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Laut einer britischen Zeitung droht Scientology dem Schauspieler John Travolta, seine Homosexualität zu offenbaren, falls er der Sekte den Rücken kehrt.

Nach Angaben des Boulevardblatts "Daily Mail" hat der Tod seines Sohnes Travolta in eine Glaubenskrise geführt. Der 16-jährige Jett Travolta war im Januar an einem Krampfanfall gestorben. Unter Berufung auf "Quellen aus dem direkten Umkreis Travoltas" habe er bereits gedroht, die Sekte zu verlassen: "In diesem Fall wird die Organisation peinliche Details aus seinem Privatleben veröffentlichen, inklusive, so die Quelle, Anschuldigungen von homosexuellen Beziehungen."

Gerüchte über die Homosexualität Travoltas hat es immer wieder gegeben. So soll er unbestätigten Berichten zufolge 2001 versucht haben, in einem Wellnessclub in Kalifornien einen Manager zu verführen. Außerdem erzählte ein Ex-Scientologe bei einem US-Gerichtsverfahren von der angeblichen Homosexualität des Schauspielers. Der seit 1991 mit der Schauspielerin Kelly Preston verheiratete Filmstar erklärte wiederholt, dass ihm Homo-Gerüchte egal seien (queer.de berichtete). Damit unterscheidet er sich vom Mit-Scientologen Tom Cruise, der wiederholt gerichtlich gegen Homo-Gerüchte vorgegangen ist. Cruises Anwälte hatten argumentiert, dass die Gerüchte der Karriere des "Top Gun"-Darstellers schadeten.

In seinem Buch "Dianetics: The Modern Science of Mental Health" bezeichnete Sektengründer L. Ron Hubbard "Homosexualität und Lesbiertum" als Krankheit. Anti-Scientology-Aktivisten erklärten wiederholt, dass die Sekte versuche, Schwule und Lesben zu "heilen". (dk)



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27 Kommentare

#1 XDAAnonym
  • 28.07.2009, 17:19h
  • Eigentlich will Scientology keine Schwulen heilen, sondern lediglich sie durch den Besuch von Seminaren, um "clear" zu werden ihr Geld abknöpfen. Je mehr Seminare man besucht, desto eher erreicht man "clear" --- für normale ist es freilich unmöglich "clear" zu erreichen.

    Aber das Outing passt zu Scientology, gab es doch vor einiger Zeit ein ähnliches Beispiel, wo ein Schwuler Scientology verlassen hatte und diese in der US Kleinstadt ihn niedermachten, Plakate klebten und ihn schließlich in den Selbstmord trieben ... sie verwenden alles was man ihnen in den "Clear" Seminaren verrät gegen einen im Falle eines Ausstiegs.
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#2 whyweprotest.netAnonym
  • 28.07.2009, 20:53h
  • Das erinnert an den Fall Will Smith. Damals erklärte er ziemlich eindeutig, nichts mit der SO zu tun zu haben und zeigte sich sogar mit Aktivisten von Anonymous. Kurz danach tauchte eine Bordellbesitzerin auf, die aussagte, er habe einen Mann als Prostituierten bestellt. Zufall? Wohl eher nicht.
    Scientology haßt alle Menschen, die anders sind. Es ist eine Idiologie, die faschistoide ist und Menschen abhängig machen will. Wer "1984" kennt, wird vieles darin erkennen. Hubbard kannte den Autor und sein Werk. Sehr gut sogar, wie es immer offensichtlicher wird.
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#3 XDAAnonym
#4 Sabine WeberAnonym
  • 28.07.2009, 21:33h
  • Freiheit bedeutet Individualität und Selbstbestimmung. In Scientology glaubt man, dass man durch Wissen, Weisheit und Erkenntnis vollkommene Freiheit des geistigen Wesens erreichen kann. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein unsterbliches geistiges Wesen kein Geschlecht, keine Nationalität und kein Alter hat. Man ist einfach man selbst. Jene, die etwas anderes behaupten, gehören zu den modernen Sklavenhaltern des weltlichen Konsums und reinen Körperkults.
    MfG Sabine Weber
    Scientologin
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#5 PingAnonym
#6 QuerschlägerAnonym
  • 28.07.2009, 22:53h
  • "Laut einer britischen Zeitung droht Scientology dem Schauspieler John Travolta, seine Homosexualität zu offenbaren, falls er der Sekte den Rücken kehrt."

