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  • 25. Juni 2009, noch kein Kommentar

Der Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ging am Mittwoch an Ulrich Würdemann, Betreiber des Blogs "Ondamaris".

Von Carsten Weidemann

Der Berliner Ulrich Würdemann, Initiator und Redakteur des Internetauftrittes "Positiv Schwul – ondamaris", erhielt am 24. Juni den Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung. Die Stiftung zeichnete ihn für sein innovatives Projekt der Selbsthilfe von Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland aus.

In der Begründung heißt es: "Inzwischen ist ondamaris für viele – nicht nur für HIV-positive und schwule Nutzer – eine wichtige Informationsquelle, wenn es um aktuelle Themen rund um das Virus geht. Zu Medizin, Gesellschaft, Medien, Kultur und Selbsthilfe finden wir sehr leserfreundliche, kompetente und verständliche Informationen, Kommentare und Veröffentlichungen. Aber darüber hinaus ist Ondamaris zu einem Forum geworden, in dem sich die vielen Nutzer teils kontroverse Diskussionen auf einem hohen Niveau liefern."

Die Stiftung ehrte Würdemann und fünf weitere Preisträger bei der Eröffnung des DeutschÖsterreichisch- Schweizerischen AIDS-Kongresses in St. Gallen. Jurymitglied Hape Kerkeling übermittelte seine Glückwünsche in einer Video-Grußbotschaft. Würdemann erhielt ein Preisgeld von 2.500 Euro. Die weiteren Preisträger sind Gesa Dankwerth und Antía Martinez-Amor, Autorinnen des Beitrags "AIDS – Wenn die Körperpolizei nicht mehr helfen kann" aus der Sendereihe "neuneinhalb – Nachrichten für Kinder" (ARD, 1.12.2007). Die Münchner Filmemacherin Christa Graf und Kameramann Roland Wagner zeichnete die Stiftung für ihren Film "Memory Books – damit du mich nie vergisst" (Arte, 1.12.2008). Und Peter-Philipp Schmitt, Redakteur der Frankfurter Allgemeine Zeitung, für seine sachkundige und kontinuierliche Berichterstattung über HIV und AIDS.

Seit 1987 verleiht die Deutsche AIDS-Stiftung ihren Medienpreis für herausragende Beiträge zum Thema HIV/AIDS. Seitdem hat sie 67 Medienschaffende ausgezeichnet.