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Die Al-Aksa-Brigaden drohen Sacha Baron Cohen mit Vergeltung, weil sich der britische Komiker im Film "Brüno" über die islamistische Terrororganisation lustig gemacht hatte.

Wie die Londoner "Times" berichtet, haben die Brigaden in einer Pressemitteilung erklärt, sie seien "sehr bestürzt" über den Inhalt der Komödie: "Wir behalten uns das Recht vor, auf die Art gegen diesen Mann zu reagieren, die uns angemessen erscheint", heißt es darin. Die Islamisten aus dem Westjordanland haben in der Vergangenheit mit dutzenden Selbstmordanschlägen hunderte unbeteiligte Menschen in den Tod gerissen. Sie werden von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Den Film "Brüno" bezeichneten sie als "Teil einer Verschwörung gegen die Al-Aksa-Brigaden".

In dem Film spricht Brüno mit Ayman Abu Aita, der in den Untertiteln als "Terroristenanführer – Al-Aksa-Brigaden" vorgestellt wird. Brüno erklärte zuvor in dem Film, dass er entführt werden möchte, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Gegenüber Abu Aita erklärt er: "Ich will berühmt werden, daher will ich nur von den Besten gekidnappt werden. Al-Kaida ist ja sooo 2001." Außerdem erklärte er, Abu Aita und andere Terroristen sollten ihre Bärte abrasieren: "Weil euer König Osama wie ein schmutziger Zauberer oder obdachloser Weihnachtsmann aussieht". Daraufhin schmiss Abu Aita den Brüno-Darsteller Cohen aus seiner Wohnung.

Youtube | Stein des Anstoßes: Das Interview mit Ayman Abu Aita.

Abu Aita will jetzt juristisch gegen Cohen vorgehen. Sein Rechtsanwalt erklärte, er sei nicht länger für die Brigaden aktiv. Dass sein Name in Verbindung mit der Terrororganisation genannt werde, könnte die Israelis zur Tötung seines Klienten verleiten, erklärte der Anwalt. Zudem könne die Verbindung mit einem schwulen Film Palästinenser zu seiner Ermordung verleiten, heißt es weiter.

Nach den Drohungen hat Cohen die Sicherheitsvorkehrungen für sich und seine Familie verstärkt.

In Nordamerika hat "Brüno" in drei Wochen rund 60 Millionen Dollar eingespielt. In Deutschland haben bislang 630.000 Kino-Gänger den Film gesehen. Damit bleibt die Komödie weit hinter Blockbustern wie "Ice Age 3" (6,6 Millionen Zuschauer in zwei Wochen) oder "Harry Potter 6" (3,8 Millionen Zuschauer in einer Woche) zurück. (dk)



Kameramann klagt gegen Brüno

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#1 anonymusAnonym
  • 28.07.2009, 15:37h
  • Ich sag´s ja ... die härteste Waffe im Kampf gegen menschliche Verlogenheit ist und bleibt Humor.
    Er reißt den ach so edlen, stolzen Herren gnadenlos die Maske vom Gesicht ...
    Mein Respekt und Achtung vor Sacha Baron.
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#2 XDAAnonym
#3 alexAnonym
  • 28.07.2009, 17:53h
  • hm, und nun? er wird sich sicher nicht verstecken und vor angst zittern, sondern aufrecht weiter seinen weg gehen..
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#4 XDAAnonym
  • 29.07.2009, 10:31h
  • Wasever, Hauptsache die Fashionzeit, das größte Fashionmagazin im deutschsprachigen Raum - außer Deutschland - kommt auch bald nach Deutschland.

    Brüno rulez!
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#5 alexAnonym