    Was hat den eine Organisation die es nötig hat ihre Mitglieder unter Druck zu setzen mit Freiheit und Selbsbestimmung zu tun.... Schmarrn!!!
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#7 Ice-ManAnonym
  • 28.07.2009, 23:11h
  • Sehr geehrte Frau Weber,

    zum Glück bin ich selber nicht religiös erzogen worden und sehe dies differenzierter.
    Als denkender Mensch, dem das Sprichwort "jedem das seine" ein Begriff ist, belasse ich es durchaus auch bei Glaubensangelegenheiten. Immerhin steht auch die Religionsfreiheit im Grundgesetz.

    Da ich aber mehr als froh bin, dass die Organisation namens Scientologie vom Verfassungsschutz beobachtet wird und das Verbot auferlegt wurde, um Mitglieder zu werben, weil ich sehr oft den Eindruck habe, dass gerade von Ihnen hochgelobte Freiheit eher in die Zwänge Ihres "Vereins" eingesackt wird, so ganz nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht". Also werden Mitglieder, sofern zahlungsfähig aber nicht mehr freidenkend, zurechtgestutzt.

    Ihnen überlasse ich es, diesen Stuß zu glauben, aber an Ihrer Stelle würde ich, direkt gesagt, einfach die Klappe halten. Ganz zu schweigen diese Lobhudelei sein zu lassen.

    Mir ist das Sprichwort, "Wissen ist Macht" mehr als geläufig, zutreffend scheint das auch bei Ihnen zu sein. Sonst käme es wie hier in diesem Bericht nicht zu dieser Erpressungsmöglichkeit.

    Ihnen steht es frei, auch hier Kommentare zu schreiben, aber unterlassen Sie es bitte, diesen Müll zu verbreiten. Dafür habe ich schlicht und einfach gar nichts mehr übrig.
    Zur Anmerkung:
    Unsterblichkeit ist ein Wunschtraum eines jeden Sterblichen, aber dann hat das Leben selbst keinen Sinn mehr. Und das gilt auch für alle, einschließlich Gays, Queers, Lesbians & Co.

    Und an Mr. Travolta, sollten Sie in Erwägung ziehen, aus zu treten, kann ich da nur Beifall zollen. Aber egal, ob Sie Gay sind oder nicht, diese Entscheidung treffen nur Sie und sonst niemand. Das IST Erpressung übelster Art, der von der Scientology betrieben wird. Ihren Erfolg kann ihnen niemand nehmen, der gehört Ihnen.

    MfG
    Ice-Man (dem übermäßige religiösität mehr als nur stinkt )
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#8 ianusProfil
#9 MaxAnonym
  • 29.07.2009, 00:52h
  • Antwort auf #8 von ianus
  • John Travolta ist einer der bekanntesten Ex-Gays.
    Das ist in "Ex-Gay-Kreisen“ lange bekannt.
    Scientology beizutreten ist oft ein Indiz dafür, dass man starke Suchtprobleme hat oder sich von seiner Homosexualität "therapieren“ will.

    Ich bin dennoch für die klassischen Psychotherapien, die ergebnisoffen und ohne Druck behandeln und erst recht gar nicht ideologisch, wie allgemein gesprochen KEINE MEDIKAMEMENTE einsetzen propagieren.dann passiert sowas, wie mit Travoltas Sohn.

    Dass homosexualität einer psychische Entwicklung unterliegt ist natürlich indiskutabel, dennoch werden hier wieder tausende aufschreien.

    eher die frage wäre zu diskutieren, warum soll ich in therapie, wenn ich ich meine sexualität nicht als ich-dyston erlebe.
    naja die trifft man gewöhnlich auch nicht dort an.
    leben und leben lassen.
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#10 Holga WaldaAnonym
  • 29.07.2009, 05:58h
  • Antwort auf #4 von Sabine Weber
  • ach, frau weber, wenn sie es denn sind, oder auch nur sein könnten, sprechen sie doch über den kapitalismus.

