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Eine ungewöhnliche Werbe-Kampagne des niederländischen Fremdenverkehrsamts soll mehr schwule und lesbische Nord-Amerikaner in die Grachtenstadt locken.

In einer Gemeinschaftsaktion mit Delta Airlines und dem Amsterdam Tourism Bureau hat das "Nederlands Bureau voor Toerisme & Congressen" (NTBC) Plakate und Anzeigenmotive mit dem Slogan "Everyone’s gay in Amsterdam" entwickelt. Auf den Motiven sind freundlich lachende Menschen abgebildet

Mit dem Slogan sei mehr als die sexuelle Orientierung gemeint, erklärten die Organisatoren: "Der Satz bezieht sich auf die ursprüngliche Bedeutung von ‚gay‘, nämlich ‚fröhlich‘, ‚fröhlich zu sein‘", sagte Conrad van Tiggelen, NTBC-Regionalmanager für Nordamerika. Man wolle damit den "freundlichen, liberalen und weltoffenen Charakter" der Stadt Amsterdam hervorheben, ergänzte Stefan Diender vom Amsterdam Tourist Board.

Die Kampagne hat natürlich auch einen wirtschaftlichen Hintergedanken: In einer Pressemiteillung des NTBC heißt es, homosexuelle Reisende seien in der Wirtschaftskrise "weniger bereit, ihren Auslandurlaub aufzugeben, als der Durchschnittsamerikaner".

Die ersten Anzeigenmotive mit "Everyone’s gay in Amsterdam" sollen u.a. in den August-Ausgaben von "Out" und "The Advocate" erscheinen. Darüber hinaus sind TV-Sports geplant, auch eine eigene Kampagnenwebsite wurde gelauncht.

Das NBTC war 1993 eines der ersten Fremdenverkehrsämter in Europa, das gezielte Marketing-Kampagnen für Schwule und Lesben entwickelte. (cw)



#1 aachenAnonym
  • 17.07.2009, 09:12h
  • hirn statt knüppel.
    alle kultur-krieger im griff; von mullahs bis wilders.
    da freut sich der touri und die staatskasse.

    Niederländische Regierung schließt Gefängnisse und vermietet Zellen an Belgien

    www.heise.de/tp/blogs/8/139559
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#2 anonymusAnonym
  • 17.07.2009, 16:26h
  • "In einer Gemeinschaftsaktion mit Delta Airlines ..."

    Vom Aufkommen von Aids bis noch teilweise in die späteren 90er Jahre hat Delta Airlines sich geweigert Menschen mit HIV zu befördern und hat einen Riesenwirbel gemacht, hat Angestellte die HIV hatten entlassen ... bloss daß hier nicht vergessen wird
    w e s Geistes Kind diese Fluglinie ist
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#3 antos
#4 Zenon
  • 20.07.2009, 12:45h
  • Natürlich ist Amsterdam noch immer freundlich, liberal und weltoffen, man darf jedoch nicht vergessen, dass die meisten schwulen Touristen aus den USA im Urlaub gerne Hand in Hand durch die Straßen schlendern. Und das ist in Amsterdam leider auch nicht mehr in der Regulierdwarsstraat und in der Warmoesstraat unbedingt zu empfehlen, zumindest abends und nachts nicht. Ich befürchte, dass die Negativschlagzeilen durch zusammengeschlagene Touris diese Kampagne wieder neutralisieren.
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#5 antos