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Bei einem Angriff auf einen Treffpunkt für schwul-lesbische Jugendliche in Tel Aviv sind am Samstagabend ein 16-jähriges Mädchen und ein 26-jähriger Gruppenleiter getötet worden. Rund 15 weitere Menschen wurden verletzt, der Täter konnte entkommen. In der Nacht kam es zu einer Spontandemonstration, am Sonntag protestierten Tausende in ganz Israel. Am Abend wurden die Opfer beerdigt, am Dienstag soll es in Berlin eine Demonstration geben.

Von Norbert Blech

Wie Medien vor Ort berichten, soll ein vermummter, schwarz gekleideter Mann in das Treffen im Keller der Gay and Lesbian Association (AGUDA) gegangen sein und mit einem Sturmgewehr sofort Feuer eröffnet haben. Augenzeugen sprechen von einem Blutbad. Die Tat ereignete sich um ungefähr 22.30 Uhr Ortszeit.

In den Räumlichkeiten an der Nachmanistraße treffen sich Samstags Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren zu Freizeitgestaltung und Coming-out-Gesprächen. Viele Jugendliche sollen noch ungeoutet sein. Medienberichten zufolge wurde ein 16-jähriges Mädchen aus Holon, Liz Trobishi, und der 26-jährige schwule Gruppenbetreuer Nir Katz aus Givatayim getötet, sie erlagen noch im Zentrum den Verletzungen. Meldungen über ein drittes Todesopfer wurden im Laufe der Nacht zurückgenommen. Zehn Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht, bis zu vier sollen in kritischem Zustand sein. Letzten Medienberichten vom Sonntag zufolge habe es bei den Schwerverletzten Besserung gegeben, sie seien nicht mehr an eine Beatmungsmaschine angeschlossen.

Der Täter soll anschliessend die Flucht ergriffen haben. Nach Angaben von Augenzeugen soll der Mann noch versucht haben, das benachbarte Café Noir anzugreifen, Wachposten hätten ihn jedoch davon abhalten können. Der Täter ist weiterhin flüchtig.

Dessen Motiv sei noch unklar, sagte der Polizeichef von Tel Aviv, Schahar Ajalon, und rief zu erhöhter Wachsamkeit in Schwulenclubs auf. Die Polizei hat später Szene-clubs und -kneipen die Schließung für die Nacht empfohlen (eine populäre Disco blieb jedoch - zum Misfallen des Szeneportals Gogay - geöffnet) und mit Helikoptern und Barrikaden nach dem Täter gesucht. Am Sonntag wurde der Polizeischutz für schwul-lesbische Einrichtungen verstärkt. Israelische Medien dürfen derzeit über Details der Ermittlungen nicht berichten.

Youtube | Tel Aviv am Tag danach. Bericht von AP.

Anschlag auf einen Ort, der Sicherheit geben soll

Der Augenzeuge Yaniv Weizman sagte dem isrealischen TV-Sender Channel 10: "Das war ein Hassverbrechen, eine vorbereitete Attacke." Weizman ist Stadtrat und Vorsitzender der Gruppe und AGUDA-Abspaltung Israeli Gay Youth, die das Treffen abhielt. Der Treffpunkt sei ein "sicherer Ort" für Jugendliche aus der ganzen Region gewesen, die Gleichgesinnte treffen wollten. Die vom Täter Getroffenen seien "sehr jung" gewesen.

Der 16-jährige Or Gil, der mit Schusswunden an Brust und Knie behandelt wurde, sagte der Zeitung "Haaretz": "Ich bin schockiert, dass einige Eltern über diesen Weg von der Homosexualität ihres Kindes erfahren." Als der Schwarzgekleidete den Raum betreten habe, sei er zuerst von einem Witz ausgegangen. "Aber er eröffnete sofort das Feuer. Menschen sprangen unter Tische (...) Es ist ein kleiner Raum, mit nur einem Ausgang. Wenn Du erstmal drin bist, kannst Du nicht fliehen."

"Angesichts der Anstachelung zum Hass gegen die homosexuelle Gemeinschaft ist es nicht überraschend, dass so ein Verbrechen begangen werden kann", sagte der Präsident der Tel Aviv Gay and Lesbian Association, Mai Pelem. Er geht von einem ultraorthodoxen Täter aus. Die Shas-Partei hat noch am Samstag Abend den "mörderischen Anschlag" verdammt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu kündigte am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem an, der Mörder werde mit der vollen Härte des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden. Israel sei ein Land der Toleranz und ein Land der Gesetze. Israels Präsident Schimon Peres verurteile den Anschlag auf junge Leute, den niemand akzeptieren könne. Oppositionsführerin Tzipi Livni erklärte, dieser Vorfall müsse die Gesellschaft und die für Politik und Erziehung zuständigen Institutionen wachrütteln. Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, sagte, die Stadt sei immer ein Ort von "Pluralismus, Toleranz und Offenheit" gewesen und werde ein Heim für die Gay Community bleiben.

