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Nächstes Jahr wird das Gesetz zur Änderung medizinprodukterechtlicher Vorschriften in Kraft treten, das auch ein Verbot HIV-Heimtests enthält - die Deutsche Aids-Hilfe begrüßt die Änderung.

Für Medizinprodukte wie einen HIV-Test-Kit muss voraussichtlich ab 1. August "vor dem Markteintritt deren technische Sicherheit belegt und die Erfüllung der medizinischen Zweckbestimmung durch klinische Bewertungen bzw. Prüfungen nachgewiesen werden".

Für HIV-Schnelltests ist nun gesetzlich geregelt, dass diese zukünftig nur noch an Ärzte, ambulante und stationäre Einrichtungen im Gesundheitswesen sowie an die Aidshilfen und Gesundheitsbehörden abgegeben werden dürfen und damit die Anwendung als Heimtest unterbunden wird.

Die Aids-Hilfe hatte in der Vergangenheit immer wieder vor HIV-Heimtests aus dem Internet gewarnt, die in der Regel über Anbieter aus anderen EU-Ländern, etwa aus Holland, ausgeliefert werden (queer.de berichtete). Bei solchen Tests könne bei unerfahrenen Nutzern durch kleine Fehler ein falsches Ergebnis herauskommen. Außerdem sei es problematisch, alleine "im stillen Kämmerlein" ein positives Testergebnis präsentiert zu bekommen.

Auskunft über den HIV-Test geben die Berater der Aidshilfen unter der bundeseinheitliche Telefonberatungsnummer (0180) 33 19411 (9 Ct./Min.) oder online unter www.aidshilfe-beratung.de. (jl/dk)



10 Kommentare

#1 DatenschutzAnonym
  • 15.06.2009, 23:15h
  • Der Gesetzgeber hält den Bürger grundsätzlich erstmal für zu dämlich um seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Peinlich nur das die Aids-Hilfe da mitmacht. Für Bareback machen die sich stark und bewerben die "freie Entscheidung" für ein Ficken ohne Kondom. Wie bescheuert sind die eigentlich wenn die einen zwingen wollen zum Arzt gehen zu müssen um sich testen zu lassen. Dann wird halt im Zweifel lieber einmal zu wenig getestet. Das passt dann auch wieder in die Linie der AIDS-Hilfe.
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#2 HannibalEhemaliges Profil
  • 16.06.2009, 07:10h
  • Antwort auf #1 von Datenschutz
  • Du widersprichst dir selber!
    Einerseits kritisierst du den Gesetzgeber, dass er seine "Bürger" bevormundet. Auf der anderen Seite kritisierst du die Aids-Hilfe, dass sie es NICHT tut. Vielleicht solltest du dich mal für eine Version entscheiden ....
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#3 DatenschutzAnonym
  • 16.06.2009, 13:58h
  • Antwort auf #2 von Hannibal
  • Ich kann mich prima entscheiden. Im Zweifel eben gegen den Staat und gegen die AIDS-Hilfe.

    Die AIDS-Hilfe fördert Bareback und fordert freies ficken unter allen Umständen, stellt sich aber gleichzeitig auf die Seite eines Gesetzgebers der seine Bürger bevormundet und drangsaliert wo er nur kann. Da erkäre ich doch lieber den Verzicht auf beide.
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#4 HannibalEhemaliges Profil
#5 AxelBerlinAnonym
#6 HannibalEhemaliges Profil
#7 AntichristProfil
  • 17.06.2009, 07:47hHH
  • Antwort auf #5 von AxelBerlin
  • @AxelBerlin: "wenn man keine sachlichen argumente mehr hat, wird man persönlich."
    Wie sollte man denn auch sachlich mit jemandem diskutieren, der nicht mal in der Lage ist die Aussagen die hinter den AIDS-Hilfe Kampagnen stecken zu verstehen?
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#8 AxelBerlinAnonym
#9 AxelBerlinAnonym
#10 HannibalEhemaliges Profil