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Kraftprotze haben zwar mehr Spaß im Bett, aber ihr Immunsystem leidet. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie.

Psychologe William Lassek von der Universität Pittsburg (US-Bundesstaat Pennsylvania) hat die Daten von über 5.000 Männern zwischen 18 und 49 Jahren untersucht, die an Gesundheitsuntersuchungen zwischen 1988 und 1994 teilgenommen haben. Wie der "New Scientist" berichtet, stellte er dabei fest, dass die Muskelmasse ein entscheidender Faktor für die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr ist; je mehr Muskeln, desto mehr Sex, so die Schlussfolgerung.

Dieser Vorteil hat aber einen Preis: Das Immunsystem von Herkules und Co. schwächelt. Die Muskelmänner haben demnach durchschnittlich weniger weiße Blutkörperchen. Deren Aufgabe ist es, Krankheiten abzuwehren. Auch andere Teile des Immunsystems sind bei schlacksigen Männern stärker ausgeprägt.

"Ich war überrascht, wie hoch der Preis für Muskeln ist", erklärte Lassek. Schuld daran ist Testosteron. Das Hormon, das Muskelwachstum anregt, unterdrückt gleichzeitig das Immunsystem.

Weiterer Nebeneffekt: Männer mit vielen Muskeln brauchen mehr Kalorien. In Zeiten, in denen Mangel herrschte, kann dies ein gewichtiger evolutionärer Nachteil gewesen sein. In der Überflussgesellschaft profitieren die starken Männer aber davon, da sie weniger Fett ansetzen.

Die Studie wurde im Fachjournal "Evolution and Human Behavior" veröffentlicht. (dk)



21 Kommentare

#1 DerBastiAnonym
  • 18.06.2009, 09:52h
  • Bei dem Nebeneffekt Kalorienverbrauch vergessen die Forscher aber, dass in Mangelzeiten die Muskelmaenner den etwas schlaksigeren einfach einen Knueppel ueber den Kopf gezogen haben und dann deren Hoehle mit Nahrungsvorraeten und Frauen einfach uebernommen haben.
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#2 Eine absurde MännlichkeitslogikAnonym
#3 Victor
  • 18.06.2009, 21:07h
  • Wenn diejenigen, die ihren Muskelaufbau mit Hilfe von anabolen Steroiden betreiben, nur nicht so mickrige Schwänze und Hoden hätten!

    "Beim Mann kann neben einer Gynäkomastie eine Hodenatrophie mit Einstellung der Spermienproduktion beobachtet werden ..." (Wikipedia)

    Hinzu kommt, dass bei der Zuführung von Testosteron, der Körper die Produktion diese männlichen Hormons herunterfährt oder sogar ganz einstellt ("... kommen künstlich hergestellte Steroide, die eine dem männlichen Sexualhormon Testosteron ähnliche Wirkung zeigen, zur Anwendung ..." Wikipedia).

    Muskeln und "nichts" in der Hose ... = Mogelpackung, das brauch' ich nicht wirklich.

    Victor
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#4 seb1983
#5 Eine absurde MännlichkeitslogikAnonym
  • 18.06.2009, 21:59h
  • Antwort auf #3 von Victor
  • Wieso? Die sind ja dann selbst verantwortlich dafür.

    Außerdem soll es tatsächlich Jungs und Männer geben, die ohne solches Zeug zu einem geilen, muskulösen Body kommen. Ich spreche da aus Erfahrung.

    Und all die anderen positiven Gesundheitseffekte regelmäßigen Krafttrainings und Muskelaufbaus sollte man bei der im Artikel aufgemachten Rechnung bitte auch berücksichtigen, dessen Tenor in dieser Form schlichtweg unsinnig ist.

    PS @seb1983: Ach was, das erledigen die hageren oder ebenfalls mit einem Körperfettanteil von über 20% (siehe Frauen) gesegneten Gestalten. Muskelmänner bleiben in aller Regel unter sich.
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#6 RationalistAnonym
#7 stromboliProfil
#8 seb1983
  • 19.06.2009, 10:33h
  • Antwort auf #5 von Eine absurde Männlichkeitslogik
  • Schön wärs, nur leider hab ich Muskeln nur bei mir im Fitnesstudio und Sportverein, in der Szene dagegen nur super dürr und bauchfrei oder ein paar kg zu viel.
    Mag sein dass es in Brasilien anders ist
    Und übrigens nicht von dir auf andere schließen, meine Elten haben sich für ihr Alter noch immer recht fitt gehalten, wenn auch inzwischen mit ruhigeren Sportarten
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#9 Eine absurde MännlichkeitslogikAnonym
  • 19.06.2009, 11:35h
  • Antwort auf #8 von seb1983
  • Du scheinst in einer bemitleidenswerten "Szene" zu Hause zu sein... Du schlägst doch nicht etwa all die geilen Typen in die Flucht? Sorry, das war jetzt gemein...

    Dass man übrigens im Fitnessstudio auf einen deutlich höheren Anteil trainierter Jungs und Männer trifft als an anderen Orten, ist so überraschend nicht. Die wirklich geilen Typen, die ich da kennen gelernt habe, sind aber auch alle schwul.

    Alles andere (u.a. Körperfettanteil von Frauen) ist eine biologische Tatsache, die sich auch bei aller Liebe zur Gendertheorie nicht wegdiskutieren lässt.
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#10 seb1983
  • 19.06.2009, 11:57h
  • Antwort auf #9 von Eine absurde Männlichkeitslogik
  • Ich würde es mal drauf ankommen lassen den Körperfettanteil in der Kölner Szene mit dem durchschnittlichen Körperfettanteil einer Frau zu vergleichen, das ist ein Kopf an Kopf Rennen glaube ich *g*

    Gebetsmühlenartig zu wiederholen dass nur oder meist schwule Männer gut aussehen erhöht den Wahrheitsgehalt der Aussage auch nicht

    Und übrigens: Ja die Szene hier ist tatsächlich recht bemitleidenswert, kommt sich dafür aber um so toller vor
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