Der Journalist und schwule Aktivist Danny Zak sagte der "Jerusalem Post", ein solches Verbrechen sei nur eine Frage der Zeit gewesen. Die Shas-Partei habe "das Blut von zwei unschuldigen Jugendlichen an ihrer Hand", da sie das schwulenfeindliche Klima angefeuert habe, etwa durch Aussagen, dass Homosexualität zu einem Erdbeben führen würde.

Das Zentrum und das beliebte Café Noir liegen in einem ursprünglich stark religiösen Viertel im Zentrum von Tel Aviv, das in den letzten Jahren einen Wandel zu einem belebten Viertel mit vielen Nachtclubs und säkulär orientierter Bevölkerung durchgemacht hat. Viele streng gläubige Juden haben sich häufig gegen CSDs und Homo-Ehe ausgesprochen. 2005 war ein junger Ultra-Orthodoxer mit einem Messer auf CSD-Teilnehmer in Jerusalem losgegangen, bei der Parade zwei Jahre später konnte ein Mann mit einem Sprengsatz von der Polizei noch rechtzeitig gestoppt werden.

Youtube | Werbespot für die Jugendgruppe Israeli Gay Youth

Protest in Tel Aviv und Jerusalem

Noch am Abend zogen spontan Hunderte Menschen durch die Innenstadt von Tel Aviv und legten Blumen und Kerzen nieder (Video bei Youtube). Am Sonntag haben sich um 17 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) tausende Menschen in Tel Aviv zu einer Protestkundgebung versammelt, in Jerusalem, Haifa und Beersheba kamen Hunderte zusammen. Die Knesset-Abgeordnete Shelly Yachimovich sagte bei der Kundgebung in Tel Aviv: "Die Pistole hat nicht von selbst geschossen, der Schütze nicht von selbst gehandelt - hinter ihm stand Aufstachelung und Hass." Dass nun Kinder in einem Krankenhaus liegen, und deren Eltern sie nicht besuchten, spräche für sich. Oppositionsführer Tzipi Livni sagte vor den hauptäschlich schwul-lesbischen Demonstranten: "Das ist nicht nur ein großer Tag des Schmerzes für Sie, sondern ein großer Tag des Schmerzes für uns alle."

Der Knesset-Abgeornete Yuli Tamir sprach von dem Attentat als Mahnung an Lehrer und Gesellschaft, Homophobie zu bekämpfen. Der offen schwule Abgeordnete Nitzan Horowitz gab sich kämpferisch: "Wenn jemand denkt, dass wir Angst hätten, liegt er falsch. Wenn jemand denkt, wir setzen uns jetzt hin und nehmen das einfach hin, liegt er falsch."

Aktionen in Köln, Berlin geplant

In London gab es am Nachmittag einen Protest am Soho Square, bei den CSDs in Stockholm und Amsterdam wurde mit Schweigeminuten an die Opfer gedacht. Am nächsten Samstag soll es eine weitere Protest- und Gedenkkundgebung auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv geben.

In Köln soll es am Montag, in Berlin am Dienstag eine Gedenkveranstaltung geben.

Hunderte bei Beerdigung

Am frühen Abend wurde Nir Katz in Givatayim von mehreren Hundert Menschen zu Grabe getragen. Seine zehnjährige Schwester, die die letzten Monate bei Nir gelebt hatte, legte eine Regenbogenflagge auf das Grab. "Unsere Famile steht hinter der Gay Community", sagte Chen, man solle die Regenbogenflaggen schwenken als Zeichen gegen blinden Hass. Eine weitere Schwester ergänzte, ihr Bruder habe niemanden etwas getan und sich immer für andere Menschen eingesetzt. Katz hatte die letzten drei Jahre in dem Zentrum gearbeitet und schwul-lesbische Teenager beraten. Der Anschlag ist nicht die erste Tragödie der Famile: Nirs Vater Rami war 1990 einer von fünf getöteten Soldaten, als bei einem Training eine Handgranate explodierte.

