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  • 20. Juli 2009, noch kein Kommentar

Der ebenwürdige Nachfolger des Durchbruchalbums "Begin To Hope"

Von Carsten Weidemann

Bis zum Jahr 2006 verzauberte Regina Spektor eingeschworene Fans in winzig kleinen Clubs. Dann kam "Begin To Hope", und plötzlich stand sie vor einem Publikum von dreitausend Menschen und mehr, die ihrem russisch-amerikanischem Naturell und ihren eigenwilligen Songs erlagen. Eine Million Exemplare ihres Albums gingen weltweit über die Ladentische, und in sieben Ländern gab es Gold oder Platin.

Nun hat Regina Spektor den Nachfolger für das Durchbruchalbum fertig: "Far", ein Werk mit 13 Songs, die sie in einer steten Vorwärts-Entwicklung zeigen. Denn vieles an Far war für Regina Spektor bisher unbekanntes Land: "Es kommt mir vor, wie eine dieser Geschichten, in denen jemand einen Wanderstab und einen Beutel nimmt, sein Dorf verlässt und rausgeht, um die Welt zu entdecken… und dann wieder nach Hause kommt."

Mit "Far" kann auch der Hörer zu einem abenteuerlustigen Dorfbewohner werden, der einen Sprung ins Unbekannte wagt und die Chance ergreift, neue Erfahrungen zu sammeln. Dabei kann er sich einfach gehen lassen und unentdeckte Dinge am Wegesrand finden, bis er schließlich bereichert zurückkehrt. Regina Spektor ist für ein solches Unterfangen der perfekte Scout, eine Künstlerin mit einem feinen Sinn für Details, sowohl in der Musik als auch in den Texten, und dem Talent, das Gewöhnliche zum Ungewöhnlichen werden zu lassen, und das Ungewöhnliche wiederum zum Teil des alltäglichen Lebens zu machen.

Wie zu Zeiten ihrer ersten Aufnahmen aus dem Keller ihres Colleges, besteht die Essenz ihrer Musik noch immer in ihrem mal fragilen, mal kräftigen Pianospiel und ihrer eindrucksvollen Stimme, die an sich schon volle Arrangements im Ohr mitklingen lässt und ganze Welten von Klängen und Bildern hervorruft.