Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10735

Neue Studie zum Homo-Reiseverhalten aus dem Nachbarland: Während Schwule auf Qualitätsurlaube setzen und Städtereisen bevorzugen, lieben Heteros Ferien am Strand.

Von Carsten Weidemann

Österreichs rund 400.000 schwule Männer verreisen öfter, besser und teurer als ihre heterosexuellen Landleute – dies ist das Ergebnis einer Studie über homosexuelles Reiseverhalten und Mediennutzung. Bei der Ursuchung des Wiener Marktforschungsunternehmen Marketagent wurden 585 homosexuelle und 570 heterosexuelle Männer befragt.

Über 55 Prozent der Schwulen unternehmen demnach häufig Auslandsreisen, während nur knapp 30 Prozent der Heteros regelmäßig die Alpenrepublik verlassen. Auch bei Inlandsurlauben sind die schwulen Männer mit einem Prozentsatz von 52,4 Prozent im Gegensatz zu 45,3 Prozent führend.

Schwule buchen im Internet

Eindeutig beliebter sind in beiden Fällen Sommerurlaube, die von jeweils über 90 Prozent gegenüber Winterurlauben bevorzugt werden. Für die Bevorzugung von Qualitätsurlauben spricht auch der Umstand, dass Österreichs Gays die Unterkunft für die schönsten Wochen des Jahres bevorzugt in Reisebüros buchen (20,5 Prozent gegenüber 17,4 Prozent Heterosexueller). Im Gegensatz dazu begeben sich 27,1 Prozent der Heteros erst direkt am Urlaubsort auf Herbergssuche. Deutlich führend sind schwule Männer bei der Buchung über das Internet: 60,2 Prozent - und damit um zehn Prozent mehr als Heterosexuelle - schätzen die Buchungsmöglichkeit über das Web.

Österreichs Homos verreisen deutlich lieber mit Freunden und Bekannten (60,2 Prozent) als Hetero-Männer, die bevorzugt mit ihrer Partnerin (77,9 Prozent) in die Ferne schweifen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Städtetrips mit einer Dauer von ein bis drei Tagen mit 33,5 Prozent bei Homosexuellen (26,7 Prozent bei Heterosexuellen). Heterosexuelle Männer (41,4 Prozent) bevorzugen deutlich längere Urlaube mit einer Dauer von über vier Tagen (80,3 Prozent). Am meisten gefragt sind Städtereisen bei Schwulen (81,6 Prozent). Sie werden von Bade- und Strandurlauben (66,1 Prozent) und Thermen- sowie Wellnessreisen (44,9 Prozent) gefolgt.

Heteros hingegen fahren am liebsten auf Bade- und Strandurlaube (63,1 Prozent) und haben eine deutlich höhere Affinität zu Winterurlauben während der kalten Jahreszeit. Als attraktivste Urlaubsdestinationen bewerten schwule Männer Österreich, Spanien, Italien, die Vereinigten Staaten und Griechenland. Heterosexuelle zieht es neben Österreich dagegen vor allem nach Italien und Griechenland. Bei Städtereisen präferieren schwule Männer vor allem London, Berlin, Barcelona, Paris und Amsterdam und damit eindeutig Städte mit einer attraktiven Lifestyle-Szene.

Design-Hotels für Heteros nicht relevant

Schwule Männer bevorzugen gehobene Hotels: 30,1 Prozent der befragten Gays nächtigen im Gegensatz zu 20,9 Prozent der heterosexuellen Männer in Fünf-Sterne-Hotels und satte 58 Prozent betten sich in Vier-Sterne-Häusern. Bei der Unterbringung legen sowohl Schwule als auch Heterosexuelle besonderen Wert auf Freundlichkeit, Gemütlichkeit und Ruhe. Homosexuelle bevorzugen jedoch modern und stylisch eingerichtete Quartiere, während diese Faktoren für Heteros nicht sehr relevant sind.

Während für beide Zielgruppen Entspannung und Erholung das Wichtigste am Urlaub sind, haben Schwule mit 36,2 Prozent im Vergleich zu 27,3 Prozent bei Heterosein deutlich höheres Interesse an kulturellen Inhalten und Sightseeing. Darüber hinaus wünschen sich knapp 27 Prozent der Schwulen auch ein entsprechendes Unterhaltungs- und Lifestyleangebot, während Heteros größeren Wert auf Sportmöglichkeiten legen. Auch haben Schwule eine deutlich höhere Bereitschaft, sich im Urlaub den lokalen Gegebenheiten anzupassen und Sehenswürdigkeiten abseits der touristischen Trampelpfade zu besuchen.

