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Der britische Sänger Duncan James hat sich in einer Boulevardzeitung als bisexuell geoutet.

Der 31-Jährige erklärte gegenüber "News of the World", dass er bei der Wahl seiner Sexualpartner nicht auf deren Geschlecht achtet. "Ich bin bisexuell", so der katholisch erzogene Sänger der Boyband "Blue". "Ich war in Beziehungen sowohl mit Männern als auch mit Frauen und schäme mich deswegen nicht. Auch wenn ich auf Männer stehe, stehe ich aber weiterhin auf Frauen."

Er erklärte, dass er für die jetzt anstehende Wiedervereinigungstour der vor vier Jahren aufgelösten Boyband keine Geheimnisse mehr um seine Sexualität machen wollte: "Ich weiß, wer ich bin und bin stolz darauf. Ich wollte mich nicht mehr länger verstecken." James sagte weiter, dass die Band ursprünglich "bestimmte Dinge" verschwiegen habe, um erfolgreich zu sein. Er habe sich dem "typischen Boyband-Klischees" unterwerfen müssen. Gleichzeitig habe er aber nicht darunter gelitten, dass sich "Frauen auf uns geschmissen" hätten.

Youtube | Bericht über die geplante Rückkehr der Band

Seine erste Beziehung mit einem Mann habe er nach der Gründung von "Blue" im Jahr 2001 gehabt. "Ich hab einen Typen getroffen. Er war zunächst mein Kumpel, aber dann haben wir unsere Freundschaft auf die nächste Ebene gebracht", so James. "Bis dann hätte ich nie gedacht, dass ich Gefühle für einen Mann entwickeln könnte. Ich war ja so verschlossen als überzeugter Katholik."

Sowohl seine Mutter als auch seine Bandkollegen hätten gelassen auf sein Coming-out reagiert. Eigentlich habe er bereits 2004 seine Bisexualität bekannt geben wollen. Als aber eine Ex-Freundin ein Kind von ihm erwartete, rückte er von dem Plan ab.

Die Band Blue feierte von 2001 bis 2005 Erfolge mit Liedern wie "You Make Me Wanna", "Guilty" und "Breathe Easy". Ihr erfolgreichster Song war die Ballade "Sorry Seems To Be The Hardest Word", die sie gemeinsam mit Elton John aufnahmen. Das Lied erreichte 2002 den ersten Platz der britischen und niederländischen Charts. In Deutschland kam der Song auf Platz drei.

Als Solo-Künstler war James in den vergangenen Jahren weniger erfolgreich, versucht sich aber auch als Schauspieler und Fernsehmoderator. So spielte er in einer britischen Polizeiserie mit und präsentierte eine Kindersendung im britischen Disney Channel. (dk)



13 Kommentare

#1 RabaukeAnonym
  • 13.07.2009, 16:00h
  • Wer es braucht????? Soll doch machen was er/sie/es wollen. "Habt ihr schon gehört.......man stelle sich das mal vor..........meine Güte, wieder.......und das jeden Tag." Und wenn ich Kühe auf Briefmarken sammeln würde........wem interessierts? Also....soll der Typ doch seien wie er will.
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#2 Victor
  • 13.07.2009, 18:47h
  • Wofür so ein verspätetes "Coming Out" doch gut sein kann: "Als Solo-Künstler war James in den vergangenen Jahren weniger erfolgreich ..." Vielleicht kommt er dadurch ja wieder ins Gespräch und damit ins Geschäft (ja, ich denke immer sehr ökonomisch, schrecklich!)

    Wenn es bei mir einmal so sein sollte, wie bei Duncan, bin ich wahrscheinlich "jenseits von gut und böse?": "Der 31-Jährige erklärte gegenüber "News of the World", dass er bei der Wahl seiner Sexualpartner nicht auf deren Geschlecht achtet."

    Aha, vielleicht fehlt mir dazu einfach der "Glaube" an diese "Beliebigkeit", schließlich weiß ICH ja sehr genau, was ich an Männern liebe, da ist es mir doch nicht gleichgültig ob Mann oder Frau. Oder fehlt mir eben doch das Verständnis für Bisexualität? Mag ja sein.

    "Auch wenn ich auf Männer stehe, stehe ich aber weiterhin auf Frauen ..." (Junge, du willst es dir wohl ums Verrecken nicht mit den potenziellen KäuferInnen deiner Musik verderben, was? Ich möchte mal wissen welcher "clevere" Promotion-Manager hinter dieser Strategie steckt.

