik untergebracht.

Den Lehrstuhl ermöglicht hat der 4.900 Mitglieder zählende Harvard Gay & Lesbian Caucus, die insgesamt 1,5 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) für die Einrichtung der Professur spendete. Mitglieder sind ehemalige und aktuelle Studenten und Lehrkräfte der Universität.

Die Harvard-Universität in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) gilt als eine der besten Hochschulen der Welt. Dort studieren derzeit rund 20.000 Studenten, davon knapp ein Viertel aus dem Ausland. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.06.2009, 21:46h
  • Ich bin sehr gespannt, ob sowas auch bald an der Eliteuni Yale eingeführt wird. Immerhin genießt diese ja auch einen sehr guten weltweiten Ruf.
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#2 goddamned liberalAnonym
  • 08.06.2009, 22:26h
  • Tja, und in den altehrwürdigen deutschen Unis sind queer studies immer noch irgendwie degoutant...

    Aber die waren ja noch nie die Speerspitze des gesellschaftlichen Fortschritts....
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#3 LarsAnonym
  • 09.06.2009, 12:25h
  • Wäre mal interessant, in welchem Fachbereich dieser Lehrstuhl integriert ist und welche Studenten somit dessen Veranstaltungen besuchen - oder wird da etwa ein kompletter Studiengang "Homosexologie" eingeführt?

    Interessant auch, dass es vorher schon in anderen Fächern (Literatur, Soziologie usw.) Seminare zum Thema gab. Bleibt nur zu hoffen, dass das auch weiterhin so bleibt und sich die queer studies jetzt nicht absondern. Denn gerade die Integration solcher Themen in die "traditionellen" Studiengänge sorgt ja ein Stück weit für Normalität im Umgang mit Homsexualität und Homosexuellen.
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#4 Katrin
  • 09.06.2009, 17:10h
  • Der homosexuelle Mensch als Studienobjekt des normalen Wissenschaftlers, an dem er die größeren und kleineren Zusammenhänge erforschen und erklären kann und vielleicht auch das Gay-Gen finden wird. Übrigens gibt es in Amsterdam bereits seit Mitte der 90ziger einen Lehrstuhl für Transsexualität (Prof. Goren).
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#5 seb1983
  • 09.06.2009, 21:35h
  • Solche Seminare und Veranstaltungen gibts auch schon an deutschen Unis.
    An meiner etwa im Fachbereich Geschichte und Soziologie, jeweils mit einem Schwerpunkt im Fach selbstverständlich.

    Was nun Homowissenschaften darstellen soll, was ich dort lerne, und wie mich das Wissen dort für mein weiteres Leben qualifiziert erschießt sich mir spontan nicht.
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#6 dorleAnonym
#7 Der FahnderAnonym
  • 09.06.2009, 23:48h
  • Antwort auf #4 von Katrin
  • Ja, vieleicht findet man nun dank dieser intensiverer Förderung dieser Forschung auch die Möglichkeit die Gene, denen wir unsere schwulesb. "Existenz" verdanken,mit Hilfe dieser fortschrittlichen Unis ,bald im embryonalen Stadium auszuschalten ?
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#8 stromboliProfil
  • 10.06.2009, 08:37hberlin
  • Antwort auf #7 von Der Fahnder
  • natürlich muß man zusammenhänge begreifen um antworten zu suchen:@ ich bin ein nick-ein nick-, ein nick versucht sich hier in deutung, ohne die intention der initiatoren verstanden zu haben. Nicht nur plappern; denken!

    Ganz einfach: positives erforschen und wertung der homosexualität im gesellschaftlichen zusammenleben... alles nachlesbar! Für einen nickichbineinnicktrottel vieleicht eine überforderung, für einen denkenden eine einfache sache!
    Insofern ist interdisziplinäres forschen schon wichtig, besonders um die drohenden "gegenforschungen" (hier hat der, ich bin ein nick-ein nick-stotterer sogar ahnungsweise mal recht) etwas entgegen zu setzen. Und diese forschung muß gebündelt und vorangetrieben werden!
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