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Alexandre Delmars autobiographischer Roman "Unterwegs ins Glück" wurde im Nachbarland sofort zum Bestseller und war dort zwei Jahre in Folge das bestverkaufte schwule Buch

Von Carsten Weidemann

Alexandres Gefühlsleben ist geprägt von der ungleichen Freundschaft zu Stéphane. Zwar teilen die beiden die ersten sexuellen Erfahrungen, doch was für Stéphane lediglich ein sportliches Abreagieren darstellt, ist für Alexandre das große Glück. Dieses Glück lässt ihn in den Folgejahren zeitweise verzweifeln, aber schließlich führt es ihn auf den richtigen Weg.

Von der Grundschule über das Internat bis zu seinem Eintritt ins Berufsleben enthüllt Alexandre dem Leser sein Leben. Trotz seiner angeborenen Schamhaftigkeit als Sohn aus gutem Hause zögert er nicht, uns freimütig seine Gefühle und Erfahrungen aus seinem jungen Leben mitzuteilen. Sein Wunsch, immer der Beste zu sein, sorgt dafür, dass er von seinen Klassenkameraden verachtet wird und beim Sport nie zum Zug kommt.

Alexandre verbringt seine Jugend unter erheblichem sozialen, familiären und religiösen Druck, dennoch bleibt er sich immer treu und lernt allmählich zu begreifen, was hinter der unwiderstehlichen Anziehungskraft seines besten Freundes steckt.

Alexandre Delmar wurde 1975 in Südfrankreich geboren. Nach dem Studium im Bereich Management wurde er zu einem leitenden Mitarbeiter in einer französischen Großbank. Die Niederschrift seiner Geschichte in Form eines Romans half ihm, sein Schwulsein zu akzeptieren. Der Roman wurde in Frankreich sofort zum Bestseller und war dort zwei Jahre in Folge das bestverkaufte schwule Buch. Der Autor veröffentlichte weitere Romane, schreibt an neuen Büchern und arbeitet nach wie vor in einer Bank.

Alexandre Delmar: Unterwegs ins Glück, Roman, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2009, 196 Seiten, 14,95 €



#1 Adrian
  • 24.06.2009, 18:29h
  • Ich habe das Buch zwar noch nicht gelesen, halte aber die Tatsache, dass das Thema "schwules Coming-Out" zu einem "Mainstream-Bestseller" in Frankreich werden konnte, für ein ermutigendes Zeichen.

    Werde mir den autobiographisch gefärbten Roman von Delmar demnächst 'reinziehen.

    Adrian
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