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  • 11.06.2009           74       | | |

Hass-Prediger auf Deutschlandtour

Bilal Philips: "Die Todesstrafe für Homosexuelle ist von Gott auferlegt"
Bilal Philips: "Die Todesstrafe für Homosexuelle ist von Gott auferlegt"
zuletzt aktualisiert am 11.06., 18:00 Uhr

Der islamische Hardliner Bilal Philips, der die Todesstrafe für Schwule fordert, soll am 11. Junieinen Vortrag in Stuttgart halten. Weitere Auftritte sind in Dortmund und Hannover geplant. Sein Berliner Vortrag wurde unterdessen wieder abgesagt.

Die Auftritte des Imam sollen am 11. Juni im Stuttgarter Kulturhaus Arena (Ulmenstr. 241), am 12. Juni in der Dortmunder Beyaz Saray Halle (Burgweg 16-22) und am 14. Juni im Hannoveraner Star Event Center (Alter Flughafen 11A) stattfinden. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Philips zählt zur Gruppe der islamischen Charismatiker, die mit Video-Botschaften im Internet Millionen junger muslimischer Gläubiger erreichen. Bilal Philips, der sich selbst Abu Ameenah Bilal Philips nennt, ist ein in Kanada aufgewachsener Jamaikaner, der in seinen Videos mit pseudo-wissenschaftlichen Herleitungen erklärt, dass Homosexualität eine "ganz normale Todsünde" sei, weil sie die Familie als lebenswichtige Struktur gefährde. Die Todesstrafe für Schwule sei von Gott auferlegt und ihre Einhaltung wichtig für die Menschheit.

(Fortsetzung nach Anzeige)


Am 13. Juni sollte Bilal Philips eigentlich in der Berliner Al-Nur-Moschee auftreten. Diese teilte jedoch am Donnerstag nachmittag auf ihrer Homepage mit, dass der islamistische Prediger wegen einer "Terminüberschneidung" nicht kommen könne. Zuvor hatte der Berliner Landesverband des LSVD in einem Brief an Innensenator Ehrhart Körting (SPD) gefordert, den Auftritt des Hass-Predigers "mit allen zur Verfügung stehenden rechtstaatlichen Mitteln" zu verhindern. "So wie wir das sehen, erfüllen die Ausführungen dieses Mannes den Tatbestand der Volksverhetzung", sagte LSVD-Sprecher Alexander Zinn gegenüber dem "Tagesspiegel". Für Samstag, den 13. Juni um 18 Uhr rief der LSVD außerdem zu einer Mahnwache vor der Al-Nur-Moschee in der Haberstr. 3 im Stadtteil Neukölln auf.

Nicht abgesagt wurde der ebenfalls für Samstag in der Al-Nur-Moschee geplante Auftritt des radikalen Predigers Pierre Vogel. Beunruhigend findet der LSVD auch die Botschaft auf der Internetseite der Moschee: "Vorträge finden trotzdem statt." "Soll das bedeuten, dass Bilal Philips Rede von Pierre Vogel vorgetragen wird?", fragt der LSVD: "Oder dass eine Video-Botschaft von Bilal Philips gezeigt wird?"

Am Donnerstag informierte der LSVD zudem die Staatsanwaltschaft in Stuttgart und forderte die Prüfung eines Verbotes.Das Kulturhaus Arena distanzierte sich gegenüber dem Verband von homophoben Äußerungen und religiösem Extremismus, sieht sich aber an den Mietvertrag mit dem Veranstalter, der IBK Braunschweig e.V., gebunden.

Nach neuesten Informationen des "Tagesspiegel" ist der Hass-Prediger allerdings bislang nicht nach Deutschland eingereist. Das Blatt beruft sich dabei auf den Verfassungsschutz. Ob es ein Einreiseverbot gibt, ist unklar. Im April 2007 wurde Bilal Philips Medienberichten zufolge von den australischen Behörden ein Visum verweigert, als er bei einer islamischen Konferenz in Melbourne als Redner auftreten wollte. Australien stuft den Hass-Prediger als "nationales Sicherheitsrisiko" ein. (cw)

Mahnwache in Berlin am Samstag, 13. Juni, 18 Uhr, vor der Al-Nur-Moschee, Haberstr. 3, S-Bhf Köllnische Heide

