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Kaum eine Woche nach dem Tod des "King of Pop" hat der Enthüllungsjournalist Ian Halperin erklärt, Michael Jackson sei schwul gewesen.

Jackson war letzten Donnerstag im Alter von 50 Jahren nach Herzproblemen verstorben (queer.de berichtete). Sein Biograf Ian Halperin hat in der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail" erklärt, Jackson habe mit mindestens zwei Männern geschlafen. Mit diesen habe er auch persönlich gesprochen.

Nach Angaben von Halperin war der Verstorbene schwul, aber hatte nie ein sexuelles Interesse an Kindern. Der Sänger stand wiederholt wegen angeblicher Belästigung von Minderjährigen in Verdacht. Ihm wurde aber nie schuldhaftes Verhalten nachgewiesen. Halperin erklärte, dass Jackson Interesse an jüngeren Männern gehabt habe, die aber bereits volljährig gewesen seien. Er habe Besuch von einer ganzen Reihe von Männern bekommen, von denen viele an seiner Seite übernachtet hätten.

"Während meiner Rechereche habe ich mit zwei seiner schwulen Liebhaber gesprochen", schreibt Halperin. "Einer davon war ein Kellner aus Hollywood, der andere ein aufstrebender Schauspieler. Der Kellner ist bis zum Tod des Sängers dessen Freund geblieben, vielleicht war er sogar noch mehr für ihn." Jackson habe den Kellner bei einem Restaurant-Besuch kennen gelernt. Der Popstar habe seine Intention gleich klar gemacht – die Beiden hatten dann am nächsten Abend Geschlechtsverkehr. "Nach Angaben des Kellners hat sich Jackson in ihn verliebt", so Halperin. Es gebe auch Beweise dieser Affäre, etwa Fotos.

Über Jacksons Sexualität ist oft spekuliert worden, gerade wegen seines bizarren Lebensstils. Jackson war in den 1990er Jahren zwei Mal verheiratet, mit Lisa Marie Presley und Deborah Jeanne Rowe. Aus der Ehe mit Rowe gingen zwei Kinder hervor. Sein drittes Kind kam nach seiner Scheidung zur Welt. Bis heute ist nicht bekannt, wer die Mutter ist. (dk)



40 Kommentare

#1 XDAAnonym
  • 30.06.2009, 17:12h
  • Shame on you, queer.de !

    Diese "Enthüllungsberichte" sind doch alles nur klatsch und tratsch und wollen am Tod mitverdienen. Und ihr verbreitet den Mist auch noch!
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#2 Diz!Anonym
#3 VolumeProProfil
#4 xyAnonym
  • 30.06.2009, 19:38h
  • Ich wette: Noch vor Weihnachten wird das erste Buch erscheinen, in dem ein seinerzeit kleiner Junge berichtet, was er mit Onkel Jacko so alles erlebt hat (bzw. haben will).
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#5 alexander
  • 30.06.2009, 20:08h
  • hat ian halperin seine miete noch nicht bezahlt ?
    welch neue behauptung ! hauptsache man kann noch ein paar cent rausleiern.
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#6 TimmAnonym
  • 30.06.2009, 20:22h
  • Ich würde eher annehmen, dass Jackson bisexuell veranlagt war und mit seiner sexuellen Orientierung nicht ganz klar gekommen ist. Je älter er wurde, desto erdrückender wurde anscheinend seine sexuelle Orientierung, die er nicht öffentlich aufarbeiten und zeigen konnte. Er wollte die Fassade als heterosexueller Familienvater aufrecht erhalten.

    Würde mich auch nicht weiter wundern, da er aus einer religiösen Grossfamilie stammte und er der sehr religiösen, islamischen Organisation "Nation of Islam" angehörte. Bei denen ist Bisexualität sicherlich "nicht gern gesehen".

    Jackson hatte einen starken Wunsch nach einer eigenen Familie und Kindern. Daher hat er dann auch diese "dicke" Krankenschwester Deborah Jeanne Rowe in zweiter Ehe geheiratet, um Kinder zu haben, und er hat sich dann wieder von dieser Frau scheiden lassen. Diese zweite Ehe mit dieser Frau habe ich Jackson nie sexuell abgekauft und eher unter dem Aspekt des starken Kinder- und Familienwunsches bei ihm betrachtet.

    Das Motiv des Kinderwunsches begegnet mir öfters auch bei befreundeten, schwulen Paaren, die dann offen über diesen Wunsch einer Adoption eines Kindes berichten oder eine Leihmutterschaft im Ausland suchen wollen; aber es dann doch nicht machen, da sie die damit verbundenen grossen Alltagsveränderungen und finanziellen Verpflichtungen scheuen. Ich kenne viele befreundete schwule Paare, die dann eher ihren Kinderwunsch kompensieren, indem sie die Nichten/Neffen mitbetreuen oder Nachbarschaftskinder gegenüber freundschaftlich gegenübertreten.

