Service & Fun   Gewinne   Queer Shop   Partner   Cams   Musikvideos   Film-Streams   Reise   Gay Thailand
Queer.de
 Community | Blogs | Bookmarks | CSDs
Suche:  (Archiv | 7 Tage)
 
Artikel Alles
Login:  (Anmelden zur Queer Community)
merken  
 Home | Politik | Szene | Meinung | Boulevard | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | TV-Tipps | Erotik | Hardcore | Galerie
SzeneEuropa  powered by
  • 26.07.2009           15       | | |

Amsterdam: CSD-Organisator verprügelt

Opfer anti-schwuler Gewalt: Hugo Braakhuis, Gründer und Vorstandsmitglied der Vereinigung „ProGay"
Opfer anti-schwuler Gewalt: Hugo Braakhuis, Gründer und Vorstandsmitglied der Vereinigung „ProGay"
Schock kurz vor dem Canal Pride: Einer der Organisatoren des Amsterdamer CSDs, der am kommenden Wochenende stattfindet, wurde auf offener Straße wegen seines Schwulseins verprügelt

Hugo Braakhuis, Gründer und Vorstandsmitglied der Vereinigung "ProGay", hatte sich am Mittwochabend mit einem Kuss von einem Freund vor einer Amsterdamer Bar am Rembrandtplein verabschiedet. Daraufhin wurde die beiden von mehreren Jugendlichen u.a. als "Schwuchteln" beschimpft. Als Braakhuis‘ Freund die Gruppe zur Rede stellten wollte, prügelte einer der Jugendlichen auf ihn ein. Als er zu Boden ging, fiel die ganze Gruppe über ihn und Braakhuis her.

"Ich kann noch immer nicht begreifen, dass mir das passiert ist. In meiner Stadt? In meinem Land?", zeigte sich der CSD-Organisator gegenüber dem "Telegraaf" erschüttert. Nach einem Bericht der Zeitung wurden vier der fünf mutmaßlichen Täter von der Polizei noch am Tatort gefasst. "Die Jungen sahen wie Marokkaner aus, 18 oder 19 Jahre alt", beschrieb sie Braakhuis. "Aber es war auch ein blonder Typ dabei." Die Polizei selbst machte zur Nationalität der vorübergehend Festgenommenen keine Angaben. Nach dem fünften Tatverdächtigen wird noch gefahndet.

(Fortsetzung nach Anzeige)


In den vergangenen Jahren hat es in Amsterdam mehrfach Angriffe auf Schwule durch Jugendliche gegeben. Unter anderem wurde vor einigen Jahren - ebenfalls am Rembrandtplein – ein schwules Model am traditionellen Königinnen-Tag vom Laufsteg gezerrt und verprügelt.

Der Canal Pride werde trotz des Vorfalls eine Party bleiben, kündigte CSD-Veranstalter Braakhuis an: "Aber schwule Emanzipation hat noch einen weiten Weg vor sich." (cw)

Links zum Thema:
Canal Pride Homepage
Mehr zum Thema:
Integration: CSD Amsterdam in einem homophoben Stadtteil? (20.04.09)
Überfälle in Amsterdam und Berlin (10.06.08)

  Teilen      
       

Tags:  canal pride   hugo braakhuis   antischwule gewalt 
    pdf     versenden
kommentieren    Trackback-URL (?)

Themenschwerpunkt

   Niederlande   
Brüssel und Den Haag laden Beenie Man aus (23.06.2010)
Den Haag lädt "freundlichen" Homo-Hasser ein (22.06.2010)
Schwule KLM-Flugbegleiter haben Angst im Iran (02.06.2010)
Gratis-Reise nach Amsterdam (01.06.2010)
Mehr Berichte zum Schwerpunkt

Reaktionen zu "Amsterdam: CSD-Organisator verprügelt"


 15 User-Kommentare als Feed (RSS 2.0, ?)

S.  1  2
Die ersten:   
#1
26.07.2009
18:26:53


(+2, 6 Votes)

Von anonymus

"Ich kann noch immer nicht begreifen, dass mir das passiert ist. In meiner Stadt? In meinem Land?", zeigte sich der CSD-Organisator gegenüber dem "Telegraaf" erschüttert. "

In welchem rosaroten Wolkenkuckucksheim wohnt denn der Herr?

"In den vergangenen Jahren hat es in Amsterdam mehrfach Angriffe auf Schwule durch Jugendliche gegeben. Unter anderem wurde vor einigen Jahren - ebenfalls am Rembrandtplein – ein schwules Model am traditionellen Königinnen-Tag vom Laufsteg gezerrt und verprügelt"

Steht sogar noch im Artikel!

SPÄTESTENS seit Teo Van Goghs Ermordung haben sich die Dinge in Holland geändert - und sooo tolerant und weltoffen sind die nun auch nicht - ich wurde wegen meines Deutschseins beim Königinnentag doof angebrummt und "ermahnt" mich lieber als Engländer oder Skandinavier auszugeben - ich müsse eben "die Vergangenheit" bedenken"....

