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Stevie Wonder, Jeffy Buckley und Herbie Hancock gehören zu seinen Vorbildern. Sein neues Album heißt "Love & War".

Von Carsten Weidemann

Australien ist als Musikexport immer für eine Überraschung gut. Auch der Singer/Songwriter Daniel Merriweather schickt sich an mit seinem Album "Love & War" in die Hitfusstapfen seiner Landsfrau Kylie Minogue zu treten. Musikalisch trennt die Beiden dann doch Einiges, immerhin nennt der 27-Jährige Größen wie Stevie Wonder, Jeffy Buckley und Herbie Hancock als seine Vorbilder. Das deutet auf eine deutliche Liebe zur Soul-Musik hin.

Merrweathers erste Erfolge entstanden mit Mark Ronson (Robbie Williams, Amy Winehouse), der ihn unter anderem als Gastmusiker für sein 2003er Album "Here Comes The Fuzz (She's Got Me)" engagierte. 2007 nahmen Merriweather und Ronson den Titel "Stop Me" (im Original von The Smiths) auf. Die Single kletterte bis auf Platz zwei der britischen Charts.

Youtube | Live-Auftritt von Merriweather - ''Change''

Im Juni 2009 veröffentlichte Merriweather sein von Ronson produziertes Album "Love & War". Die erste Single "Change" präsentierte er bei der BBC Radio 1 Show von Chris Moyles im Dezember 2008 mit Liveband. Diesmal gelang dem Schnuckel nicht nur ein Top-10-Hit in Großbritannien, sondern auch der Sprung in die heimischen Charts.

Als Sohn eines australischen Lehrerehepaares wuchs Daniel Paul Merriweather im Osten Melbournes auf. Zwei rote Fäden scheinen sich dabei durch sein Leben zu ziehen: Die Liebe zur Musik (er fing mit vier Jahren an, Geige zu spielen) und der Hang zur Rebellion (Merriweather stand wegen Körperverletzung vor Gericht und hat die Highschool abgebrochen). Zum Glück hat der begnadete Sänger dann doch noch die Kurve gekriegt, nahm die zwei roten Fäden in beide Hände und hat sich daraus eine Karriere gebastelt.



#1 Victor
  • 05.07.2009, 21:32h
  • Ich mag "schwarze Musik" seit meiner Kindheit. Das "andere" Verständnis von Rhythmus, die gesangliche Fähigkeit sinnliches (sexuelles Verlangen, aber auch Heartaches & Pain) unverstellt und ohne (weiße) Prüderie direkt dem Zuhörer zu vermitteln ... Das hat mich schon als 13-Jährigen völlig der "weißen" Popmusik entfremdet.

    Allmählich haben immer mehr junge weiße Sänger gelernt, "es 'rauszulassen, authentisch im Audruck" zu sein. Daniel Merriweather gehört für mich genauso zu diesen geilen jungen weißen Sängern, wie James Morrison. Eine gute Entwicklung, finde ich!

    Victor
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