    Und wenn diese "Masche" nicht zieht, kommt wahrscheinlich in einigen Monaten das "Coming Out zum Schwulen." Zugegeben, ich bin leicht genervt und wahnsinnig froh, dass ich mich bereits im zarten Alter geoutet habe, den "Krampf" habe ich also längst hinter mir.

    Viel Glück Duncan!

    Victor
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#3 Absurde LogikAnonym
  • 13.07.2009, 19:51h
  • Antwort auf #2 von Victor
  • Sehr gut beobachtet, @Victor! Vielleicht reicht es ja irgendwann sogar für ein richtiges Coming-Out bzw. eine vollständige Loslösung von dem, was ihm sein "konservatives katholisches Umfeld" als angebliche Norm eingetrichtert hat.
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#4 jensAnonym
  • 13.07.2009, 21:38h
  • Na und wer ist heute noch hetero? gibts das noch mein gott ich kenn so viele die frauen haben aber auch mit männern ins bett gehen. nur die meisten reden nicht darüber und die frauen wissen es nicht.

    lg jens
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#5 Absurde LogikAnonym
  • 14.07.2009, 00:24h
  • Antwort auf #4 von jens
  • @jens: Eigentlich wissen wir schon seit den 50er Jahren dank Kinsey (oder könnten es wissen, wenn darüber geredet und die richtigen Schlussfolgerungen daraus gezogen würden), dass rund 50% der Menschen homosexuelle Gefühle haben. Dass der Großteil der Menschen diese Gefühle verdrängt, unterdrückt, sich in die angebliche heterosexuelle (Zwangs-) "Norm" einfügt und seine Homosexualität dabei maximal "hintenrum" auslebt, braucht uns angesichts der repressiven, immer noch im geistigen Mittelalter angesiedelten aggressiven Heteronormativität (die in Wahrheit dank heterosexistischer Reizüberflutung von außen im Gegensatz zu innerer Selbsterfahrung von Kindesbeinen an immer aggressiver wird) wahrlich nicht zu wundern. Das ist die Richtung, in die es sich, ganz besonders bei der nachkommenden Generation, immer mehr bewegt: Freie, selbstbestimmte Entwicklung einer (homo-) sexuellen Identität so gut wie unmöglich, daher voll getrimmt auf die angebliche Hetero-Norm maximal im Verborgenen seine wahren Lüste und Sehnsüchte ausleben!
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#6 Absurde LogikAnonym
#7 RabaukeAnonym
  • 14.07.2009, 10:18h
  • Hallo?????? Wieso bekomme ich hier 2 Mal fettes rot????? Nicht den Beitrag anschauen!!!!! LESEN!!!
    Man sollte es echt sein lassen! Und tschüß!
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#8 jochenProfil
  • 14.07.2009, 12:41hmünchen
  • sich als bisexuell im musikgeschäft zu bezeichnen , heisst doch meistens übersetzt:

    ich bin zwar schwul, möchte mir aber die weibliche kundschaft nicht vergraulen

    ...oder?
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#9 seb1983
  • 14.07.2009, 12:57h
  • Antwort auf #8 von jochen
  • Insbesondere heißt es: Beachtet mich, ich bringe bald eine neue Platte etc. heraus.
    In ein paar Jahren dann die Wiederholung mit: Ja ich bin schwul, und es war soooo schlimm das immer zu verbergen.
    Im Ergebnis hat man dann in jungen Jahren die ganzen Mädels abgezockt, später dann alle Schwulen, die aus "Solidarität" seine Platte kaufen.

    Das nennt man Gewinnmaximierung.
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#10 JensAnonym
  • 14.07.2009, 20:47h
  • Antwort auf #6 von Absurde Logik
  • So kann man das auch sagen, bei manchen läuft nix mehr mit der Frau, schlafen nur noch in einem Bett. Ich kenne auch Kollegen vom Bau die sagten, mit meiner alten läuft schon 6 Monate nix mehr oder einer darf nur einmal im Monat ran. P.S. ich hatte noch nie Probleme das ich auf kerle stehe auch nicht auf dem Bau, eher finden sie es interessand und fagen, naja manche sind so und manche so.

    LG Jens
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