Video: (Direktlink)
(18:02.0000000000001) Absurder Vortrag: Bilal Philips erklärt Homosexualität auf Sharjah TV

Links zum Thema:
Homepage von Bilal Philips

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Tags:  hass-prediger   islam   todesstrafe   bilal philips 
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   Islam   
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Reaktionen zu "Hass-Prediger auf Deutschlandtour"


 74 User-Kommentare als Feed (RSS 2.0, ?)

S.  1  2  3  4  5  6  7  8
Die ersten:   
#1
11.06.2009
12:49:08


(-20, 24 Votes)

Von Inferno
Aus Berlin
Mitglied seit 01.08.2008

Jetzt heißt es deeskalieren.
Wir müssen das im Rahmen der Integrationsbemühungen aushalten und jetzt bloß nicht in rassistische Denkweisen verfallen.

Mit dem Islam hat das wenig zu tun, ganz im Gegenteil ist die muslimische Homophobie auf den Kontankt zum westeuropäischen Christentum zurückzuführen. Der ursprüngliche ISlam kannte, abgesehen von der Todesstrafenforderung für Schwule im Koran, faktisch keine Homophobie!

Da hilft nur ein Verbot des verdeblichen Christentums, dem eigentlichen Hauptverursacher.

Bis das nicht passiert ist, und dazu kann man nur die Linken und Grünenn wählen, solange haben wir kein recht diee Menschen zu kritisieren.

ES IST DEREN KULTUR, WIR AHBEN DIESE LEUTE EINGELADEN UND HABEN SIE NUN ZU AKTZEPTIEREN!

GEGEN ISLAMOPHOBIE!

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#2
11.06.2009
12:51:27


(+18, 20 Votes)

Von X_Moon
Profil nur für angemeldete User sichtbar

Überall diese verdammten Hassprediger....etwas weiter untern auf der Seite dieser grenzdebile christliche TV Moderator, der Schwule auf "direktem Weg zur Hölle" sieht und nun noch dieser fanatisierte muslimische Idiot, der am liebsten alle Schwulen töten lassen würde. Religionen insgesamt sind damit weiterhin eine Geisel der Menschheit für mich...und es ist unglaublich, dass solche Auftritte auch noch zugelassen werden....aber einige werden jetzt sicher wieder mit dem Argument der "Meinungsfreiheit" kommen..dazu kann ich nur sagen: BLA BLA BLA! Sowas gehört einfach verboten...Punkt!

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#3
11.06.2009
12:58:45


(+15, 19 Votes)

Von XDA

Antwort zu Kommentar #1 von Inferno:
Man sollte das Christentum verbieten um Haßprediger des Islam zur Vernuft zu bringen? Welche schwachsinniges Gedankengut brütet denn in deinem Kopf?

Die Moscheen, die solche Haßprediger einladen, sind nicht besser als der Haßprediger an sich und die Besucher solcher "Events" ebenso. Der Islam verkommt immer mehr zu einer instrumentalisierten politischen Strömung, ähnlich dem Christentum vor Jahrhunderten - allerdings unter einer scheinbar aufgeklärten Bevölkerung, was beim politischen Christentum damals noch nicht der Fall war.

Mit Kuschelintegration á la Linke und Grüne haben wir uns das Problem erst importiert.

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#4
11.06.2009
12:59:01


(+12, 18 Votes)

Von AxelBerlin

stromboli, da musst hingehen, der erzählt auch was von der persisch/arabsichen knabenliebe und rezitiert aus aus den von dir angesprochenen erotischen dichtungen.
danach finden philosophische gespräche über die todesstrafe, die man in europa einführen will, statt.
gregor und oskar sind auch da.

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#5
11.06.2009
12:59:03


(+15, 17 Votes)

Von XDA

Antwort zu Kommentar #1 von Inferno:
Und: "Der ursprüngliche Islam kannte, abgesehen von der Todesstrafenforderung für Schwule im Koran, faktisch keine Homophobie!" -> Forderung der Todesstrafe für Schwule reicht mir jetzt schon als Indiz für Homophobie aus ... was soll denn sonst Homophobie sein?!

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#6
11.06.2009
13:04:04


(-11, 15 Votes)

Von Inferno
Aus Berlin
Mitglied seit 01.08.2008

Islamophobie = Homophobie

Wer sich jetzt kulturchauvinistisch hinstellt und behauptet, dass man dem Islam irgendwie überlegen sei, der ist nicht besser als jeder Nazi!

