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Die katholische Kirche greift in den USA in die Debatte um die Öffnung der Ehe ein: Die New Yorker Bischöfe haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie Gläubige auffordern, die geplante Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht zu verhindern.

"Als Seelsorger von Bürgern in allen Teilen unseres großartigen Bundesstaates wehren wir uns mit einer Stimme gegen eine solch drastische Maßnahme", heißt es in der Erklärung. Die Bischöfe schreiben darin, dass in der Geschichte die Ehe immer die "Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau" gewesen sei.

Die Homo-Ehe widerspreche nicht nur der katholischen Lehre, sondern auch den Interessen der Regierung: "Der Staat hat ein Interesse daran, die Ehe zwischen Mann und Frau zu fördern. Nur damit gibt es stabile Familien, in denen der Schutz, die Gesundheit und das Wohlergehen von Kindern sichergestellt ist". Demgegenüber habe der Staat kein Interesse, die Verbindung eines gleichgeschlechtlichen Paares anzuerkennen.

Vergangenen Monat hat das Repräsentantenhaus von New York mit 89 gegen 52 Stimmen für die Öffnung der Ehe votiert (queer.de berichtete). Eine Mehrheit im Senat ist noch nicht sicher: Hier verweigern derzeit fünf demokratische Abgeordnete aus religiösen Gründen die Zustimmung. Ehe-Befürworter wie der Gouverneur David Paterson versuchten bislang erfolglos, eine Mehrheit für den Gesetzentwurf zu zimmern.

Letzte Woche hat New Hampshire als sechster US-Bundesstaat die Ehe für Lesben und Schwule geöffnet (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

17 Kommentare

#1 gerdAnonym
  • 08.06.2009, 22:16h
  • Das ist wieder eine bodenlose und anmaßende Frechheit, wie die katholischen Amtspersonen in verschiedenen Ländern die Rechte homosexueller Paare torpedieren. Wie ein roter Faden zieht sich dies durch die USA aktuell, aber auch durch Italien, Spanien oder Deutschland.

    Ich empfehle jeden Nochmitglied der katholischen Kirche aus diesem Altherrenverein, dessen Durchschnittsalter in Deutschland bei den Priestern bei 60 Jahren liegt, dirgend auszutreten.

    Entweder man/frau spart sich die Kirchensteuer ganz und wird Atheist/Agnostiker oder aber, wie ich finde, man tritt zu einer besseren christlichen Kirche über, wie beispielsweise den Altkatholiken, den Lutheranern, Reformierten und Uniierten in der EKD oder den Anglikanern.

    Aktuell hat beispielsweise die Schwedische Lutherische Kirche mit Anne Brunne eine offen lesbische Bischöfin gewählt, die in einer festen Partnerschaft mit einer lutherischen Pfarrerin lebt und die gemeinsam ein Kind erziehen.

    Ich finde es zum Kotzen, wie sich diese alten Herren in der katholischen Kirchenleitung weltweit anmaßen, homosexuelle Paarrechte zu behindern.

    Vielleicht bedarf es einer Outingkampagne innerhalb der katholischen Priesterschaft, um in der Gesellschaft klar aufzuzeigen, wieviele Priester dort verklemmt schwul/bisexuell sind...jede Menge nach meiner Einschätzung.

    Unmöglich wie sich dort katholische Bischöfe in New York benehmen...
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#2 Kristian
  • 08.06.2009, 22:16h
  • Immer der gleiche Quatsch aus dieser Ecke. Und da wundern sich die amerikanischen katholischen Bischöfe, dass sie immer mehr an Einfluss verlieren...
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#3 gaybocholterAnonym
#4 schwarzwaldbub
  • 08.06.2009, 22:29h
  • Bei allem Verständnis für die Belange der monotheistischen archaischen Stammesreligionen: Es ist eine Sache, wenn innerhalb derselben Frauen, Schwule, Lesben etc. ausgeschlossen werden – diesen sei der Kirchenaustritt eh empfohlen.

    Im freien demokratischen Staat haben religiöse Erwägungen jedoch keine Gültigkeit! Und - an diesem Ort ist es eine Tatsache, dass für Lesben, Schwule, Transsexuelle … in fast allen Staatswesen de facto Apartheid besteht – wenn nicht noch schlimmer.

