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Kommentare zu:
Jürgen Roters: Familien-Wahlkampf gegen Homo-Kandidaten


#1 Deutzer BoyAnonym
  • 24.07.2009, 16:02h
  • Gibt's denn auch ein schwules Motiv von Herrn Roters? Dann könnte man ihm das Familien-Motiv durchgehen lassen!
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#2 PolizeipräsidentAnonym
  • 24.07.2009, 16:59h
  • Die Argumentation von Roters, dass seine Kampagne schon vor dem Einstieg von Peters feststand, ist natürlich verlogen. Stercks Kandidatur war da schon längst bekannt.

    Ich mag ja Roters glauben, dass er nicht offen schwulenfeindlich ist. Aber seine Kampagne fischt nach offen schwulenfeindlichen Wählern.

    Das ist Pfui.
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#3 xyAnonym
  • 24.07.2009, 17:03h
  • Die Damen dekorativ im Vordergrund, wobei die jüngere deutlich mehr Bein zeigen darf als ihre Mutter - vielleicht sollen damit ja auch Lesben angesprochen werden? LOL
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#4 Queer.de-LeserAnonym
  • 24.07.2009, 17:13h
  • Antwort auf #2 von Polizeipräsident
  • @Polizeipräsident:
    Das ist ja nun Quatsch. Wer lesen kann ist klar im Vorteil (der Artikel sagt doch ganz klar, dass er sich schon seit Jahren für Homoprojekte in Köln einsetzt) und wer Jürgen Roters auf dem CSD in Köln und auf dem dortigen Straßenfest gesehen hat weiß, dass er nicht schwulenfeindlich ist und schon gar nicht nach schwulenfeindlichen Wählern fischt.

    Ist doch okay wenn er seine Familie auf einem Wahlplakat zeigt. Das heißt doch nichts anderes als: Ich bin auch nur ein Mensch.

    Peter Kurth hat das gleiche Mittel und kann auch eine Plakataktion machen mit seinem Lebenspartner.
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#5 Mister_Jackpot
  • 24.07.2009, 18:09h
  • Also als Kölner muss ich sagen, dass Jürgen Rothers erfahren ist und als Polizeipräsident har er immer gute Arbeit geleistet. Er geniesst das Vertrauen der Kölner Bürger und ich hoffe, dass er Bürgermeister wird. Hätte man ihn auf dem letzten CSD erlebt wüsste man, dass er sich weltoffener gezeigt hat als der schwule "Peter Kurth", der davon faselte, dass die Sexualität ja keine Rolle spielen sollte! Hallo? Mal wieder typisch....er hat wohl nicht verstanden, dass Schwule und Lesben genau wegen ihrer Sexualität immer noch nicht gleichgestellt sind und seine eigene "Mutterpartei" diskrminiert und verachtet Schwule auch weiterhin. Nur weil er selbst schwul ist, werd ich ihn nicht wählen, allein schon aufgrund seiner Parteimitgliedschaft bei der Union. Einen schwulen Mann, der für diese Partei arbeitet kann ich nicht ernstnehmen und den will ich dann auch erst recht nicht als Oberbürgermeister Kölns.
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#6 DDAnonym
#7 LorenProfil
#8 CGastAnonym
  • 24.07.2009, 20:37h
  • Schaut man sich den Twitt-Feed vom Kandidaten an, so stellt man fest, dass er durchaus eine Homo-Freundliche Politik betreibt.

    twitter.com/juergenroters

    Aktuelles Statement:

    "CDU und CSU sind gegen ein Adoptionrecht fuer Schwulen und Lesben. Die Diskriminierung setzt sich also fort! Ich bin fuer Gleiche Rechte!!"
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#9 schwulenaktivist
  • 24.07.2009, 21:38h
  • Selbstverständlich ist die Aktion keine "sexuelle Propaganda" und hat nichts mit der Potenz des Kandidaten zu tun, denn die Familie kann nur wachsen durch die Hilfe des Storchs...
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#10 mok120Profil
  • 24.07.2009, 22:39hNürnberg
  • Wenn's in der Bildzeitung steht, muss es ja stimmen...

