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Der King of Pop ist tot. Am Donnerstag erlag Michael Jackson einem Herzinfarkt. Der 50-jährige wollte nie erwachsen werden. Seine wahren erotischen Fantasien werden ein Geheimnis bleiben.

Von Christian Scheuß

Eigentlich hatte Michael Jackson für dieses Jahr sein Comeback auf der Bühne geplant. Eine Reihe von Konzerten war angekündigt. Und angeblich arbeitete er auch seit längerem an einem neuen Album. Es wird keine Konzerte geben. Der King Of Pop starb am Donnerstagabend deutscher Zeit in Los Angeles. Mehrere Nachrichtenagenturen und Zeitungen bestätigten diese Meldung gegen 00.30 Uhr am Freitag deutscher Zeit.

Wie BBC News meldete, war Jackson einige Stunden zuvor von einer Ambulanz in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert worden. Man hatte ihn mit einem Herzstillstand in seinem Haus aufgefunden.

Michael Jacksons Karriere hatte in den Achtzigern und Neunzigern seinen Höhepunkt. Seitdem machte der erste schwarze Star der MTV-Generation mehr und mehr Schlagzeilen wegen seines sich verändernden Aussehens und seines exzentrischen Gebarens. 2005 musste er sich sogar wegen des Verdachts des Missbrauchs von Minderjährigen vor Gericht verantworten. Jackson habe mehrere männliche Teenager mit Alkohol gefügig gemacht, mit ihnen in einem Bett geschlafen und möglicherweise sogar Sex gehabt. Jackson wurde Mitte 2005 freigesprochen.

Was tatsächlich auf der Neverland-Ranch geschehen ist, werden wir möglicherweise nie mehr erfahren. Tatsache ist jedoch, dass der Sänger ein Paradebeispiel des Peter Pan-Syndroms war. Er wollte einfach nicht erwachsen werden. Seine Berühmtheit ließ ihn zudem zusehends neurotischer werden. Um unbehelligt einkaufen zu gehen, verkleidete er sich in den Arabischen Emiraten sogar als Frau. Die Paparazzi spürten ihn dennoch auf.

Anders als Madonna war Jackson nie der ganz große Liebling der Gay Community, auch wenn man immer wieder Drag Queens mit Jackson-Nummern sah. Immerhin wählten ihn seine Fans im US-Magazin "OUT" mit dem 1979er Album "Off the Wall" auf Platz 74 der Liste der schwulsten Musik aller Zeiten.

Tribut in den Videos der Woche:
Jay Brannan ("Shortbus") singt "Man in the mirror"



33 Kommentare

#1 beobachterAnonym
  • 26.06.2009, 02:07h
  • Friede seiner Asche. Schön gesungen hat er noch mit 13. Ein vitaler Negerjunge, der um jeden Preis weiß werden wollte. Der als Junge nicht lieben konnte, deshalb Junge zu bleiben beschloß. In einem Land, wo man Jungs nicht lieben darf: Was Besseres als den Tod kann es dort wohl nicht geben.
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#2 MIAMIAnonym
#3 RichardAnonym
  • 26.06.2009, 03:33h
  • Michael Jacksons Lebensgeschichte ist eine der traurigsten des amerikanischen Showbusiness. Als Kind darauf gedrillt zu gefallen, zu singen und zu tanzen, religiös indoktriniert, später von einer bigotten weißen Gesellschaft einerseits vorgeführt, andererseits eben doch immer nur der skurille "Schwarze der gerne weiß sein möchte" der "Junge, der nicht erwachsen werden will", man sehe sich nur mal die Fotos aus den 80ern mit den Reagans an.
    Mit welcher genüßlichen Häme die Geschichten um seine sexuelle Orientierung immer wieder ausgewalzt wurden weiss jeder, umso abstoßender wirken inflationär bizarre Beleidsbekundungen auf youtube (RIP), direkt unter Kommentare gepflanzt, die ihn vor 24 Stunden noch als "Nigga" oder "fucking Pedo" verhöhnten. Da fragt man sich schon langsam, wie abgefuckt eine Gesellschaft eigentlich sein kann, in ihrer scheinheiligen Moral, klebrigen Verkitschung und anschließenden Heiligsprechung, wenn die Betroffenen dann endlich unter der Erde sind.

    www.youtube.com/watch?v=RpMm3NeL2Yk
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#4 ChristianAnonym
  • 26.06.2009, 08:02h
  • Lieber Christian,

    die Überschrift ist zwar reißerisch, aber noch erträglich. Was aber bitte sollen "seine erotischen Phantasien" gleich in der Einleitung.

    Michael Jackson wurde freigesprochen und sicherlich ist es am Todestag recht pietätslos genau dieses dunkle Kapitel in den Vordergrund zu stellen.

    Beste Grüße,
    auch Christian
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#5 AntichristProfil
  • 26.06.2009, 08:15hHH
  • Oops. Es gibt doch immer wieder Überraschungen am frühen Morgen. Okay, Farrah's Tod geht mir näher aber möge er nun wenigstens das finden was er sein Leben lang gesucht hat. Seinen Frieden.
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#6 PeteAnonym
  • 26.06.2009, 08:30h
  • Antwort auf #5 von Antichrist
  • Wie kann das sein? Bist Du nicht auch Generation BAD? Farrah Fawcett, RIP, hat uns doch bei weitem nicht so fasziniert wie Michael JAckson und sein Tanztalent..

    oder ist es wieder dieses schwule Ich-verehre-Frauen-fasse-sie-aber-nicht-an-Ding!

    Gähn.
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#7 Thomas MüllerAnonym
#8 HannibalEhemaliges Profil
#9 Luckylion
#10 KonstantinEhemaliges Profil
  • 26.06.2009, 09:15h
  • Antwort auf #8 von Hannibal
  • Ich denke, für ihn ist es besser so! Er hätte doch eh nichts Gescheites mehr auf die Reihe gekriegt. Wenn man sein Leben so verkorkst und Millionen von Kohle durchgebracht hat und dann am Ende doch dasteht wie der letzte Looser, ist Sterben doch eine gute Lösung. Dass er Herzkrank war habe ich allerdings nie gehört. Vielleicht wars ja auch Selbstmord, weil er sich selber nicht mehr im Spiegel sehen konnte?
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