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Berlin Die grüne Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Antje Vollmer, hat sich in einem Beitrag des "Tagesspiegels" gegen ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht für Homopaare ausgesprochen. Die Argumentation, alles andere sei Diskriminierung, sei ihr "zu schlicht". "Es fehlt der alltägliche Leidensdruck für diese Gesetzgebung. Schwule und Lesben haben in den letzten Jahren enorm viel erreicht – auch verglichen mit anderen benachteiligten Gruppen der Gesellschaft", so Vollmer. Lebenspartner könnten allein bereits ein Kind adoptieren. "Kinder wollen einen Vater und eine Mutter", so die Vizepräsidentin. Zudem müssten in gleichgeschlechtlichen Familien aufwachsende Kinder Diskriminierungen erleiden und ohnehin sei Adoption nur in "Ausnahmefällen" im Einklag mit dem Kindeswohl. Daher sei sie "entschieden für die Zurückhaltung des Gesetzgebers" - dieser sei "hier einmal nicht gefordert, noch mehr zu tun". (nb)



#1 StefanAnonym
  • 31.05.2004, 17:24h
  • Bin ja mal gespannt, ob die Grünen sch jetzt noch entblöden, mit dieser Forderung Wohlwollen bei Straßenfest&CSD-Community sowie Queer-Veranst. erheischen zu wollen.

    Fest steht, dass sich Frau Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer gänzlich gegen den bisherigen übrigens auch trditionell gewachsenen Forderungskatalog ihrer Partei stellt. Schon interessant...
    Ich glaub, da dürft denn nur noch die PDS ernstzunehmend dran sein am Thema...
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#2 NorbertAnonym
  • 31.05.2004, 23:11h
  • @Stefan: Wäre ja schön, aber: seit dem Ausscheiden von Christina Schenk hört man von der PDS nichts mehr zu Homo-Themen. Bei Debatten zum Thema im Bundestagen fallen die beiden verbliebenen Abgeordneten nur durch Nicht-Anwesenheit auf.
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#3 TobiasAnonym
  • 01.06.2004, 23:51h
  • Es scheint ja fast so als ob die Grünen jetzt auch ein Pendant zum rechtspolitischen Sprecher der CSU haben. Rückte Norbert Geis während des Bundeswahlkampfes homosexuelle noch in die Nähe von Geisteskranken und handelte sich dafür eine Strafanzeige lernen wir jetzt von Frau Vollmer das Kinder homosexueller Paare per se mit Diskriminierung zu rechnen haben und deshalb in den staatlichen Kinderheimen sicher, die ja als eine Brutstätte der Nationalen Eliten bekannt sind. Geradezu unglaublich auch die Behauptung die Adoption eines Kindes durch ein homosexuelles Paar nur in Ausnahmefällen mit dem Kindeswohl zu vereinbaren ist. Es bleibt die Frage woher Frau Vollmer Ihre Informationen bezieht und warum für Heteropaare andere Kriterien gelten sollen.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.02.2015, 18:39h
  • Mittlerweile dürfte sie ihre Meinung gründlich und nach reiflicher Überlegung geändert haben!
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