    aber mal Spaß beiseite...

    diese schleimigen Familienfoto-Wahlkämpfe habe ich noch nie verstanden. Wirklich nicht. Gerade die CSU kann das sonst ja besonders gut - warum man eine Partei allerdings wählen sollte, nur weil die Ehegattin des Spitzenkandidaten ein bisschen ihre (mit Verlaub) meist nicht übermäßig ansprechende Vorderansicht in die Kamera hält, kann ich persönlich jetzt nicht so ganz nachvollziehen. Gut, ich bin kein Politiker. Vielleicht liegt's daran.
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#11 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 25.07.2009, 03:25h
  • Wie wäre es, wenn Herr Roters mal offenlegte, wie oft er trotz heiler Plakatwand-Familie sich in ehefremden Betten gesuhlt hat? Ob er schwulenfeindlich oder -freundlich oder -neutral ist, ist unerheblich. Solche Wahl-Kampagnen sind generell zu verurteilen, weil ihnen generell zu misstrauen ist. Wer es nötig hat, sich derart ausstellen, wie Herr Roters sich ausstellt, kann nur von Menschen gewählt werden, die Hedwig Courths-Mahler wählten, wenn sie noch lebte. Und frühere Verdienste zählen nie. Es zählt immer nur das Hier und Heute. Und mit dieser Wahlkampfkampagne hat sich J.Punkt, R.Punkt auf ein Niveau begeben, das ihn gründlichst disqualifiziert. Denn für welches politische Konzept steht denn dieses Plakat? - Populistischer geht's nimmer!
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#12 Kein-SPDlerAnonym
  • 25.07.2009, 05:43h
  • Also liebe "Redaktion" von Queer.de: Was soll diese Meldung? Selbst die ursprüngliche Bild-Meldung war neutraler, als eure "kritische Hinterfragung", ob Jürgen Roters Familienbild gegen die Homo-Kandidaten zielt.

    Vielleicht nun ein paar Fakten, die ich euch nachliefern möchte, die ihr als Kölner Redaktion aber eigentlich hättet mitbekommen sollen. (Vielleicht nehmt ihr diese Infos ja noch nachträglich auf, baut euren Artikel um und stützt euch nicht nur auf die Bild.)

    1. Jürgen Roters zog mit schwulen Bezirks- und Ratskandidaten von SPD und Grünen am 18.7. durch die Kölner Szene zum schwulen Kneipenwahlkampf und wurde nicht müde jedem einzelnen zu sagen, dass er sich für die Rechte und die Gleichstellung von Homo-, Bisexuellen und Transgendern einsetzt. Der nächste schwule Kneipenwahlkampf findet in der Woche vor den Kommunalwahlens statt.

    2. Jürgen Roters setzt sich seit Jahren als Nicht-Betroffener zusammen mit der SPD-Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes auf unterschiedlichsten Ebenen für Schwule, Lesben und anderen Minderheiten ein.

    3. Jürgen Roters traute als Regierungspräsident zwischen August und Oktober 2001 die ersten Eingetragenen Lebenspartnerschaften im Regierungsbezirk Köln (bis ab Oktober 2001 die Standesämter zuständig wurden). Er hat mehrmals öffentlich gesagt, dass er sehr stolz darüber war, das gemacht haben zu dürfen.

    4. Der Slogan "Köln kann's besser", der auf dem Familienplakat zu sehen ist, ist der generelle Slogan der Kölner SPD zur Kommunalwahl 2009 für Köln und steht auf jedem (der zum Teil mittlerweile verwitterten) Plakate in Köln. "Köln kann's besser" nimmt so gar keinen Bezug zu seinem Familienbild.

    Diese Fakten, liebe Redaktion, können im Archiv des Kölner Stadt-Anzeigers und im Parteibüro Jürgen Roters verifiziert werden. Das wäre dann mal eure journalistische Leistung.

