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Drei 16-Jährige wurden am Samstagmorgen bei einer Polizei-Razzia auf der Schwulenparty des Münchener "Match Clubs" entdeckt. Dem Veranstalter droht nun eine Verwarnung – und im Wiederholungsfall das Ende der Partyreihe.

Nach Angaben der "Abendzeitung" überprüften zwei Dutzend Beamte, viele davon in zvil, ob die Jugendschutzbestimmungen eingehalten wurden. Auf der "Pop Party - Porn Edition" traten auch Erotikstars textilfrei in eindeutigen Posen auf. Der Zutritt für unter 18-Jährige war nicht gestattet. Die drei aufgefundenen Jugendlichen wurden von den Beamten auf die Wache mitgenommen und anschließend deren Eltern übergeben.

"Wir müssen den Polizeibericht prüfen, aber es wird auf jeden Fall eine Verwarnung geben", erklärte Christopher Habl vom Kreisverwaltungsreferat. "Wenn der Betreiber noch einmal gegen Jugendschutzbestimmungen verstößt, stellt er seine Zuverlässigkeit in Frage – man hat im Fall der Maxsuite gesehen, wohin das führen kann. Das ist ein erster Warnschuss für den Club." In der Maxsuite wurden wiederholt Minderjährige angetroffen, so dass der Club schließlich Ende März zwangsweise geschlossen wurde.

Der Party-Veranstalter erklärte, dass einer der drei Jugendlichen einen gefälschten Ausweis bei sich getragen hätte. Die anderen könnten sich durch den Hintereingang in die Veranstaltung geschmuggelt haben. Immerhin sei er auch von der Polizei gelobt worden, dass drei Jugendliche unter 1.000 Gästen noch ein recht gutes Ergebnis sei. (dk)



33 Kommentare

#1 nurmalsoAnonym
  • 30.06.2009, 13:58h
  • Nee, schwule Jungs entdecken ihre Sexualität natürlich pünktlich mit dem 18. Geburtstag, vorher sehen sie sich keine Pornos an, trinken keinen Hartalk und rauchen nicht. Ich seh´ den Informationswert dieser Nachricht noch nicht so richtig. In den meisten Clubs herrscht ein Verbot für Minderjährige, ob nun heterosexuell oder schwul, was ist daran jetzt interessant oder überhaupt meldenswert? Oder wollen wir hier jetzt über die Altersgrenze diskutieren?
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#2 RonAnonym
#3 Melvin
  • 30.06.2009, 14:56h
  • Ja natürlich, es ist schon richtig den Jugendschutz einzuhalten, allerdings "...dass einer der drei Jugendlichen einen gefälschten Ausweis bei sich getragen hätte. Die anderen könnten sich durch den Hintereingang in die Veranstaltung geschmuggelt haben ..." zeigt für mich auch. Dem Erfindungsreichtum von 16-17-Jährigen, die sich vorgenommen haben, da rein zu kommen, ist nur schwer beizukommen.
    Wenn meine Eltern damals gewußt hätten, dass ich mich mit 16 Jahren schon in Schwulen-Bars rumgetrieben habe, hätte ihnen das wohl auch nicht gepasst. Also mit 16 Jahren (ich will den Vorfall gar nicht verharmlosen) war ich schon ein ziemliches "Früchtchen" und wußte genau was ich wollte und was nicht.
    Melvin
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#4 Melvin
  • 30.06.2009, 15:13h
  • Antwort auf #1 von nurmalso
  • Hallo nurmalso, "was an dieser Meldung interessant oder überhaupt meldenswert sei", fragst du? Naja, ich bin "sensibilisiert" für solche Meldungen. Mein älterer (ebenfalls schwuler) Bruder erzählte mir, dass der "Jugendschutz" schon immer als Mittel eingesetzt wurde, um z.B. "Zuverlässigkeit und charakterliche Stärke", insbesondere von uns Schwulen, öffentlich in Zweifel zu ziehen. So läßt sich immer noch ganz prima Stimmung machen, gegen uns.
    Melvin
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#5 TimmAnonym
  • 30.06.2009, 15:13h
  • Die Überprüfung ist gut und richtig. Minderjährige haben dort nichts verloren. Und sehr lobenswert wenn dies von der Polizei überprüft wird.

