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  • 01. Juni 2004, noch kein Kommentar

Ist es nun Glück oder eine große Lücke im TV, dass die Deutschen derzeit keinen einzigen Homosexuellen im "Big Brother"-Haus haben? Während die Erinnerung an die Quoten-Schwulette der 2. "Big-Brother"-Staffel Jörg, schon total verblasst ist, und auch die Transexuelle Maxine aus dem Haus der "Never Ending Story" "Big Brother" 5 gewählt wurde, dürfen sich die Engländer an Marco Sabba (Student, 21), Dan(iel) Bryan (Friseur, 30) und Kitten Pinder (Menschen- und Tierrechtaktivistin, 24) erfreuen. Zwei Schwule und eine Lesbe, wenn das den Sendeplatz auf Channel 4 nicht zum Kochen bringt!

Wer "Big Brother" allerdings kennt, weiß das es im Prinzip doch nur um heiße Luft geht. Am Wochenende gab es die erste Diskussion darüber, welche Typen denn für Dan und Marco in Frage kommen und wie sie überhaupt übereinander denken. Mitbewohnerin Vanessa mischte sich freudig in die Diskussion ein, besonders als das Thema aufkam, dass sowohl Dan als auch Marco ahnten, nicht die einzigen Schwulen im Haus zu sein. Vanessa bemerkte darauf süffisant: "Vielleicht wollen die ja, dass ihr euch ineinander verliebt?" Totenstille folgte der Frage, bevor Dan kicherte und ein "Sag nichts!" von Marco dem Thema ein frühzeitiges Ende verpasste. Scheinbar haben die beiden noch einiges aus dem Weg zu räumen, bevor sich romantische Gefühle einstellen.

Nach kurzer Besinnung kam dann aber doch noch zur Sprache, welcher Typ Mann den beiden wohl am Besten "schmeckt". Dan fühlt sich besonders zu heterosexuellen Männern hingezogen, was ihm wahrscheinlich auf der "Männer-Jagd" große Schwierigkeiten bereiten dürfte. Marco setzte aber noch eins drauf: "Also ich brauche nicht direkt Hetero-Männer, aber "straight-acting"-Typen sollten es schon sein!" Hat da vielleicht einer Probleme mit seiner Identität? Nach dem Motto: "Huuuuu bloß nicht schwul aussehen und womöglich noch als ein solcher erkannt werden. Und bitte! Mein Partner schon gar nicht!" Aber zum Glück haben die Engländer noch David Beckham. Dem machen Haarreif und weiße Oma-Ohrringe nichts aus. Dessen Männlichkeit, gepaart mit chicen Accessoires, nennt man ja metrosexuell. (jg)

01. Juni 2004