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  • 30. Juni 2009, noch kein Kommentar

Die zweitgrößte Stadt an der US-Ostküste ist ein Paradies für Kunstfreaks, Gay-Aktivisten, Blogger, Shopping-Süchtige, Historiker, Multikulti-Fans, Schlemmermäuler und alle, die Freiheit und Gleichheit atmen wollen.

Von Carsten Weidemann

1. Geschichte atmen
Philadelphia wurde vor über 300 Jahren von dem Engländer William Penn nach den Prinzipien von Gleichheit und freier Meinungsäußerungen gegründet. Die "Stadt der brüderlichen Liebe" bietet u.a. den ersten Zoo der USA, die erste öffentliche Bibliothek, die erste Münzanstalt und das erste Museum der bildenden Künste. Man kann in Philadelphia über dieselben Pflastersteine steigen wie diejenigen, die einst die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben haben. Ein Foto vor der Liberty Bell, dem Freiheitssymbol der USA, ist ein Muss.

2. Die schwule Szene
Was nur wenige wissen: Einige der ersten Homo-Proteste in den USA - noch vor den "Stonewall Riots" - fanden vor Philadelphias Independence Hall während der "Annual Reminders" statt, die von 1965 bis 1969 an jedem 4. Juli inszeniert wurden. Heute ist die Gay Community der Stadt fest im Geschäftsleben sowie in politischen und sozialen Kreisen verankert. Zwischen der 11. und 13. Straße und Walnut- bis Pine Street hat sich ein eigenes schwul-lesbisches Viertel etabliert.

3. Urbanität genießen
Die zweitgrößte Stadt an der US-Ostküste bietet alle Vorteile einer Metropole – und bleibt dabei ein Ort, den man hervorragend zu Fuß erschließen kann. Das Stadtzentrum ist in Gitternetzform angelegt und umfasst 25 Blöcke. Philadelphia liegt zudem zentral zwischen New York City und Washington D.C. Mit Amtrak ist man von Manhattan nur etwa eine Stunde unterwegs.

4. Ethnische Vielfalt
Philadelphia ist reich an multikultureller Geschichte – und stolz darauf. Hier ist der "Multicultural Affairs Congress" (gegründet 1987) zu Hause, die erfolgreichste multikulturelle Initiative des Hotel- und Gaststättengewerbes im ganzen Land. Besucher der Stadt können sich praktisch durch die ganze Welt schlemmen. Besonders Liebhaber der kubanischen, spanischen und südamerikanischen Küche dürften sich freuen.

5. Hi-Tech-Metropole
Obwohl Philadelphia grundsätzlich eher für seine lebendige Geschichte bekannt ist, hat es dennoch eine sehr moderne Seite. Surfer und Blogger müssen nicht stundenlang nach einem Hot Spot suchen: Die Stadt verfügt über ein kostenfreies drahtloses Internet-Netzwerk in sämtlichen Parks – einschließlich Love Park und Rittenhouse Square.

6. Kunst und Kultur
Die Region um Philadelphia beheimatet 100 Theater und noch mehr Museen, einschließlich des ältesten Museum des Landes, der Philadelphia Akademie der bildenden Künste. In der Region sind so viele impressionistische Gemälde ausgestellt wie sonst nur in Paris, befinden sich mehr Wandmalereien als irgendwo anders in der Welt. Die Barnes Foundation beherbergt eine der außerordentlichsten Privatsammlungen von Gemälden aus der frühen französischen Moderne und des Postimpressionismus, afrikanischer Kunst und Metallarbeiten.

7. Shopping
Philadelphia ist ein Eldorado für Shoppinghungrige und Schnäppchenjäger – vor allem wenn man aus einem Euro-Land kommt. Die US-Ostküstenstadt im Staate Pennsylvania wartet mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten auf. Das Beste: Auf Kleidung und Schuhe werden in der Stadt keine Steuern erhoben. In Philadelphia befindet sich die größte innerstädtische Mall Amerikas, die Gallery at Market East. Die King of Prussia Mall mit 400 namhaften Geschäfte ist der größte Einzelhandels-Komplex der USA.

8. Schlemmen
Philadelphia kann 700 Restaurants vorweisen, die im namhaften amerikanischen Restaurantführer "Zagat" rezensiert wurden. Davon befinden sich über 200 direkt in der Innenstadt. In der ganzen Stadt bestehen beeindruckende und schicke vier-Sterne Restaurants und kuriose "Bistros an der Ecke" ebenso im friedlichen Miteinander wie Familienrestaurants, in die man seine eigenen Getränke mitbringen darf (BYOB). Unbedingt versuchen sollte man die delikate Küche aus der Region.