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US-Präsident Barack Obama lädt am Montag zum ersten Mal schwul-lesbische Aktivisten zu einem Empfang ins Weiße Haus.

Mit der Einladung erinnert der demokratische Politiker an den 40. Jahrestag des Stonewall-Aufstands. Der Empfang sei eine "Gelegenheit für das Weiße Haus, die Leistungen von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Amerikanern zu würdigen", teilte Obames Sprecher Shin Inouye mit: "Das Event war lange im Voraus geplant, um jedem Einzelnen während des Pride-Monats Beifall zu spenden."

Obama war in den letzten Wochen vermehrt von Gay-Aktivisten kritisiert worden, weil er bislang kaum Homo-Wahlversprechen eingelöst hat. So machte seine Regierung u.a. bei der Aufhebung des Homo-Verbots im Militär und des "Gesetzes zum Schutz der Ehe" aus dem Jahre 1996 einen Rückzieher (queer.de berichtete). In der vergangenen Woche kündigte Obama jedoch an, Partner von homosexuellen Bundesbeamten bei Sozialleistungen mit Heterosexuellen gleichzustellen (queer.de berichtete). (cw)



16 Kommentare

#1 XDAAnonym
  • 26.06.2009, 11:54h
  • Obama ist ein Blender vor dem Herrn. Jetzt will er sich wieder einschleimen. Aber die Schwulenverbände trudeln natürlich ein und lobpreisen ihn, durch Boykott könnte man ihn mehr abstrafen, diesen aufgeblasenen Wichtigtuer.
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#2 g.azaAnonym
#3 Yes, he's blackAnonym
  • 26.06.2009, 12:56h
  • Antwort auf #1 von XDA
  • Wenn "F"DP-Wähler, die sich auch noch allen Ernstes für "liberal" halten, sowas verzapfen, dann muss Obama ja auf einem guten Weg sein. Und in der Tat hat er in den gerade einmal fünf Monaten seiner bisherigen Regierungszeit MEHR für die Gleichberechtigung von Homosexuellen getan als jeder US-Präsident vor ihm und als jeder deutsche Spitzenpolitiker, den ich kenne. Insbesondere dadurch, dass er die Rechte von Schwulen und Lesben immer wieder explizit in seinen nationalen Auftritten anspricht und in einer Weise Farbe bekennt, die in Zeiten erstarkender Homophobie auch hierzulande dringend geboten wäre. Für alle anderen Maßnahmen möge man ihm mindestens soviel Zeit zubilligen, wie deutschen Polit-Opportunisten, die wenn es darauf ankommt, jeden wirklichen Fortschritt in Sachen sexueller Freiheit und Gleichberechtigung blockiert haben (siehe "F"DP). Eines steht jedenfalls fest: Mit einer objektiven, an den Fakten orientierten Analyse und Bewertung hat das Obama-feindliche Geschrei einiger User hier wahrlich nichts zu tun.
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#4 TimmAnonym
  • 26.06.2009, 13:36h
  • @XDA

    Nun mal langsam...er ist erst paar Monate im Amt. Da sind auch noch einige andere Aufgaben, die er zu leisten hat.

    Im Übrigen in den USA kommen Verbesserungen nur mit den Demokraten oder sie kommen überhaupt nicht. Die Republikaner werden NICHTS für homosexuelle Bürgerechte durchsetzen, das ist gewiss.

    Da bleibt als einzige Möglichkeit: Barack Obama oder Gerichtssiege.

    So gesehen hilft es NICHTS, wenn du hier oder andere LGBT Gruppen Barack Obama kritisieren. Nur über ihn lassen sich Veränderungen in den USA auf Bundesebene durchsetzen.
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#5 goddamnedliberalAnonym
  • 26.06.2009, 13:40h
  • Vielleicht gibt es ja einen Mittelweg in der Beurteilung Obamas...

    Wirklich getan hat er bislang wenig. Seit Schröder/Fischer gibt es keine Beschränkungen mehr in der Bundeswehr, es gibt ein landesweites Lebenspartnerschafts- und ein landesweites Antidiskriminierungsgesetz. Das alles gibt es in den USA (noch) nicht...