Um diese Leute zu integrieren, muss man in unserer stark ausländerfeindlichen Gesellschaft auch Opfer bringen. Wir Schwule wissen doch, wie es ist wenn man diskriminiert werden, von daher sollten wir nun die Moslems nicht diskriminieren. Abgesehen davon ist es doch egal. Faktisch verändert sich die Situation der Homosexuellen in Neukölln doch nicht.

Und in Neukölln geht es den Schwulen noch wensetlich besser, als ihren schwer gestraften leidensgenossen in Ostberlin, wo es viel mehr Nazis gibt!

Schwulenemnazipation und Islam schließen sich nicht aus, Sie bedingen sich!

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#7
11.06.2009
13:10:06


(+10, 12 Votes)

Von goddamned liberal

Antwort zu Kommentar #5 von XDA:
Gäähhnn...

Merkt Ihr denn nicht, dass Inferno Euch foppen will?

@Inferno

Wer sich von einem abrahimischen Übel in die Arme eines anderen abrahmischen Übels flüchten will, dem wünsche ich viel Vergnügen.

Vatikan reimt sich nicht nur auf Teheran. Die beiden haben auch auf UN-Ebene immer wunderbar gegen uns zusammengearbeitet (Siehe z. B. Untergrabung der Brasilianischen Menschenrechtsinitiative). Informier Dich mal lieber! Den einen wünsche einen neuen Jakobinismus, den anderen einen neuen Kemalismus an den Hals. Erst dann wird alles gut!

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#8
11.06.2009
13:10:23


(+20, 20 Votes)

Von DragonWarrior
Profil nur für angemeldete User sichtbar

Antwort zu Kommentar #1 von Inferno:
sag mal tickst du noch ganz richtig???

ich muss soetwas überhaupt nicht aushalten...

und das ich nicht gewillt bin, soetwas auszuhalten hat nichts, aber auch garnichts damit zu tun, dass ich es sehr gut aushalten kann, wenn friedliche muslime jedweder nationalität hier ihrem glauben nachgehen.

und glaub mir, wenn ein katholischer bischof zur todesstrafe aufrufen würde, täte ich genau das selbe...

und es ist mir in diesem zusammenhang auch wurschtegal, wie da die wurzeln sind...

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#9
11.06.2009
13:11:58


(+8, 12 Votes)

Von X_Moon
Profil nur für angemeldete User sichtbar

Antwort zu Kommentar #6 von Inferno:
Wenn man solche Auftritte kritisiert heisst das nicht, dass man Islamophob ist Inferno! Darum gehts auch gar nicht und ich hätte genauso argumentiert, wenn z.B. ein Rechtsradikaler öffentlich solche Dinge verbreiten würde. Ich hab selbst hautnah miterlebt wie schwierig es z.B. für einen muslimischen Mann ist seine Sexualität auszuleben. Glaub mir das ist kein Zuckerschlecken. Natürlich gibt es auch offene Muslime, die nichts dagegen haben und die ich auch schon kennengelernt habe...aber wenn dann solche Imame ihren Mist verbreiten könnte es passieren dass auf lange Sicht hin auch diese offenen Muslime homophob werden. Also allein schon aus diesem integrationstechnischen Gedanken heraus müssten solche Auftritte verhindert werden.

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#10
11.06.2009
13:15:17


(-12, 16 Votes)

Von Inferno
Aus Berlin
Mitglied seit 01.08.2008

Mit dem verbot solcher Veranstaltungen, die das Ziel haben Brücken zu bauen, wird man nur Hass ernten. Die Muslime darf man in diesem Punkt nicht kritisieren und diskriminieren. Wir Homosexuellen haben schon genug Leidenswertigkeit beweisen in der Vergangenheitt. Der Integration zuliebe sollten wir uns auf diese Leidensfähigkeit besinnen.

Eine Homo-Ehe gegen Moslems wird es nicht geben, wir müssen die Moslmes daher für uns gewinnen. Das erreicht man nicht mit islamophobem Hassgeschwall. Sondern nur mit Tolerant vin anderen Sitten und Normen!

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Kommentar-S.  1  2  3  4  5  6  7  8

 1 Trackback (Trachback-Link)

#1
11.06.2009

Blog: Steven Milverton
Titel: Der Hassprediger hat Terminschwierigkeiten


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