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Das Schweizerische Bundesgericht hat Scheich Falah bin Zayed bin Sultan al-Nahyan freigesprochen. Der Scheich war beschuldigt worden, einen Amerikaner geschlagen zu haben, weil dieser seine sexuellen Avancen nicht erwiderte.

Silvano Orsi hatte den Halbbruder des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate angezeigt, weil er angeblich 2003 von Falah bin Zayed in einem Genfer Hotel mit einem Gürtel verprügelt wurde. Der Scheich habe versucht, ihn zu küssen und zu begrapschen, erklärte Orsi. In erster Instanz verurteilte das Gericht den jetzt 38-jährigen Falah bin Zayed zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Franken, umgerechnet 6.600 Franken (queer.de berichtete).

Ein Berufungsgericht hatte im März das Urteil kassiert, jetzt hat Orsi auch den Prozess vor den Bundesgericht verloren, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Der 40-Jährige muss zudem die Gerichtskosten in Höhe von 2.000 Franken (1.300 Euro) tragen.

Orsi kündigte gegenüber AFP an, seine Rechte seien "wegen politischen und wirtschaftlichen Gründen" geopfert worden. Mit dem höchstinstanzlichen Abfuhr will er sich nicht begnügen: Er kündigte an, eine Klage beim Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg einzureichen.

Der Scheich hatte stets erklärt, er habe sich mit Orsi gestritten, nachdem er überhört hatte, dass ihn ein Gast als schwul bezeichnet hatte. Er habe verhindern wollen, dass Orsi ihn für schwul halte. Dabei gab er zu, den Gürtel aus der Hose gezogen zu haben. Er habe diesen aber nicht als Waffe benutzt.

Die Staatsanwaltschaft hatte erklärt, dass Orsi nach dem Angriff einen posttraumatischen Schock erlitten habe und deswegen arbeitsunfähig gewesen ist.

Falah bin Zayed hat stets erklärt, heterosexuell zu sein. In seinem Heimatland wäre eine abweichende sexuelle Ausrichtung auch problematisch: Dort droht Homosexuellen die Todesstrafe. (dk)



10 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 10.06.2009, 14:52h
  • Naaaaaaaatürlich ist das "kein" Politikum!!!!???? ich lache mich scheckig!!! Nur ein weiteres, mich ehrlich anwiderndes Beispiel, was man für "Bares" alles so "kaufen" kann. Dort "war" es der Scheich mit dem Gürtel. Hier in Deutschland ist es unsere "Bunte Regierung" und die "ach so wunderbare" Abwrackprämie. Sie braucht uns Händler und überhaupt, Mittelständigen nicht. "Warum" auch? Einmal von der Pleitewelle erfasst, es Lebe Hartz 4, hat man den einen oder anderen Selbständigen doch "recht schön" mundtot "sozialisiert".
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#2 AxelBerlinAnonym
#3 XDAAnonym
#4 LorenProfil
  • 10.06.2009, 17:12hGreifswald
  • Auch ein schwuler Scheich hats manchmal
    schwer. Vor allem im eigenen Land
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#5 xyAnonym
  • 10.06.2009, 17:28h
  • Warum fällt mir da ein Zitat von Brecht ein? "Ist das nöt'ge Geld vorhanden, ist das Ende meistens gut."
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#6 Der MasoAnonym
  • 10.06.2009, 18:25h
  • Hmmm, kann mal einer den Scheich rasieren und vorbei schicken...
    darf auch den Gürtel mitbringen.
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#7 PierreAnonym
#8 CarstenFfm
  • 10.06.2009, 22:04h
  • Ja der ist süß.

    Der soll ne Dishdasha anziehen (und dann schnell ausziehen) dann hat er keinen Gürtel.
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#9 tuxAnonym
  • 11.06.2009, 14:33h
  • Ach du armer Scheich, jetzt musst du armer auch noch 1200€ zahlen, wie furchtbar. Und das ganze nur weil so ein Teuflischer Amerikaner deine sexuellen Freuden nicht teilen wollte.
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#10 I.Ramos GarciaAnonym