    Atmosphärisch ist das Zugehen Obamas auf Schwule und Lesben (mit dem er bei weiten Wählerkreisen in den erzkonservativen USA keinen Blumentopf gewinnen kann) jedoch sehr wichtig. Weit über die USA hinaus. Vom Vatikan bis nach Teheran wird man sich sehr grämen, im Weißen Haus keinen homophoben Verbündeten mehr zu haben....

    Und auch Gabriele Kuby tobt:

    www.gabriele-kuby.de/augen-auf/obama-der-homo-aktivist/

    das ist doch schonmal was...
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#6 Yes, he's black!Anonym
  • 26.06.2009, 13:59h
  • Antwort auf #5 von goddamnedliberal
  • Das "landesweite Antidiskriminierungsgesetz" erfüllt noch nicht einmal die Minimalanforderungen der betreffenden EU-Richtlinie, der wir es überhaupt erst zu verdanken hatten. Außerdem wurde das AGG auch nicht mehr unter Schröder/Fischer verabschiedet, denn die haben nach Inkrafttreten der EU-Richtlinie (2000) fünf Jahre untätig verstreichen lassen. Auch durch das "Lebenspartnerschaftsgesetz" wurde letztlich nur eines erreicht, nämlich dass homosexuelle Lebensgemeinschaften gesetzlich explizit als Verbindungen zweiter Klasse von Menschen zweiter Klasse festgeschrieben wurden. So lautete damals ja auch die "Rechtfertigung" von führenden SPD-Politikern: Dass die "Lebenspartnerschaft" eben gerade nicht dasselbe sei wie die heilige Ehe von Mann und Frau. Und wir sprechen hier über SIEBEN JAHRE (!) rot-grüner Bundesregierung - nicht über fünf Monate Amtszeit wie im Falle von Barack Obama. Das offene, nationale Farbebekennen ist übrigens eine notwendige Bedingung, ohne die alles andere sowieso ins Leere greift. Diesen Anfang hat Barack Obama in eindrucksvoller und beispielloser Weise gemacht, und das sollen andere ihm in fünf Monaten erst einmal nachmachen!
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#7 goddamnedliberalAnonym
  • 26.06.2009, 14:30h
  • Antwort auf #6 von Yes, he's black!
  • Eindrucksvoll und beispiellos ist die Entwicklung, die seit über zwanzig Jahren in Skandinavien stattfindet (selbst in der Schwedischen Kirche)...

    Wenn sich die (zahlenmäßig) größte Nation der westl. Welt jetzt dieser Entwicklung (die sich auch im benachbarten Kanada eher durchsetzte) endlich anschließt, ist das ein guter Weg....
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#8 Melvin
  • 26.06.2009, 15:42h
  • Antwort auf #1 von XDA
  • Hi Baby, was schreibst Du da?
    "Obama ist ein Blender vor dem Herrn?"
    Arsch auf?

    Barack Obama ist "mein Präsident" ... ich habe geweint, als er gewählt wurde, ich habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen, ich bin nachts aufgeblieben, um seine Vereidigung im TV zu sehen. Ich fing an zu heulen, als Aretha Franklin sang ... (ich bin eine sentimentale Schwuchtel? So what?) Ich habe mich gefreut, dass die bleierne Busch-Ära zu Ende ging.

    Good Luck, Mr. President!

    Er ist das beste, was uns Schwulen seit Jahrzehnten passiert ist. Natürlich ist er Zwängen ausgesetzt. Guantanamo: Wenn er sich zu weit aus dem Fenster lehnt, wird er von den dafür geschulten Geheimdiensten (es gibt nicht nur die CIA !!!) aus dem Weg geräumt (John F. Kennedy, Robert Kennedy, M. Luther-King etc.). "Laßt es wie einen Unfall aussehen ..." Er kann nicht diese "Machtstrukturen" ignorieren und er kann sie nicht sofort zerschlagen. Er muss "jonglieren." Aber, er ist klug, ich mag ihn sehr! Seine Frau Michele ist eine außerordentlich kluge und starke Frau, ich bekomme weiche Knie, wenn sie lächelt (doch, doch, ich bin schwul - und wie es gibt kaum etwas, das ich mehr liebe als Schwänze)

    Barack Obama ist kein "Blender!" Er ist Realist und Pragmatiker und er ist auf unserer Seite "obwohl" er Hetero ist. Ich würde sofort für ihn kämpfen und mein Leben einsetzen. Ich wollte diesen Mann so sehr im Amt sehen !!!

