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Ein 27-jähriger schwuler Pornostar, der in den USA gemeinsam mit seinem ebenfalls pornoaffinen Zwillingsbruder rund drei Dutzend Einbrüche verübt hatte, ist zu einer Haftstrafe zwischen drei und acht Jahren verurteilt worden.

Taleon Goffney und sein Bruder Keyontyli haben nachts Wohnungen und kleinere Geschäfte in Pennyslvania und den Nachbarstaaten überfallen und meist Bargeld mitgenommen. Nach dem Überfall auf einen Laden in Philadephia wurden sie vor gut einem Jahr gefasst (queer.de berichtete). Taleon ging danach einen Handel mit der Staatsanwaltschaft ein, die verlangte, dass er voll aussagt und seinen Bruder als Mittäter identifiziert. Dadurch erreichte er ein reduziertes Strafmaß; bei einem Prozess hätte er mit bis zu 50 Jahren Gefängnis bestraft werden können. Sein Bruder Keyontyli wird im August vor Gericht stehen.

Die durchtrainierten Jungs sind in Videos auf Websites wie Blackmen.net oder ebonyD.com zu sehen und spielten gemeinsam auch in Filmen wie "Blackballed 5" mit. Dennoch reichte das damit verdiente Geld nicht für ihren Lebensstil aus.

Taleon äußerte sich nach dem Urteil erleichtert und erklärte, er werde nie mehr auf die schiefe Bahn geraten. Er dankte der Richterin für ihre Milde und versprach, er wolle im Gefängnis studieren und seinen College-Abschluss nachholen. (dk)

Youtube | Bericht im Lokalfernsehen nach der Verhaftung


#1 Victor
  • 18.07.2009, 09:30h
  • Hi Redaktion,

    ja ... Porno-Darsteller sind auch "nur" Menschen, mit all ihren Stärken und Schwächen.

    Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich gerne demnächst einen Thread eröffnen über schwule Pornografie, als Teil der schwulen "Pop"-Kultur. Ich habe darüber recherchiert und von Michael Lucas ("New York's Prince Of Gay Porn") über die "alteingesessenen" West-Coast Produktionsfirmen, wie "Falcon", "Colt" usw. über deutsche Companies ("Cazzo" etc.) bis zum aktuellen "Role-Model" der IWWIT-Kampagne, dem deutschen DJ und Porno-Darsteller Jan Fischer beim U.S.-Porno-Label "Randy" einiges dokumentiert.

    Wie wäre es denn, wenn Ihr ("Queer.de") solch eine Diskussionsrunde eröffnet, solange es mir als User nicht möglich ist?

    Meine These lautet übrigens:
    "Pornografie ist in der schwulen Szene selbstverständlicher Bestandteil des Alltags und hat einen ganz anderen Stellenwert, als sein heterosexuelles Pendant."
    Darüber würde ich gern diskutieren.

    Deshalb bin ich auch dafür die Produzenten in die Pflicht zu nehmen, einzubinden und an ihre Verantwortung gegenüber uns allen (besonders sehr jungen und unerfahrenen Gays) zu erinnern.

    Beispiel:
    Die geradezu explosionsartige Zunahme von sog. "Bareback-Pornos" ... inzwischen - auf Druck der U.S.-Schwulen- und Lesbenorganisationen? - stellen einige Produzenten immerhin einen "Warnhinweis" in den Vorspann:

    "Unsere Aktuere sind alle HIV-negativ getestet und die Darstellung von Anal-Sex, ohne Kondom soll lediglich als 'sexuelle-Phantasie' verstanden werden. Wir raten unseren Kunden dringend in ihrem privaten Sex-Leben Kondome zu verwenden."

    Ich habe trotzdem kein gutes Gefühl dabei, denn besonders "schlichte Gemüter" werden sich wohl sagen:

    "Wenn die das ohne machen, dann wird es mit der Ansteckungsgefahr durch HIV etc. wohl nicht so schlimm sein und dann kann ich auch auf Kondome verzichten."

    Victor

    P.S. Bitte antwortet mir doch mal gelegentlich auf meine Anfrage. Danke und geiles Wochenende!
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