    Der Veranstalter hat dafür Sorge zu tragen, dass keine Minderjährigen Zutritt bekommen.

    In diesem Fall sage ich, gut das die Polizei kontrolliert hat.
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#6 nurmalsoAnonym
#7 VolumeProProfil
  • 30.06.2009, 15:35hMönchengladbach
  • Was gibt es daran zu meckern?

    Am Niederrhein, wo ich wohne, werden regelmäßig in allen möglichen Diskotheken Kontrollen dieser Art durchgeführt. Die Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt führen diese Kontrollen diskriminierungsfrei durch.

    Es ist schwer vorstellbar, dass "schwule" Veranstaltungen einem stärken Kontrolldruck unterliegen als "normale" Diskotheken. Immerhin sind Großkontrollen sehr aufwendig was Vorbereitung und Personaleinsatz angeht.

    Tatsächlich muss der Betreiber einer Schankwirtschaft, dieses wird hier der Fall gewesen sein, gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 1 Gaststättengesetzt zuverlässig sein. Diese Zuverlässigkeit umfasst auch die Einhaltung des Jugendschutzrechtes. Gemäß § 5 Absatz 1 Jugendschutzgesetz dürfen Jugendlichen über 16 Jahren (wie hier der Fall) bei öffentlichen Tanzveranstaltungen, dieses ist hier anzunehmen, nur bis 24 Uhr anwesend sein.
    Hier waren aber Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren aber bei dieser Tanzveranstaltung und somit besteht der Verdacht, dass der Betreiber dieses nicht verhindert hat und er somit nicht mehr zuverlässig sein könnte.
    Die Konsequenz der Nichtzuverlässigkeit ist der Entzug der Konzession.
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#8 nurmalsoAnonym
  • 30.06.2009, 15:58h
  • Antwort auf #4 von Melvin
  • So ein Outing ist bestimmt auch nicht jedermanns Sache. Tschuldigung, Frau Stirnima, wir haben ihren Buben bei einer Schwulenfeier aufgegriffen, sie hatten ihn nämlich schon im Sling gefesselt und mit Heroin willenlos gemacht, wir konnten ihn gerade noch vor dem Gang Bang retten! Haben Sie schonmal über einen Exorzismus nachgedacht?
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#9 XDAAnonym
#10 alexander
  • 30.06.2009, 16:10h
  • merkwürdig ?
    jahrzehntelang brauchten wir keine kontrollen in der schwulen szene und jetzt plötzlich wieder ???

    offensichtlich auch zeitgeist, es muss ja inzwischen jeder vor jedem und alles vor allem geschützt werden, woran das wohl liegt ?
    besser die frage : wem nützt das ?

    ist doch eher alibitrara für eine lange versäumte, gesunde weiterentwicklung in diesem land !

    eher fehlt es an gesundem menschenverstand, denn lächerlicherweise haben uraltweisheiten, das z.b. gerade verbotenes besonders reizt, keine bedeutung mehr !
    schlimm genug, dass der auch hier, vor jahren festgestellte trend zur rolle rückwärts weitergeht, einfach nur erschreckend !!!

    # 3. melvin

    du bist einer der wenigen deiner altersgruppe die noch urteilsfähig sind und nicht mit der weltanschauung unserer grossmütter ihre "meinung" vertreten, danke !

    ich war in den 60ziger jahren schon mit 15 jahren in schwulen lokalitäten ( in begleitung erwachsener) und habe dadurch tolle künstler, wie z.b. brigitte mira, helen vita und viele andere, als dieseusen und chasonetten live erleben und auch kennenlernen können, hat mir nicht geschadet, im gegenteil.
    übrigens auch mit erlaubnis meiner eltern .

    wenn ich mir diese bigotte gefasel von einigen "staatstreuen" schwuchteln hier antun muss, überfällt mich die helle angst.
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