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Der österreichische Stimmexperte Arno Fischbacher hat in einer Stimmanalyse das Flirtverhalten der deutschen Spitzenpolitiker untersucht: FDP-Chef Guido Westerwelle ist demnach Flirt-Meister, SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier dagegen flirtfrei.

Von Carsten Weidemann

Wer flirtet, tut das hauptsächlich über die Stimme. Das gilt nicht nur in der Liebe, sondern auch im politischen Tagesgeschäft, denn Politiker umwerben Wähler wie der Darkroom-Gast das Frischfleisch. Arno Fischbacher hat die Spitzenkandidaten der fünf im Bundestag vertretenden Fraktion wissenschaftlich untersucht. Ergebnis: Der "gestylte Macher" Guido Westerwelle hat mit fünf Punkten als einziger die volle Punktzahl erreicht. Mit immerhin drei Punkten ist die impulsive Öko-Kämpferin Renate Künast Vize-Flirtkanzlerin. Mit Hilfe weiblicher Verführungskunst schafft es Bundeskanzlerin Angela Merkel neben der "ungeduldigen Dampfturbine" Oskar Lafontaine auf je zwei Punkte. Verlierer ist SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier; nur einen Punkt erreicht der "ermüdende Prediger".

"Die Faktoren, die ich der Analyse zum Flirtverhalten der Politiker zugrunde gelegt habe, sind: erotische Stimmlage, Interesse am Publikum, abwechselungsreiches Sprechen, Einbeziehung der Zuhörer sowie das Einbringen von emotionalen (sexuellen) Signalen", so Fischbacher. "Anhand dieser Checkliste zeigt sich eindeutig: Guido Westerwelle sendet mit Abstand die meisten Flirtsignale aus und ist ein guter Verführer mit der Stimme." Den Liberalen beschreibt er als "Top-Flirter", dem eine gute Portion Selbstverliebtheit den erotischen Stimmklang verleiht. Darüber hinaus verstehe er es, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und seinen Zuhörern durch Dynamik in der Stimme zu signalisieren: Ich habe Interesse an Euch!

Renate Künast ist eine "gute Flirtkandidatin", aber nach Ansicht von Fischbacher zu "impulsiv und kämpferisch". Dadurch erscheine sie "oft spröde". Merkel könne zwar flirten, in Sachgesprächen sei sie dagegen die "Chefin", die "unpersönlich und grau" wirke. Der linke Heißsporn Lafontaine lasse seinem Publikum "wenig Raum zum Mitdenken" und führe daher eher "Selbstgespräche". Am schlechtesten bewertete er den sozialdemokratischen Hoffnungsträger Steinmeier: "Er versteht es überhaupt nicht, zu flirten. Mit ermüdender Stimme predigt er vom Podium, als sei er im alleinigen Besitz der Wahrheit und signalisiert seinen Zuhörern damit: Ihr langweilt mich!", so die niederschmetternde Analyse.

Die Untersuchung wurde im Auftrag der Partnerschaftsbörse amio.de anhand repräsentativen Stimmmaterials der deutschen Spitzenpolitiker durchgeführt.



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25 Kommentare

#1 hwAnonym
#2 hwAnonym
#3 XDAAnonym
  • 30.06.2009, 16:05h
  • Steinmeier ist ja auch ne schlafende Eule ... wenn er flirtet, dann schläft das Gegenüber ja ein.
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#4 alexander
  • 30.06.2009, 16:15h
  • also bei guido könnte das ding mit der stimme klappen, aber dann auch nur, wie oben erwähnt, im darkroom !
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#5 hwAnonym
  • 30.06.2009, 16:20h
  • Antwort auf #3 von XDA
  • Du hast es gerne zackig, gell ?

    Die mit dem Latino-Slang in der Stimme sind da für Dich, auch nicht ohne. Tango mit dem Putsch.
    Die FDP entdeckt die klassischen
    lateinamerikanischen Tänze wieder.
    Alle Welt, also wirklich alle Welt, verurteilt den Putsch in Honduras und die FDP
    entwickelt einen Bananen-Drang bzw. entdeckt ihre Liebe zu Bananenrepubliken
    laut wieder.
    Die mit Steuergeldern gefütterte Stimme der Friedrich-Naumann-Stiftung, deren
    Regionaldirektor Christian Lüth veröffentlichte noch am Sonntag in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa einen „Bericht aus aktuellem Anlass“ mit dem Titel Mehr Täter als Opfer.

    Lüth schreibt maßlos arrogant und selbstherrlich von einer „illegalen Volksbefragung“ und „trotzig-provokanten Reaktionen“ des gestürzten Staatschefs. All dies habe den Putschisten letztlich „keine andere Wahl“ gelassen.
    Der Vertreter der „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ die „Rückkehr zu Rechtsstaat und zu Verfassungsmäßigkeit“ durch einen Militärputsch in Honduras.

    Gut zu wissen:

    Grundgesetz Art 20
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
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#6 jochenProfil
  • 30.06.2009, 17:28hmünchen
  • wenn der Arno Fischbacher Westerwelle selbstverliebtheit unterstellt, deckt sich das mit meinem eindruck.

    ich war einen abend in einem lokal am nachbartisch vom Westerwelle gesessen . - es fiel auf , dass obwohl Westerwelle mit seiner gruppe zu fünft am selben tisch saßen , er den ganzen abend fast nur alleine geredet hat.

    das "sich-selber-gerne-reden-hören" und selbstverliebtheit ist , denke ich, im polit-medien-geschäft eine eigenschaft, die man dort häufiger antrifft.
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#7 gatopardo
  • 30.06.2009, 17:57h
  • Mit Renate Künast würde ich nicht nur ideologisch, sondern sogar rein physisch auf jeden Fall lieber rummachen als mit diesem nichtssagenden Schickeria-Liebling Guido.
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#8 gatopardo
#9 gatopardo
#10 hwAnonym
  • 30.06.2009, 18:39h
  • Antwort auf #9 von gatopardo
  • bei uns kracht es gerade tierisch. ich mag solches wetter aber.
    da aber nicht.
    das nächste zahlenmaterial für die kommenden
    auftritte rethers.
    hat dann mal wieder keiner gewußt:

    "..Geht man nur von einer Ausfallquote von 20 % der CDS aus, so kommt man auf etwa 14.000 Milliarden US-Dollar, was in etwa dem US-Bruttosozialprodukt des Jahres 2007 entspricht. Und dieses wiederum ist so groß wie das Bruttosozialprodukt Japans, Deutschlands, Chinas und Großbritanniens zusammengenommen (Stand 2007). Will man diese riesige Menge an Toxizität, die durch die Sekuritisierung in den USA geschaffen wurde, bereinigen, so müsste die aktuelle amerikanische Geldmenge M1, die sich im Mai 2009 auf 1.631 Milliarden US-Dollar beläuft, etwa verachtfacht werden. Würde man das Problem zu gleichen Teilen auch auf den Rest der großen Industrienationen abschieben, so müsste sich immerhin die US-Geldmenge noch vervierfachen und diese von Europas und Asiens größten Exportländern ebenso. Dies würde jedoch unausweichlich eine Hyperinflation bedeuten.."

    www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30613/1.html
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