    Abgesehen von der in den Gesellschaften tief verankerten Homophobie behandeln die Staaten homosexuelle und heterosexuelle PartnerInnenschaften und ihre Kinder bis dato unterschiedlich.

    Das ist diskriminierend und der eigentliche Skandal, und ich frage mich, warum, wir dagegen nicht schon längst auf die Barrikaden gegangen sind.

    Meiner Meinung nach darf man die Politik der meisten Regierungen und Religionsgemeinschaften getrost als hetero-faschistisch bezeichnen.

    Wie immer, wenn es um die Verhinderung gesellschaftlicher Prozesse geht, sind katholische Würdenträger an vorderster Front. Sie sind aber der wahre Feind von Staat, Gesellschaft und Familie!
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#5 kathevanmosljud Indianer usw.Anonym
  • 08.06.2009, 22:49h
  • Antwort auf #1 von gerd
  • ich kanns net mehr lesen .stell doch endlich mal deine stinkige religionswerbetrommel in ein anderes Forum.alles andere ist ja ok aber immer wieder dieses
    ...oder aber, wie ich finde, man tritt zu einer besseren christlichen Kirche über, wie beispielsweise den Altkatholiken, den Lutheranern, Reformierten und Uniierten in der EKD oder den Anglikanern. Aktuell hat beispiels weise die... und blablablabla ,
    nicht nur das katholische geheuchel sonder auch dein sich ständig wiederholendes Geseiere
    hier ist zum kotzen.Ich schaffs leider nicht es zu überlesen da du es immer so geschickt im Komment verbirgst.Da bleibt einem nur noch weiter zu gehen wenn man deinen Namen liest
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#6 gerdAnonym
  • 08.06.2009, 23:27h
  • @kathevanmosljud Indianer usw.

    Ich schreibe es hier und anderswo aber immer wieder sehr gerne in die Foren, um die Unterschiede zwischen den christlichen, offiziellen Kirchenhaltungen aufzuzeigen, da ich dort oftmals Pauschalierungen antreffe. Und mir geht es halt darum, dass die objektiven Faktenlage der großen Unterschiede der christlichen Kirchen zueinander im Thema Homosexualität aufgezeigt werden.

    Sehr schön bringt es dieser Artikel von HANNES GAMILLSCHEG in der Frankfurter Rundschau auf den Punkt:

    *
    www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1774092_Port
    raet-Eva-Brunne-Es-ist-eine-Bischoefin-sie-ist-lesbisch.html


    Wenn doch alle so gute Artikel schreiben, wie es Hannes Gamillscheg hier sehr gut aufgezeigt hat.
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#7 kathevanmosljud Indianer usw.Anonym
#8 kathevanmosljud Indianer usw.Anonym
#9 goddamned liberalAnonym
  • 09.06.2009, 08:27h
  • Antwort auf #8 von kathevanmosljud Indianer usw.
  • @Kathevanmosjud....

    Weshalb macht Dich überhaupt Gerds Werbung für die Evangelen so wütend?

    Auch wenn Gerd manches zu rosig sieht: Meine Landeskirche (EKIR) z. B. gewährt schwulen und lesb. Hinterbliebenen die Pension ,die meine Landesregierung (NRW) immer noch verweigert (wg. christlichem Menschenbild blabla ...).

    Das kann man doch mal festhalten, ohne gleich angerüffelt zu werden. Tatsache ist Tatsache.
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#10 gerdAnonym
  • 09.06.2009, 16:39h
  • @goddamned liberal

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Tatsache ist Tatsache und darum geht es mir hier im Forum bei der unterschiedlichen Bewertung der christlichen Kirchen zueinander.

    Auch der Artikel der Frankfurter Rundschau zur Wahl der lutherischen Bischöfin Eva Brunne beschreibt dies sehr gut.

    Es gibt halt Kirchen, die nicht einmal Frauen ordinieren geschweige denn eine offen lesbische Frau. Dies gilt insbesondere für die katholische Kirchenleitung, die nach Geschlecht und nach der sexuellen Orientierung diskriminiert.
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