    And, would you please remember:

    US-Präsident Barack Obama will den Juni zum "Pride Month" erklären, in dem das Thema Bekämpfung der Diskriminierung von schwulen Männern und lesbischen Frauen Themenschwerpunkt sein soll. Hier der Link:
    www.pinknews.co.uk/news/articles/2005-12684.html

    Obamas Außenministerin Hillary Clinton will sich verstärkt gegen die Diskriminierung von Homosexuellen weltweit einsetzen. Auch zu dieser Meldung ein Link:
    diepresse.com/home/panorama/welt/483817/index.do?_vl_backlin
    k=/home/index.do


    Z i t a t :
    "Hillary Clinton, US-Außenministerin, will sich verstärkt gegen die Diskriminierung von Homosexuellen weltweit einsetzen. 'Die Verfolgung von Schwulen und Lesben verstößt gegen die Menschenrechte und ist ein Affront gegen den menschlichen Anstand', erklärte die Ministerin am Montag in Washington. Als US-Außenministerin wolle sie im Ausland für eine 'umfassende Menschenrechtsagenda' werben, die gegen Benachteiligung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung eintritt (...) Nach US-Angaben steht immer noch in sieben Ländern auf Homosexualität die Todesstrafe; sie alle liegen in Afrika oder auf der arabischen Halbinsel" (...) (mehr dazu siehe Link im vorherigen Absatz).

    + Thank You Very Much, Mr. President and Thank You So Much Mrs. Clinton!!! +

    Im Wahlkampf hatte der amerikanische Präsident Obama sich auch sehr um Wählerstimmen aus der schwul-lesbischen Community bemüht. Er hat diese Stimmen bekommen und wird nun zu recht als der "schwulenfreundlichste U.S.-Präsident" aller Zeiten bezeichnet.
    Inzwischen hat Barack Obama mehr als 30 schwule Männer und lesbische Frauen für hohe Ämter in seiner Regierung bestimmt.

    Melvin, jung schwul und 100% Obama-Fan !!!
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#9 Katrin
  • 26.06.2009, 17:44h
  • Nicht nur geografisch befindet sich Deutschland viel näher beim Vatikan und zum Iran als zu den USA und die Differenz wächst. Obama hat keine EU- Vorgaben aus Brüssel zu erfüllen und geht trotzdem mit Schwung an die Sache.
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#10 hwAnonym
  • 26.06.2009, 18:02h
  • Antwort auf #9 von Katrin
  • stimmt.

    die roten kästchen kommen vom stoffwechsel
    des bandwurmes. so ne art hirngift.
    obamas vergehen für XDA & friends ist,
    dass der wurm nicht mehr gefüttert
    wird. und scheinbar reicht die eigene
    kacke dem tierchen nicht aus.
    jetzt giftelts.

    der Wurm:

    anthrax
    bin laden
    mit messern
    terrorists
    nine eleven
    mit chemischen waffen
    terroritsts
    nine eleven
    nuclear weapons
    terrorists
    anthrax
    afghanistan
    videoüberwachung
    freedom
    fanatics
    biological weapons
    bin laden
    nine eleven
    einbürgerungstest
    war on terror
    11. september
    saddam=hitler
    terrorists
    islam
    mit messern
    killer
    abu ghraib
    taliban terrorists
    iran bomb
    vermutliche verbindung
    nine eleven
    ahmadi nedschad=hitler
    abendland
    freedom
    islamisten
    giordano
    guantanamo
    patriot act
    wilders
    terrorists
    islamfaschismus
    iraq
    nuclear weapons
    al quaida
    irak
    böse
    war and danger
    islamistisch
    global terrorism
    broder
    september nine eleven
    fanatics
    world terrorism
    moscheebau
    weapons of mass destruction
    mullahs
    waterboarding
    islamschwemme
    eurabia
    homeland security
    kopftuch
    freedom
    the evil terrorists
    koran
    vermutliche verbindung
    schuh-bomber
    fitna
    anthrax-briefe
    sauerlandgruppe
    konvertiten
    zentralräte
    terroristische netzwerke
    schläfer
    pakistan
    waterboarding
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