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Würde die Homo-Ehe heute in den USA legalisiert werden, könnte die Hochzeitsindustrie mit einer saftigen Geldspritze von 9,5 Milliarden Dollar (6,8 Milliarden Euro) rechnen.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Williams-Instituts an der University of California. Wie das Magazin "Forbes" berichtet, gehen die Forscher von der Annahme aus, dass die Hälfte der Paare, die derzeit zusammenleben, heiraten würde. Das wären knapp 400.000 Ehen. Zudem wurde errechnet, dass Homo-Paare durchschnittlich 34 Prozent weniger für eine Hochzeit ausgeben als Heterosexuelle.

Der größte Teil der Zusatzeinnahmen wird durch Geschenke erzielt: 3,4 Milliarden Dollar. Die Zahlen berechneten das durchschnittliche Hochzeitsgeschenk für eine Homo-Ehe (113 Dollar) und die durchschnittliche Anzahl an Geschenken (75). Demnach kann das Paar mit Geschenken im Wert von rund 8.500 Dollar rechnen.

Weitere zusätzliche Ausgaben: 1,6 Milliarden Dollar für Essen und Trinken auf der Hochzeitsfeier, 700 Millionen Dollar für die Flitterwochen, 550 Millionen Dollar für Fotografie und Videoaufnahmen, sowie 500 Millionen Dollar für Schmuck.

Die US-Wirtschaft könnte zusätzliche Einnahmen gebrauchen, um aus der Rezession hinauszukommen. Das Haushaltsdefizit der Obama-Regierung liegt inzwischen bei über zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Dennoch erlauben erst fünf der 50 US-Bundesstaaten die Ehe für Schwule und Lesben. (dk)



#1 RabaukeAnonym
  • 19.06.2009, 15:06h
  • Ach??????? Da haben diese Politiker wohl wieder die Dollarnoten in den Augen? Uns erst verpöhnen und jetzt könnten wir mal Bitte kräftig löhnen? Klar!!!! Geld von uns "stinkt" ja nicht!
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#2 Victor
  • 23.06.2009, 18:26h
  • Antwort auf #1 von Rabauke
  • Das stimmt schon, unsere "Feinde" verstehen "nur" die Sprache des Geldes! Wir sollten das ausnutzen, also konsequenter Boykott von schwulen- und lesbenfeindlichen Firmen und Bevorzugung von schwulen- und lesbenfreundlichen Unternehmen.
    Eine Illusion? Vielleicht, aber man wird doch wohl mal träumen dürfen.
    Victor
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#3 Melvin
  • 23.06.2009, 19:22h
  • Antwort auf #2 von Victor
  • Hallo Victor, die Schwulenbewegung in den USA hat schon häufiger Firmen unterstützt oder auch boykottiert, je nachdem ob die positiv oder negativ in Sachen Schwulenpolitik aufgefallen waren. Bin fast jedes Jahr drüben (mein Großvater war Amerikaner und hier in Ffm. als Soldat stationiert), wenn ich zurückkomme wünsche ich mir manchmal, dass wir hier auch so etwas wie Solidarität unter Schwulen hinkriegen würden. Immerhin in Berlin gab es jetzt ja schon mal zwei Demos gegen homophobe Gastronomen. Wir könnten viel erreichen, wenn einige aufhören würden sich so uninteressiert zu verhalten.
    Grüße nach Hamburg
    Melvin
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#4 norbertcdnkathEhemaliges Profil
  • 11.07.2009, 19:30h
  • Hallo,

    was wird denn nicht alles untersucht heut zu tage.
    Aber da wird gleich auf das Geld geschaut. Nach dem Moto schnell heiraten die Kohle winkt.
    Kann es nicht einen Bereich geben wo nicht sofort an Geld gedacht.
    Was solche Institute zu Wissen scheinen seltsam seltsam.
    Man sollte mehr auf Firmen schaun und solche meiden. wie auch in Sachen Spritpreise, das hat vor Jahren in Canada zum Preisrückgang geführt.

    Schönen Abend noch.
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#5 free_worldEhemaliges Profil
  • 11.07.2009, 20:39h
  • Schon interessant, wird die "Homo-Ehe", die Ehe zweiter Klasse, deshalb Steuerlich nicht gleichgestellt?
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#6 Andreas SchutzAnonym
  • 19.07.2009, 12:56h
  • Bitte nicht vergessen: Auch wenn bereits 5 US Staaten die Homo Ehe ermoeglicht haben, hat man nach der Eheschliessung in diesen Staaten immer noch keine Rechte wie bei einer Hetero Ehe. Gennant sei nur das Immigrationsrecht! Sollte ein Deutscher einen Amerikaner heiraten, so erhaelt der Deutsche NICHT die Aufenthaltsgenehmigung fuer die USA, wie es bei einer deutsch-amerikanischen Hetero-Ehe der Fall ist! Es ist noch viel zu tun.....
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