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Der Wörthersee ist mit dem Urlaubs- und Partyspektakel "Pink Lake" vom 10. bis 13. September wieder fest in schwuler Hand. Queer.de sprach mit Gernot Riedel, Geschäftsführer bei der "Wörthersee Tourismus GmbH" über das Event.

Interview: Christian Scheuß

Der Countdown für die zweite Ausgabe von Pink Lake läuft. Hat sich schon Brüno alias Sacha Baron Cohen auf die Gästeliste setzen lassen?

Das wäre etwas, wo er doch ohnehin - wie er gesagt hat - aus Klagenfurt kommt. Auch wenn im Film Klagenfurt fälschlicherweise in Südtirol liegt und nicht in Kärnten. Ja, der würde noch fehlen. Aber wir sind derzeit mit einigen anderen Stargästen in Kontakt. Vielleicht wird es da noch die eine oder andere Überraschung geben.

Bislang war der Wörthersee ja eher als Ferienregion für rüstige Rentner und fröhliche Familien bekannt, die gerne Wandern und die Ruhe genießen. Wie passt das mit dem Image als Partylocation zusammen?

Gerade im Sommer sind viele junge Leute da, wenn einige der größten Open Air-Veranstaltungen rund um den See stattfinden, wie zum Beispiel die "Fete Blanche", eine Party mit bis zu 30.000 Besuchern. Davor und danach sind es dann eher ältere und zeitlich flexiblere Menschen, die zu uns kommen. Auf das gesamte Jahr betrachtet, liegt der Altersschnitt bei 50 Jahren, das ist nicht wirklich alt. Es gibt auch keine Kollisionen der Interessen. Wer es ruhiger haben möchte, ist am Südufer gut aufgehoben, wer es turbulenter mag, verbringt seine Zeit am Nordufer. Der See ist groß genug für alle.

Pink Lake hatte ja 2008 sein Debüt, wie ist überhaupt die Idee dazu entstanden?

Die deutschen Veranstalter Communigayte hatten sich im vergangenen Jahr auf die Suche nach einem Austragungsort der Veranstaltung gemacht, und waren bereits beim ersten Besuch am Wörthersee so begeistert, dass sie gleich erklärten: Hier machen wir es.

Und wie begeistert waren Sie von der Idee, ein schwules Festival am Wörthersee stattfinden zu lassen?

Pink Lake passt als Event perfekt zum Wörthersee. Denn die Region ist eine gute Partylocation für den Sommer, wir haben außerdem ein sehr gutes Hotelniveau und viele Freizeitmöglichkeiten, die Städte sind verkehrstechnisch gut erschlossen. Es sind eine Menge Ingredienzien, die die Region für die Zielgruppe interessant machen.

Youtube | Videoimpressionen vom Auftakt 2008

Wenn man an einem traditionellen Ferienort eine neue Zielgruppe etablieren möchte, könnte es ja eventuell Widerstände geben. Hat es von irgendwo Bedenken gegeben gegenüber Schwulen, oder lief das alles reibungslos?

Das hatten wir uns natürlich auch gefragt, ob es möglicherweise politische Gruppen gibt, die dagegen sind, die vielleicht sogar Demonstrationen organisieren. Schließlich gab es in anderen Sommerferienregionen in Kärnten und dem restlichen Österreich bislang nichts Vergleichbares. Es wurde dann damals in der Gemeinde Pörtschach, wo es hauptsächlich stattfindet, durch einen Ratsbeschluss begrüßt und abgesegnet. Das haben die Gäste dann auch während des Events gespürt. Es gab keine Aversionen oder Berührungsängste, alles war Friede, Freude, Eierkuchen.

Hat sich der Eierkuchen für Gäste und Region gelohnt?

Die einzelnen Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Bei der Clubnight im Kongresscenter in Pörtschach waren es bis zu 1.000 Besucher, bei der Almdudler-Trachtenparty an die 800, die Bootsparty mit 300 Plätzen war ausverkauft. Wir hatten im ersten Jahr rund 2.500 Übernachtungen, die Gastronomie meldete gute Umsätze. Wirtschaftlich und vom Zulauf übertraf der Start unsere Erwartungen.

Damit war es sicherlich keine Frage, ob man weitermacht. Welche Highlights erwarten den Besucher denn beim Pink Lake 2009?

Es gibt bewährtes aus dem Vorjahr, wie die Almdudler-Trachtenparty zum Auftakt in der Villa Wörth. Das ist eine schöne Mischung aus schriller Fashionshow, traditioneller Schuhplattergruppe und guten DJs. Die Clubnight am Freitag steht dieses Mal unter dem Motto "Sissiball". Es sind alle ganz herzlich eingeladen, kostümiert zu diesem Ball zu kommen. Am Samstag startet die Bootsparty. Wir werden dieses Mal zwei Schiffe einsetzen, so dass diesmal niemand am Hafen zurückbleiben muss. Den Beachclub mit DJs zum chillen gibt es jeden Tag. Dieses Mal haben wir sehr viel Urlaubsprogramm mit integriert. Das war ein Wunsch der Teilnehmer, die auch Wandern und mit dem Rad die Gegend erkunden wollen. Wir bieten in diesem Jahr erneut im Vorverkauf das Kombiticket für alle Veranstaltungen an. Damit hat man die Garantie, dass man an allem teilnehmen kann, was einen interessiert.

Galerie:
Pink Wave 2008
10 Bilder


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 stromboliProfil
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.07.2009, 08:53h
  • Antwort auf #2 von stromboli
  • Dann aber schnell zum Arzt! Damit ist leider nicht zu spaßen!

    Aber mal im Ernst: Habt Ihr Euch denn schon das Programm des Pink Lake angeschaut?

    www.pinklake.at/de/programm/

    Und dann war es mit Communigayte ausgerechnet auch noch ein deutscher Veranstalter, der diesen grandiosen Einfall hatte, den Event ausgerechnet am Wörthersee stattfinden zu lassen! Wie blöd muß man eigentlich sein? In Deutschland hätte es bestimmt bessere Locations gegeben!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 fipsAnonym
#5 BerufsschwuchtelAnonym
  • 22.07.2009, 17:18h
  • Der Witz des Tages:

    Was ist die größte Orgel der Welt? Österreich! Sieben Millionen Pfeifen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Schlechter TagAnonym
#7 jayadevaAnonym