Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10828

Das niederländische Verteidigungsministerium hat Mitgliedern der Streitkräfte erstmals erlaubt, uniformiert beim Amsterdamer CSD zu demonstrieren.

Noch im vergangenen Jahr hat die Regierung das Tragen von Uniformen beim CSD untersagt, weil es die "Würde der Uniform" beschädigen könnte. Diese Entscheidung wurde dieses Jahr revidiert, berichtet das "NRC Handelsblad". Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums erklärte, die Soldaten dürften Uniformen tragen, wenn diese nicht herabgewürdigt werden würden – etwa durch Bierflecken. Das Ministerium sei aber nicht direkt am CSD beteiligt.

Die Soldaten werden am kommenden Samstag auch nicht mit einem eigenen Boot durch Prinsengracht und Amstel fahren, sondern bei Firmen wie IBM oder Philips Unterschlupf finden. Eine halbe Million Besucher werden zur jährlichen Grachten-Tour erwartet, bei der rund 100 bunt geschmückte Boote für Stimmung sorgen sollen.

Die Homo-Gruppe "Stichting Homoseksualiteit en Krijgsmacht" (Stiftung Homosexualität und Militär) begrüßte die Entscheidung des Verteidigungsministeriums: "Für Soldaten ist es auch besser, offen zu leben als sich zu verstecken", erklärte Stiftungssprecher Peter Kees Hamstra.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Auseinandersetzungen um die Teilnahme von uniformierten Soldaten am CSD gegeben. So haben die Organisatoren eines kanadischen CSDs im vergangenen Jahr die Beteiligung von Soldaten verboten, da das Militär Menschenrechtsverletzungen in in Afghanistan und Haiti verübt habe (queer.de berichtete). Dagegen erlaubte das britische Verteidigungsministerium Soldaten im vergangenen Jahr erstmals, in Uniform am Londoner CSD teilzunehmen (queer.de berichtete). (dk)



CSD Berlin endet erstmals am Brandenburger Tor

Der 32. CSD in Berlin bietet dieses Jahr eine Premiere: Erstmals endet die Parade am Brandenburger Tor.
Belgrad: CSD nach Gewaltdrohungen abgesagt

Wegen Sicherheitsbedenken ist der Belgrader CSD am Samstag abgesagt worden. Nationalisten feierten die Entscheidung als Niederlage für "Ungläubige und Satanisten".
Serbien: Amnesty warnt vor Gewalt gegen Schwule

Im Vorfeld des zweiten CSDs in Belgrad warnt Amnesty International davor, dass Hass und Gewalt gegen Homosexuelle aus der Mitte der Gesellschaft komme.
#1 VolumeProProfil
  • 30.07.2009, 20:51hMönchengladbach
  • Das ist doch mal eine gute Nachricht für die niederländischen Schwulen und Lesben bei den Streitkräften.
    Dem könnte sich die Bundeswehr mal ein Beispiel dran nehmen.

    ---
    Anmerkung an die Redaktion:
    "Krijgsmacht" heißt "Streitkräfte" und ist der Name der niederländischen Streitkräfte, ähnlich einem Eigennnamen wie Bundeswehr.
  • Antworten » | Direktlink »