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"Battle For The Sun" heißt die neue CD! Bei "Rock am Ring" und einem 1-Live-Radiokonzert in Köln standen die Fans bereits Kopf. Im Mittelpunkt: Der heiße neue Drummer Steve Forrest.

Von Jan Gebauer

Er fällt sofort ins Auge – und nach den ersten Takten auch ins Ohr. Steve Forrest (22), der neue Mann an den Placebo-Drums, spielt überaus aggressiv auf. Duchtrainiert, den Oberkörper mit verwegenen Tattoos übersät, dazu ein platinblonder Pagenschnitt à la Robyn: Hier tut sich im positiven Sinne die Drummer-Hölle auf! Ein Segen, nicht nur für das 1Live-Konzert am 3. Juni im Kölner Gloria. Die Fans sind schnell überzeugt, denn bereits nach fünf Minuten kocht die Stimmung. Der bisexuelle Lead-Sänger Brian Molko und sein offen schwuler Kollege Stefan Olsdal überzeugen mit wilden Gitarrensounds und intensiven Texten in gewohnter Qualität. Sexy Neu-Drummer Steve Forrest stiehlt den Kollegen ein ums andere Mal die Show und trommelt sich ekstatisch in die Herzen der anwesenden Jungs und Mädels. Da fiel der Verlust von Namensvetter Steve Hewitt, der die Band unlängst verlassen hat, nicht allzu schwer.

Youtube | PLACEBO presents: Steve Forrest

"Der Älteste in der Band war das größte Kind", offenbarte Molko erst kürzlich in einem Interview mit dem österreichischem "Kurier". Eine Ironie, die den Placebo-Sänger allerdings kaum amüsiert: Hewitt soll am Ende der letzten Tour mehr an Drogen als an der Band interessiert gewesen sein – und musste deshalb gehen. "Er war ständig in Weigerungshaltung, sodass wir kein Wort mehr miteinander geredet haben", erklärte Molko. "Wenn wir ihn nicht rausgeschmissen hätten, gäbe es die Band nicht mehr."

Bei den aktuellen Live-Auftritten, unter anderem auch bei "Rock am Ring" am letzten Wochenende, aber auch auf der brandneuen CD "Battle For The Sun"
bleibt kein Zweifel offen, dass mit dem neuen Drummer ein mehr als adäquater Ersatz gefunden wurde . "Wir wollten ganz absichtlich einen jungen Typen, der am Anfang seiner Karriere steht", so Molko. "Jemanden, dessen Enthusiasmus abfärbt und uns aus unserer Mitte-30-Ermattung holt."

Youtube | Das neue Video zu ''For What It's Worth''

Im Kölner Gloria traten sie dann den Beweis an: Neben Klassikern wie "Meds" (mit toller Live-Violinistin) und "Song To Say Goodbye" spielten Placebo vorrangig Songs vom bereits sechsten Studioalbum ihrer Karriere - inklusive der ersten Single-Auskopplung "For What it’s Worth" und dem potentiellen Party-Kracher "Ashtray Heart". Doch spätestens beim 90er-Überhit "Every You Every Me" aus dem Teenie-Klassiker "Eiskalte Engel" mit Ryan Philippe waren die rund 800 Fans und selbst die Journalisten nicht mehr zu halten. Statt der von Radiokonzerten gewohnten 60 Minuten gab es zwei Zugaben und locker 30 Minuten mehr Placebo. Und das, obwohl die bundesweite Liveübertragung im Radio und Internet längst beendet war. Die Fans dankten es nach dem ironisch platzierten "Bitter End" mit minutenlangem Applaus. Die offizielle Tour startet dann im Spätherbst in Stuttgart.

Tour-Daten

09.11.2009 Stuttgart - Hanns-Martin-Schleyer-Halle
10.11.2009 Hamburg - Color Line Arena
21.11.2009 Leipzig - Arena
22.11.2009 Berlin - Arena Treptow
24.11.2009 Mannheim - SAP Arena
26.11.2009 München - Olympiahalle
04.12.2009 Köln - LANXESS Arena



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