    So - und wie sagt Peter Kurth so schön, dem man eher glaubt, dass er sich für seine Homosexualität schämt: "Keiner hat sich seine sexuelle Orientierung ausgesucht. Auch nicht die heterosexuelle." Vielleicht solltet auch ihr und alle Kommentatoren hier dies beherzigen. Ja, er ist heterosexuell und ja, er hat eine Familie bestehend aus Frau und Kindern. Und ja, er möchte sie einfach zeigen. Jeder Schwule und jede Lesbe würden das selbe Recht für sich in Anspruch nehmen wollen.

    Manchmal bin ich über diese uninformierte "Community" echt verärgert.
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#13 free_worldEhemaliges Profil
  • 25.07.2009, 07:53h
  • Naja, vielleicht steht ja der Herr Sohn (zweiter von links hinten) auch auf Jungs??
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#14 alexander
  • 25.07.2009, 12:08h
  • also doch verkehrte welt : ein engagierter heteropolitiker, gegen 2 schwule klemmis !

    das plakat ist doch nebensächlich, von mir aus herr kurth in seinem wohnzimmer oder herr sterck in der badewanne (bundestagswahl: guido mit ehegesponst im whirlpool).

    entscheident ist doch der bislang gezeigte einsatz von herrn roters und der überzeugt !
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#15 stromboliProfil
  • 25.07.2009, 12:32hberlin
  • Antwort auf #11 von Prignitzer
  • stimm da mit dir überein: Courths-Mahler mentalität. Das hervorheben einer eigenschaft übrigens schafft nicht gleich gleichheiten; weshalb der schwule kandidat mit lebenspartner und adoptivkindern auf dem plakat dern selben tenor erzeugt: altbackens anbiedern an den kleinbürgerlichen reflex.
    Aber auch das ausdruck der neuen wahrnehmungen; nur über den eweis das bestehende erhalten zu wollen ist man wählbar...

    wo ist da eine wahl, wenn man keine wahl hat bei den wahlen?
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#16 AndiAnonym
  • 25.07.2009, 16:41h
  • Ich finde diesen queer-Artikel unnötig und die Überschrift ist in ihrem "Wir machen ne Kontroverse, wo keine ist"-Prinzip auf unterstem BILD-Niveau. Lasst den Mann, der sich seit langem für Homosexuelle einsetzt, doch mit seiner Familie werben, ohne ihm gleich sonstwas zu unterstellen.

    Da hätte ich mir lieber ein Interview sowohl mit Roters als auch CDU-Gegenkandidat Kurth gewünscht, das wäre informativer gewesen.

    PS:
    Hier gibts Fotos von Jürgen Roters auf dem CSD:

    www.flickr.com/photos/juergenroters/
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#17 antos
  • 26.07.2009, 13:49h
  • Ein Detail gibt mir zu Denken: Herr Kurth - übrigens umgeben von einer großenteils schwulen Wahlhelfertruppe - hatte Mitte letzter Woche eine Diskusssionsveranstaltung in einer Kölner Szenebar, für die in der Bar vorab mit Flyern geworben wurde. So weit, so üblich. Aber: Auf Kurths Website wird jede Veranstaltung angekündigt - nur diese wurde es nicht. Ist ds ganz ausgefeiltes Zielgruppenmarketing oder ist Herr Kurth ein wenig genant?

    ---

    www.youtube.com/watch?v=NbM_ZHP6jtw&feature=player_embedded
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#18 PierreAnonym
  • 26.07.2009, 20:01h
  • Jürgen Roters war vor Jahren (als Kölner Polizeichef und später als Regierungspräsident der Bezirks Köln) ein Schwulenfreund und hat viele Anhänger auch unter Schwulen.
    Inosfern ist das Plakat mit seiner Familie nichts, was Schwule ärgern sollte.
    Immerhin kommen auch Schwule allesamt aus Familien (wenn auch nicht immer aus intakten).
    Ich schätze, Jürgen Roters hat einen solch großen Bonus bei Schwulen, dass selbst die schwulen Kandidaten nicht an der Entscheidung ändern werden, dass Roters neuer OB von Köln wird.
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#19 Clemens BestAnonym
  • 29.08.2009, 00:29h
  • Ich bin schwul und unterstütze Jürgen Roters in vollem Umfang! Es gibt keinen besseren OB für Köln egal ob schwul, lesbisch oder hetero.
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#20 axekAnonym

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