    das ökonomische weltsystem, das in seinen potentialen in den usa am entwickelsten, ausgeprägtesten und am weitesten fortgeschritten ist.

    was läge da näher, mit dem zeitpfeil der
    unsterblichkeit, dort ansetzend, bis in die lichte unendliche zukunft, über den us-amerikanischen konsum und den us-amerikanischen körperkult zu plaudern ?

    also über die gesamtheit kultureller ausdrücke, wie sie nur, in einem mittlerweile galaktischen ausmaß, aus dem leben und der organisation auf kosten anderer erdenbürger und des planeten, möglich sind.

    den nährboden auf dem sich das sozio-kulturelle geschwulst scientology church
    -der hochkonzentrierte modus operandi: american way of life- mehr schlecht als recht entwickelte, ist ihnen von korrumptionsreisen mit vip-getue, zwecks kaderentwicklung, geläufig.

    aber, das trifft sich jetzt gut.

    als sozialverträglicher buddhist (***der die linkspartei wählt !***), bin ich mehrmals die woche, fast täglich lichtdurchflutet eins mit allen alleinen.

    erreiche zustände des schauens auf den blauen
    planeten, auf das, was man zusehends, als star dreck bezeichnen kann.

    es sind keine drei stunden her, da traf ich an einem mystischen ort einen mitäon. fast schwebte er an mir vorbei. da niemand in der nähe war, der querfront hätte zischeln können, wähnte es mich zum kühnen ruf: hey ron, alte fascho-sau, wo schwebstn hin ? wolln wer mal ne runde hubbards gucken gehen? die thetans und ihre nonnen kacken gerade ab !

    wurde dann doch, trotz meiner forschen ansprache, noch sehr nett.
    der kleine prinz kam gucken, was geht. ich nahm dem kleinen die angst und erklärte, daß der böse alte mann hier nichts mehr anstellen kann.
    das fliegende spaghetti-moster verzichtete diesmal nett auf einen vorbeiflug mit effet und ich sah klar die vielen kleinen furchen des grams in rons gesicht.

    wir schauten nicht lange auf das kleine albion und die große nordinsel amerika.
    ich kann ihnen mitteilen, ron fühlt mit den seinen.
    er seufzte: wo sollen sie denn hin, meine kleinen faschisten, verwöhnt und verzogen, immer nur auf american ways gewandelt?
    da bleibt ja nur europa. am besten da, wo geld und macht ist; der disney park, eher nicht. er wolle bald zeichen schicken.

    sie haben sie es ja schon besser, sie sind ja schon hier.

    ja, zeichen, wie gott einst an noah. wenn das erste brummen der motoren zu hören ist, sollen sich reiche hubbards schleunigst vom amerikanischen acker machen, zumindest ihr kapital oder besser, was noch dazu zu machen ist.

    bernkakes hubschrauberflotten werden aufsteigen und die weiten der großen insel mit dollars fluten.
    die sündflut wird kommen, bald, seufzte er.
    also ron, greenspan, wolfowitz und bernkake lachen sich ja mehr schlapp.

    Ist ihnen eigentlich klar, daß sie hier bei den kommenden verteilungs- und klassenkämpfen allen möglichen leuten mit ihrer abstrusen botschaft unnötig ihm wege rumstehen ?

    manierlicher habitus und gestus wird sie nicht davor schützen, erkannt und als fascho-votze benamt zu werden. wo die not groß ist, ist die sprache klar.

    so etwas ist nie schön.

    ron bräuchte gesellschaft und pflege. ich will sie nun nicht in typische frauenrollen drängen, nichts läge mir ferner, ich möchte es nur erwähnt haben.

    ist travolta eine nonne ? machen sie klemmschwestern gerne zu nonnen ?

    ich persönlich bevorzuge ja den druck der straße.
    was ließ sie zur komplizin feiger, abgeschotteter mieser zwangscharakteren werden, die glauben, besser als die gru zu sein ?

    wäre die heilsarmee keine alternative für sie?
    die hat auch schöne kostümchen und viele ränge. nette business-damen vom beamer mit kompetenzgefuchtel wären bestimmt willkommen, um den reichen ein paar cents für die suppenküchen abzuschwafeln.
    wäre doch eine alterntive, für den fall, das sie ron in bälde doch nicht sehen wollen?
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