Außerdem leisten sich 26,1 Prozent der österreichischen Schwulen im Vergleich zu nur 16,8 Prozent der Heterosexuellen im Urlaub gerne ein bisschen Luxus. Dementsprechend neigen sie auch dazu, etwas mehr Geld auszugeben: Rund ein Drittel der Schwulen gibt pro Urlaubstag über 100 Euro exklusive Anreise und Unterbringung aus. Bei Heteros liegt dieser Wert nur bei 23 Prozent. Als Urlaubsmotive geben Schwule vor allem Entspannung, die Erweiterung des persönlichen Horizonts und das Kennenlernen neuer Kulturen an, während Heterosexuelle auch dem Alltag entfliehen und von den Verpflichtungen des Alltags frei sein möchten.

Ihren nächsten Urlaub möchten Österreichs Schwule der Umfrage zufolge am liebsten in Deutschland (21,3 Prozent), Spanien (20,2 Prozent) und in den Vereinigten Staaten (20,2 Prozent) verbringen. Heterosexuelle wollen den nächsten Urlaub in Österreich (25,7 Prozent), Italien (23,4 Prozent) oder Griechenland (20,9 Prozent) verbringen.



11 Kommentare

#1 Liedel
#2 fipsAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.07.2009, 16:38h
  • Wen interessiert es überhaupt, wo denn die Ösis Urlaub machen? Kein Mensch! Mich würde lieber das Urlaubsverhalten der Schweizer interessieren. Die sind nämlich viel charmanter und gebildeter und weltoffener als die Ösis!

    Zu Österreich habe ich folgenden Witz:

    An der deutsch/österreichischen Grenze unterhalten sich zwei Zollbeamte über ein vorbeigefahrenes Touristenauto. "Schau mal die Deutschen sind so doof, die fahren mitten im Sommer mit Ski auf dem Dach herum." spottet der Österreicher. "Nein! Das sind doch Wasserski, die fahren bestimmt an den Wörtersee!" erwidert der Deutsche. Darauf der Österreicher: "Ja klar! So steil ist der Wörtersee doch gar nicht!"

    Schöne Ferien!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Stefan___Anonym
  • 13.07.2009, 09:02h
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • Spar dir deine verbalen Ausscheidungen, die interessieren hier nämlich niemanden.
    Finde es ja nur lustig, dass immer die Leute, die selbst ein scheiß Leben haben, über andere ablästern!
    Ich kann dir sagen, daß die meisten Österreicher weltoffener und gebildeter sind als du bemitleidenswerte Figur es bist.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 fipsAnonym
#6 kmh04589Profil
  • 13.07.2009, 10:01hBerlin
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • Also ich fahre selbst auch gerne nach Berlin, so wie ich auch gerne nach Paris, Barcelona, oder Stockholm fliege. Jedoch war ich noch nie in Haltern am See wo Matt7CSI herkommt. Vielleicht solltest du mal aus deinem Provinznest raus, dann würdest du sehen, welch jämmerliches Hartz4 Dasein du fristest.
    Und was deine Ablästern über Ösis betrifft: Es gibt den "Österreicher" schon lange nicht mehr. Fahr mal nach Wien, dann wirst du sehen, dass hier ebenso wie in Berlin ca. 50% der Bewohner gar nicht aus Österreich stammen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Tim_ChrisProfil
  • 13.07.2009, 11:38hBremen
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • Autsch.

    Ich breche mal einen Stein für die Österreicher. Zum einen sind die meisten richtig gemütlich, zum anderen sehr hilfsbereit und das ist etwas, was uns Deutschen nun wirklich noch recht schwer fällt.
    Beispiel: bleibe mit dem Wagen im Winter an einer Steigung hängen, dann kommen die Österreicher sofort mit Schaufeln aus den Häusern, um zu helfen den Wagen wieder zum weiterfahren zu bringen. Die selbe Situation in Deutschland, bringt die Leute nur dazu, an den Scheiben ihrer Wohnungen zu kleben und blöde zuzuschauen, ob und wie der Fahrer es wohl schafft, den Wagen wieder vorwärts zu bewegen.

    Davon abgesehen lieben nicht nur die Österreicher Berlin-Trips. Ich liebe die auch - also die Berlin-Trips
  • Antworten » | Direktlink »
#8 KelleAnonym
  • 13.07.2009, 12:00h
  • Hm, also ich bin aus Österreich und wohne nun in Berlin. Und muss schon sagen - spießiger, engstirniger und provinziller als Österreich geht es nicht. Und Wien ist, mit Verlaub, ein Bauernkaff wie jedes andere.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.07.2009, 23:01h
  • Antwort auf #6 von kmh04589
  • Woher willst Du denn überhaupt wissen, ob ich ein HartzIV-Dasein friste??? Haltern am See ist zudem auch kein "Provinznest"! Außerdem war ich schon mit meinen Eltern oft in Österreich in Urlaub! Also schön den Ball flachhalten!
  • Antworten » | Direktlink »