    Lesbische Paare hingegen machen diesen Schritt zur Familiengründung viel häufiger und leichter, da sie halt weniger Probleme zur Erreichung dieses Zieles haben.

    ---
    Jedenfalls halte ich die Gerüchte zur Pädophilie von Jackson auch eher für falsch, da ansonsten die US-amerikanischen Gerichte mit Sicherheit anders geurteilt hätten und die Verfahren anders geendet wären.

    ---
    Für mich ist da eher eine Bisexualität von Jackson durchaus sehr denkbar. Gerade Bisexualität ist in unserer Gesellschaft halt auch immer noch die versteckte sexuelle Orientierung: kein Wunder: "welche Frau will einen bisexuellen Mann haben?- so gut wie keine Frau". Also verraten bisexuelle Männer in der Regel erst gar nicht, dass sie bisexuell sind. Oftmals "kracht" es dann erst später in der Ehe, wenn die Frau dies dann (zu spät) merkt oder aber sie akzeptiert dann die Bisexualität ihres Mannes; verraten wird diese Bisexualität nach außen gegenüber Nachbarn und Gesellschaft aber nicht.

    Fazit: Ian Halperin dürfte da mit seinen Aussagen wahrscheinlich Recht haben: Nur Jackson ist nicht schwul, sondern er ist bisexuell gewesen.
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#7 Absurde LogikAnonym
#8 free_worldEhemaliges Profil
#9 Adrian
  • 30.06.2009, 20:45h
  • Wie mich diese Diskussion nervt!
    Ein 5-jähriges Kind wird von seinem geldgierigen Vater schwer körperlich mißhandelt und regelrecht "abgerichtet", um Geld zu verdienen.

    Keine Kindheit, sondern anstrengendste Erwerbsarbeit. Keine (normale) Pubertät, sondern anstrengendste Erwerbsarbeit. Keine (normale) Jugend, sondern anstrengendste Erwerbsarbeit.

    Ja, wer wundert sich denn da noch, dass dieser Mensch auch mit 50 Jahren noch, wie "ein großes Kind" war, das all das nachholen wollte, was es so bitter vermißte?

    So, jetzt ist er (viel zu früh) verstorben. Und ... "ein letztes Mal", wird die große Gelddruckmaschine angeworfen, denn auch mit Toten läßt es sich gut verdienen (seine CDs sind in U.K. bereits wieder in den Charts) aber - um das Interesse am Kochen zu halten, kommen jetzt all die bizarren Stories, Verdächtigungen und "falschen" Behauptungen ins Spiel. Man nennt so etwas auch "Promotion."

    Und wissen Sie was? ES KOTZT MICH AN!
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#10 Absurde LogikAnonym
  • 30.06.2009, 21:14h
  • Antwort auf #6 von Timm
  • @Timm: Was für ein unpassender Anlass, hier ein emotionales Plädoyer für deine Sicht der "Bisexualität" abzulassen. Wenn du es aber schon nicht lassen kannst, dann sei der Hinweis erlaubt, dass es in erster Linie HOMOsexualität ist, die in dieser Gesellschaft sanktioniert und diskriminiert wird. Daher führen ja auch unzählige Coming-Out-Biographien SCHWULER Jungs und Männer über das Cover "Bisexualität", bis man(n) dann feststellt, dass hier nur gesellschaftliche Indoktrination und das eigene Ich miteinander vermengt wurden. Oder dass einem das Label "Bisexualität" das Gefühl gab, zumindest teilweise zur selbsternannten Mehrheitsgesellschaft dazu zu gehören! Und dieses Bedürfnis ist bei den meisten Menschen stärker, als man mitunter denken mag.

    Wenn es dann übrigens um Kinder und "Familie" geht, so müssen wir in dieser Gesellschaft ebenfalls noch sehr viel deutlicher machen, dass man diese völlig unabhängig von seiner sexuellen Identität haben kann oder dazu "geeignet" ist (zumindest wenn die Gesellschaft endlich damit aufhört, nur eine einzige Familienform - obwohl diese schon lang in der Auflösung begriffen - zum angeblichen Ideal zu erheben und andere Familienformen zu diskriminieren und ihnen das Leben schwer zu machen).

    Ansonsten habe ich den Eindruck, dass dieser Thread hier schon viel zu lang geworden ist.
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