Antworten | Kommentar schreiben

#2
26.07.2009
19:51:50


(0, 4 Votes)

Von Beatrix

Antwort zu Kommentar #1 von anonymus:
NOT SO LOUD, KRAUT!

Beatrix

Antworten | Kommentar schreiben

#3
26.07.2009
21:51:16


(+3, 3 Votes)

Von anonymus

Antwort zu Kommentar #2 von Beatrix:
wenigstens schreibt mir ´ne Königin zurück ....

Antworten | Kommentar schreiben

#4
27.07.2009
04:26:13


(+3, 3 Votes)

Von Arend

Willkommen im 21. Jahrhundert!

Antworten | Kommentar schreiben

#5
27.07.2009
14:22:39


(+1, 3 Votes)

Von Zenon
Aus Berlin (Grönland)
Mitglied seit 12.06.2008

Hugo Braakhuis hat den Schuss nicht gehört, wenn er sagt, die Emanzipation der Schwulen habe noch einen langen Weg vor sich. Hugo, es ist vorbei mit der Emanzipation, jetzt geht es um die Verteidigung der erkämpften Freiheiten. Aufrüstung und Selbstverteidigung sind das Gebot der Stunde.

Antworten | Kommentar schreiben

#6
27.07.2009
14:30:29


(+1, 5 Votes)

Von Welt ohne Waffen

Antwort zu Kommentar #5 von Zenon:
Violence and arms are NOT the answer!

Link zu www.abruestung-jetzt.jusos.de (JPG)



Antworten | Kommentar schreiben

#7
27.07.2009
14:40:52


(+2, 2 Votes)
#8
27.07.2009
14:52:40


(+2, 2 Votes)

Von jochen
Aus münchen (Bayern)
Mitglied seit 03.05.2008

ist der schon vor jahren angekündigte "rollback" (also die gegenbewegung auf die homosexuellenemanzipation) jetzt da?

Antworten | Kommentar schreiben

#9
27.07.2009
15:35:50


(+3, 3 Votes)

Von Flo

"Die Jungen sahen wie Marokkaner aus, 18 oder 19 Jahre alt", beschrieb sie Braakhuis. "Aber es war auch ein blonder Typ dabei."

Auf arte war mal eine Reportage, dass es gerade in Amsterdam große Probleme mit homophoben Migranten gibt, die selbst vor Gewalt nicht zurückschrecken. Und da scheinen die sich sogar mit niedriger gebildeten einheimischen Schichten zu vermischen.

Man muss jedem (egal ob Migrant oder nicht) klar machen, dass Gewalt und Homophobie nicht geduldet werden und diese auch entsprechend sanktionieren...

Antworten | Kommentar schreiben

#10
27.07.2009
15:45:16


(+2, 4 Votes)

Von Loren

Antwort zu Kommentar #8 von jochen:
Das Zusammenwirken konservativ-reaktionärer
Politiker mit verschiedenen religiösen Gruppen
und Angehörigen des sog. "Prekariats" beim
verbalen und realen gay bashing nimmt zur
Zeit ein erschreckendes Ausmaß an.

Antworten | Kommentar schreiben

Kommentar-S.  1  2

 1 Trackback (Trachback-Link)

#1
27.07.2009

Blog: Steven Milverton
Titel: Die Party geht weiter


Einer der Organisatoren des Amsterdamer CSDs, der am kommenden Wochenende stattfindet, wurde auf offener Straße wegen seines Schwulseins verprügelt

berichtet die queer.de.

Hugo Braakhuis, Gründer und Vorstandsmitglied der Vereinigung “ProGay...



Weiterlesen bei Queer.de
>> Rauchen: Todesursache Nummer 1 unter Schwulen und Lesben
<< CDU: Keine Experimente!
—> Nachrichten-Übersicht  |  nach oben  |  Startseite



 SZENE - EUROPA

Top-Links (Werbung)
DER SCHWULE WITZ
  • Zwei Schwule unterhalten sich. "Du, ich habe gestern meine erste sexuelle...  lesen »


GAY GAMES
  • Puzzle Dir einen Boy. Oder spiele eine Runde Hangman mit schwulen Begriffen. Zu den Spielen »


 SZENE


 SCHWULE MUSIKVIDEOS

QUEER SHOP

FILME UND TRAILER
  • FilmcoverNeu bei Queer: Zahlreiche Dramen, Komödien und Dokus als Stream - schwul und lesbisch. Mit kostenlosen Trailern.
    Schwule Filme on Demand »


SUCHE


Facebook
    © Queer Communications GmbH 2010   Unternehmen | Team | Mediadaten | Banner | Impr. / AGB | Kontakt     | | Hilfe | top