Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10613

Offen lebende Schwule gehören nicht in den Profisport, weil sie Mitspielern Missbehagen bereiten – das erklärte der ehemalige Profi-Footballspieler Kenneth Hutcherson, der inzwischen Pfarrer an der Antioch Bible Church in Kirkland (US-Bundesstaat Washington) ist.

"Es wäre besser für die Mannschaft, wenn Schwule sich nicht outen", schrieb der 56-Jährige in einer Kolumne für die "Washington Post". "Homosexualität ist ein sehr kontroverses Thema, das die Kameradschaft im Team negativ beeinflussen würde." Heterosexuelle Männer fühlten sich nur sicher, wenn in der Mannschaftsdusche nur andere heterosexuelle Männer stünden: "Das wäre sonst so, als wenn eine Frau im Team wäre oder eine Frau in der Mannschaftsdusche", erklärte der evangelische Christ.

Hutcherson, der wegen seines Glaubens bereits wiederholt öffentlich gegen Homo-Rechte eingetreten ist, stellte klar, dass Schwule keine "besonderen Rechte" verdient hätten: "Das ist keine Frage der Bürgerrechte wie bei Rassismus", erklärte der Linebacker. "Ich kann meine Hautfarbe nicht verändern, aber es gibt eine Menge Leute – speziell in unseren Kirchen – die es geschafft haben, nicht mehr schwul zu sein."

Im vergangenen Jahr hatte Hutcherson Christen dazu aufgerufen, Microsoft zu kaufen. Der Computer-Konzern sei zu homofreundlich, hatte der Pfarrer argumentiert (queer.de berichtete). Er versucht derzeit, schwarze Pfarrer im Kampf gegen Homosexualität zu vernetzen. Sie sollen gegen die Öffnung der Ehe, Antidiskriminierungsgesetze und Gesetze gegen Hassverbrechen demonstrieren und predigen.

Hutcherson war in den 1970ern fünf Jahre lang Profispieler in der National Football League. Er stand bei Dallas, San Diego und Seattle unter Vertrag. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

18 Kommentare

#1 CarstenFfm
  • 19.06.2009, 15:00h
  • Es hätte mich auch sehr überrascht, wenn die Mannschaftsdusche nicht als Argument gekommen wäre.

    Denken homophobe Heten eigentlich an nichts anderes als ans Duschen danach?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Gurk-o-vichAnonym
  • 19.06.2009, 15:09h
  • Es ist einfach immer wieder schade, mit anzusehen, wie sich vor allem die Kirche gegen die Homosexualität sträubt. Wir sind auf dem guten Weg, einen Schritt in Richtung Vorwärts zu tätigen, wenn da nicht solche zurückgebliebenen Menschen wären, die unnötiger Weise auch noch Macht haben, eine ganze Gruppe von Menschen dazu zu bewegen und Homosexualität als "abstoßend" zu deklarieren. Es ist mal wieder eine der Sauereien auf dieser Erde, die keinerlei Anerkennung verdient. Nur Spott und Verachtung.
    Schockierend.
    Gruß
    Gurk-o-vich
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 19.06.2009, 15:31h
  • "Das wäre sonst so, als wenn eine Frau im Team wäre oder eine Frau in der Mannschaftsdusche"

    Wie ist das jetzt zu verstehen? Heißt das, wenn eine Frau im Team wäre, würde die heterosexuelle Mannschaft auf die Frau dauergeil sein und kann sich dann nicht mehr auf's Spielen konzentrieren und dementsprechend heißt das, wenn ein Schwuler im Team ist, wird die restliche heterosexuelle Mannschaft auf den Schwulen dauergeil?

    "Ich kann meine Hautfarbe nicht verändern, aber es gibt eine Menge Leute – speziell in unseren Kirchen – die es geschafft haben, nicht mehr schwul zu sein."

    Um mal genauso dumm-dreist zu antworten: Wieso kannst du deine Hautfarbe nicht ändern? Selbstverständlich kannst du das. Michael Jackson hat das doch auch geschafft.

    @CarstenFfm

    Hübsches neues Foto.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 alexander
  • 19.06.2009, 15:40h
  • wer nix wird, wird profisportler und danach prediger, zumindest in usa, bringt beides kohle !

    seltsam, dass ein offen schwuler mann wie eine frau unter der dusche auf heten wirken soll ???
    würde im klartext bedeuten, dass diese "heten" alle eine schwule ader haben !
    wieder so ne klemmjule mit heteroanspruch.

    und es ist keine frage der bürgerrechte wie bei rassismus ? hat der noch nie bemerkt, dass neger unter der dusche völlig anders riechen ? oder nehmen die jetzt die gleiche seife wie weisse ?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 RabaukeAnonym
  • 19.06.2009, 15:41h
  • Also über so einen Typen reg ich mich gar nicht mehr uff. Das solche "Kunden" einen "Volltreffer" haben, ist bekannt. Das da nur "Dünnes" rausgeflossen kommt, wem...........mich wunderts nicht mehr.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 CarstenFfm
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.06.2009, 16:07h
  • Der Typ tut geradeso, als wäre er in seiner aktiven Zeit als Footballspieler schon mal von einem oder mehreren Schwulen angebaggert worden oder er hats nicht mal gemerkt. Gegen solche Leute lohnt es sich geradezu, gegen Homophobie einzutreten!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 der ist dummAnonym
  • 19.06.2009, 16:42h
  • Vielleicht ne Brandrede als Anti-Brandrede ?

    "KKK

    Jüngste Vergangenheit

    Zu Beginn des 21. Jahrhunderts schätzte man die Mitgliederzahl auf 7000 Klansmänner. Seit 1995 bekämpft der Klan gezielt schwarze Kirchengemeinden. Mehr als 180 Kirchen afroamerikanischer Gemeinden wurden in den letzten Jahren durch Brandanschläge des KKK zerstört. In die Schlagzeilen kam der Klan auch, als David Duke, ein ehemals führendes Mitglied, sich 1988 um das US-Präsidentenamt bewarb..."

    de.wikipedia.org/wiki/Ku-Klux-Klan
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Katrin
  • 19.06.2009, 16:58h
  • Na klar kann der Depp seine Hautfarbe ändern. Der kann auch sein Geschlecht ändern. Wenn er besoffen ist kann er auch wieder nüchtern werden. Er kann auch vom Christen zu Islamisten zum Satanisten werden. Allerdings kann er eines nicht ändern: Er bleibt ein Depp und er bleibt ein religiöser Mensch. Religion und Zivilisation gehören zum Schutz und zum Erhalt der Zivilisation streng getrennt.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 gatopardo
  • 19.06.2009, 17:01h
  • Antwort auf #3 von SuperMario
  • Ja lieber SuperMario, solch einem dämlichen Weltbild kann man wohl nur mit Humor begegnen, wie Du es ganz richtig mit dem "Umbau" Michael Jacksons von schwarz auf weiss begründest. Das schreckliche Resultat ist bekannt und sollte uns nicht zur Nachahmung anregen, so dass wir uns eines Tages zwischen Betstuhl, Gewissensbissen und Lust auf den Kerl nicht gar mit dem Gedanken tragen, uns die erogenen Zonen zu amputieren.
  • Antworten » | Direktlink »