Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10552

Der Amerikaner Thomas Beatie hat zum zweiten Mal ein Kind zur Welt gebracht – stillen wird aber seine Frau.

Beatie sorgte im vergangenen Jahr für Aufregung, als er als erster Transsexueller unter großer Medienaufmerksamkeit eine Tochter gebar (queer.de berichtete). Der in Oregon lebende 35-Jährige hatte sich bereits vor einem Jahrzehnt einer Brustoperation und einer Hormonbehandlung unterzogen - und wurde damit dem Gesetz nach zum Mann. Die weiblichen Geschlechtsorgane allerdings blieben auf eigenen Wunsch erhalten.

Nach Angaben des Fernsehsenders ABC hat Beatie nun einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Wie schon beim ersten Kind, der elf Monate alten Susan, wird seine 46-jährige Ehefrau Nancy den Nachwuchs stillen. Beide Kinder sind das Produkt einer künstlichen Befruchtung. Das Ehepaar hatte sich für die Schwangerschaft durch den Mann entscheiden, da die Ehefrau nach einer Operation keine Kinder mehr gebären kann. (dk)

Youtube | Interview mit Thomas Beatie bei ABC


15 Kommentare

#1 XDAAnonym
#2 XDAAnonym
#3 Sven_
  • 10.06.2009, 16:16h
  • Wie kann die Frau stillen, wenn sie kein Kind bekommen hat?
    Die Milchproduktion setzt doch erst zum Ende einer Schwangerschaft ein. Ohne Schwangerschaft keine Milch. Das ist bei unserem Milchkühen auch nicht anders.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 seb1983
#5 SchadeAnonym
#6 AntichristProfil
  • 11.06.2009, 06:51hHH
  • Antwort auf #2 von XDA
  • Werdet mal etwas toleranter. "Furchtbar" hat man früher auch über uns gesagt. Aus Unverständnis, Unkenntnis, Intoleranz. Wir haben 2009. Wieso soll da nicht zur Normalität werden, was machbar ist? Eben auch ein schwangerer Mann der noch nicht ins gewohnte Alltagsbild passt aber eben die Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen wahrnimmt um eigenen Nachwuchs zu bekommen? Er hat die Möglichkeit, ich gönne sie ihm, ich sage "Herzlichen Glückwunsch", selbst wenn ich für mich froh bin nicht schwanger werden zu können.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Die 'Liberalen' wiederAnonym
  • 11.06.2009, 12:13h
  • Antwort auf #1 von XDA
  • Ja, klar, in den Medien darf auch weiterhin nur die immergleiche Zwangseinfalt in Szene gesetzt werden. Das ist ja auch ein wesentlicher Grund für die zunehmende sexuelle Unfreiheit und Homophobie junger Menschen. Ich dagegen sage: Anderssein muss endlich als menschliche "Norm" anerkannt und respektiert werden - und um dies eines Tages endlich zu erreichen, hat diese Gesellschaft es dringend nötig, mit Lebensgeschichten und Identitäten wie der obigen immer wieder konfrontiert zu werden!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Mister_Jackpot
  • 11.06.2009, 12:59h
  • Wieso bitte ist der Mann denn mediengeil? Er öffnet doch Türen und zeigt die Normalität der Transsexualität. Ich schäme mich für jeden Schwulen, der hier Intoleranz zeigt. Im Grunde wird hier genauso argumentiert wie z.B. die Gegner der Homo Adoption argumentieren. Hier heisst es dann Schwulen und Lesben ginge es nur um Selbstverwirklichung nicht aber um das Wohl der Kinder und diesem Transmann gehts dann demnach auch nur um seine "Selbstverwirklichung"? Vielleicht sollten einige sich mal auf ihren schwulen Hosenboden setzen und darüber nachdenken. Als Lehrer würd ich solche Schwulen nachsitzen lassen und sie müssten dann einen Aufsatz darüber schreiben, was Toleranz eigentlich ist! :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#9 AntichristProfil
#10 Tanja KrienenAnonym