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Die Regierung von Uganda will alle Trainer im Profifußball dazu zwingen, einen Verhaltenskodex zu unterschreiben, in dem Homosexualität verurteilt wird.

"Wir werden das Problem des homosexuellen Geschlechtsverkehrs im Verhaltenskodex anführen", erklärte Stone Kyambadde, Vizepräsident der ugandischen Fußballtrainervereinigung. "Der Kodex wird die Unzucht verurteilen, ebenso wie jegliche Unterstützung für Unzucht."

Dadurch könnte etwa der schottische Trainer der ugandischen Nationalmannschaft seinen Job verlieren. Bobby Williamson hat den Kodex bislang noch nicht unterschrieben: "Es gibt viel Gerede über Homosexualität im Fußball in Uganda und ich habe viele Geschichten gehört", erklärte der 47-jährige frühere Stürmer. "Ich habe keine Beweise dafür gesehen. Was ich weiß, ist, dass die meisten Politiker und Fußball-Manager dagegen sind. Williamson hat sich in der Vergangenheit wiederholt gegen Diskriminierung auf dem Spielfeld ausgesprochen. Würde er den Kodex unterschreiben, würde das in seinem Heimatland ein Sturm der Entrüstung auslösen. Unterschreibt er nicht, müsste er sich voraussichtlich einen neuen Arbeitgeber suchen.

Auslöser für die Hexenjagd ist offenbar die Anschuldigung des Fußballers Isaac Omalla vom Horizon FC. Der Sportler hat seinem Trainer Charleys Ayeko vorgeworfen, ihn sexuell belästigt zu haben. Sportminister Charles Bakabulindi erklärte daraufhin, dass er ein Berufsverbot gegen homosexuelle Sportler verhängen werde.

Nach Angaben der Zeitung "Scotsman" könnte Uganda aus dem internationalen Fußballverband FIFA ausgeschlossen werden, wenn der nationale Fußballverband Spieler aufgrund deren sexueller Orientierung aus dem Sport ausschließt.

Auf Homosexualität steht in dem 31 Millionen Einwohner zählenden ostafrikanischen Land maximal lebenslange Haft. Einer Umfrage vom August 2007 zufolge befürworten 95 Prozent der Ugander das Verbot der gleichgeschlechtlichen Liebe. (dk)



#1 Absurde LogikAnonym
  • 07.07.2009, 13:32h
  • Na, Gratulation! Dann sind sie ja bald so "weit", wie wir schon lange, denn Schwule im Profi-Fußball hat es bei uns noch nie gegeben!
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#3 seb1983
  • 07.07.2009, 14:14h
  • Wenigstens ist eine Entwicklung absehbar, von der Dritten Welt arbeitet man sich fleißig vor in eine vierte oder fünfte...
    Bei uns gibts immerhin zarte Versuche der Probleme im Fußball Herr zu werden, Zwanziger sei Dank, muss wohl diese westlich-dekadente Schwäche sein die man uns gerne vorwirft, Uganda greift noch hart durch...
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#4 SaumagenAnonym
  • 07.07.2009, 14:58h
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • Uganda ist halt Commonwealth.
    Aber auch andere Mütter haben Studenten geboren,
    aus denen für sich und andere was geworden ist.
    Zum Beispiel George MONBIOT.

    Anthropogeographie:

    "..In Großbritannien wurden in den letzten 300 Jahren die von fast allen anderen entwickelten Ländern durchlebten Revolutionen und Reformen durch Überweisungen aus dem Ausland abgewendet.
    Die sozialen Unruhen, die vielleicht unsere Politik verändert hätten, wurden stattdessen an unsere Kolonien und widerwilligen Handelspartner ausgelagert. Die Aufstände in Irland, Indien, China, der Karibik, Ägypgten, Südafrika, Malaia, Kenia, Iran und anderen von uns unterworfenen Gebieten waren der Preis für den politischen Frieden in Großbritannien. Nach der Entkolonialisierung wurde unsere Plünderung anderer Nationen von den Banken aufrechterhalten.
    Wir verloren unsere Kolonien, aber die Plünderei ist mit anderen Mitteln fortgeführt worden. Wie Joseph Stiglitz in Die Schatten der Globalisierung aufzeigt, machte es die vom IWF auferzwungene Liberalisierung der asiatischen Kapitalmärkte möglich, dass Händler im globalen Norden Hunderte Milliarden US-Dollar erbeuteten und damit die Finanzkrise in Asien 1997-98 auslösten. Ärmere Nationen wurden darüber hinaus drangsaliert, um eine Reihe von erstaunlich einseitigen Abkommen und Verpflichtungen einzugehen, wie beispielsweise handelsbezogene Investitionsmaßnahmen, bilaterale Investitionsvereinbarungen und die wirtschaftlichen Partnerschaftsabkommen der EU. Falls Sie sich jemals gefragt haben, wie ein kleines, dicht besiedeltes Land, das sehr wenig produziert, seine Existenz sichert, dann rate ich Ihnen dringend, sich mit diesen
    asymmetrischen Abmachungen genauer zu befassen..."

    www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=7833&lg=de

    Ist Dir schon mal der Gedanken gekommen, dass herrschende Ansichten, die Ansichten der Herrschenden sind ?
    Was genau studierst Du ?
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#5 LorenProfil
  • 07.07.2009, 18:49hGreifswald
  • Wenn man täglich Queer-Newsletter/Politik
    liest, fühlt man sich zuweilen recht unwohl.
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#6 Victor
#7 arcibaldAnonym
  • 07.07.2009, 22:13h
  • Dann also aus und raus, so einfach ist das!!!

    Wer interntional mitspielen will akzeptiert entweder die Grundregeln der internationalen Gesellschaft oder bleibt Provinz!
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#8 LorenProfil
#9 HannibalEhemaliges Profil
  • 08.07.2009, 06:57h
  • Primitive Länder, primitive Maßnahmen!
    Dass die da überhaupt Zeit für Fußball haben, wundert mich. Die sollen lieber arbeiten gehen und Geld verdienen, damit sie was zu fressen haben, anstatt harmlose Homos zu dissen.
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