Am späteren Abend wurde auch Liz Trobishi in Holon im Kreise der Familie beerdigt. Die Familie verlangt Ruhe von den Medien, eine Tante sagte aber einer israelischen Zeitung: "Liz ist ein wunderbares Mädchen, mit blauen Augen, blondem Haar und einem hübschen Lächeln. Ich weiß nicht, was passiert ist, sie war nur zu Besuch und hatte keine Verbindung zu dem Ort". Haaretz zitiert Freunde von Liz, das Mädchen habe oft das Zentrum besucht, sei selbst aber nicht lesbisch gewesen. Im Online-Forum des Zentrums habe sie Jugendlichen zu einem erfolgtem Coming-out gratuliert; dort schrieb sie auch allgemein, sie habe dort viele tolle Leute kennengelernt.

LSVD ruft zu Spenden auf

Als Zeichen der Trauer tauschten Nutzer auf Facebook und anderen Communites weltweit ihr Profilbild gegen eine Regenbogenflagge mit Kerze aus. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland verurteilte die Tat. "Wir trauern mit den Angehörigen und wünschen den Verletzten eine baldige Genesung. In unsere Trauer mischt sich die Furcht, dass sich so etwas auch bei uns ereignen könnte", schreibt LSVD-Sprecher Manfred Bruns. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung des LSVD ruft zu Spenden auf, die an die befreundeten Organisationen in Israel weitergeleitet werden sollen.

Internationale Medien, auch in Deutschland, berichteten groß über den Vorfall. Interessanterweise wird teilweise noch immer vermeldet, Ziel sei ein "Homosexuellen-Club" oder gar eine Disco und nicht etwa eine schwule Jugendgruppe gewesen. Ständig aktualisierte Meldungen auf Hebräisch bringt die Seite GoGay.

Stand: 2.8.2009, 21:00h
Mögliche Bilder für Profile:

Youtube | Ausschnitte von der Demo in der Nacht von Lizzy The Lezzy, die von vor Ort twittert.


118 Kommentare

#1 queerkopf
  • 02.08.2009, 03:37h
  • Es ist ein Schock und ich danke euch, dass ihr so schnell darüber berichtet habt. Im Moment ist Tel Aviv geschockt und gedenkt der Opfer. Und das ist auch das mindeste, was wir tun können...
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#2 hwAnonym
  • 02.08.2009, 04:56h
  • das mußte kommen.
    man kann nicht nach einem erschossenen rabin,
    faschisten, rassisten und nationalisten im kabinett sitzen haben, ohne daß sich beim bodensatz dieser ideologien, allmachts- und rettungsphantasien, gerade in sozialen und politischen spannungszeiten breitmachen.

    die auswirkungen der wirtschaftskrise in israel durch die brillen der deutschen broderisten in allen mögliche medien, oder der quark der iraelischen botschaft und des zentralrates der juden in deutschland, bilden eben nicht einmal ansatzweise die immensen spannungen in der israelischen gesellschaft ab.
    resignierte isrealische psychologen formulieren es schon seit einiger zeit so, daß es wohl notwendig ist, dass die gesellschaft ihren nationalistischen und rassistischen höhepunkt erreichen muß, bevor sie normal werden kann.

    der israelischen presse von vor zwei stunden zufolge reagierte die community angemessen wütend und politisch und machte die shas-partei
    für diesen anschlag zumindest schon mal politisch verantwortlich. etwa 1000 menschen kamen, obwohl 3.00 uhr zu einem protestzug und einer mahnveranstaltung.

    heute wird für 17.00 uhr zu einem demonstrationszug aufgerufen.

    für dienstag 20.00hr zu einer massenkundgebung auf dem rabin platz.

    www.nrg.co.il/images//archive/300x225/1/079/705.jpg

    reshet.ynet.co.il/חדשות/Upload
    Images/54174.jpg


    "Nissim Zeev, Sie haben Blut auf den Händen"

    en.wikipedia.org/wiki/Nissim_Ze'ev

    www.nrg.co.il/images/archive/300x225/1/079/706.jpg

    "This is undoubtedly the worst incident aimed at the gay community in Israel," said Nitzan Horowitz(meretz-party), the only openly gay member of Israel's 120-member parliament. "It has the characteristics of a hate crime, of someone who attacked to blindly strike out at every person on the spot."
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#3 hwAnonym
  • 02.08.2009, 05:09h
  • Antwort auf #2 von hw
  • text zum attentat auf rabin, nach dem der platz
    benannt ist, an dem am dienstag die massenkundgebung stattfinden wird.

    vielleicht, so hoffe ich, trotz der tragödie, platzt ein knoten der lethargie in der isrealischen gesellschaft in bezug auf frieden und die unsägliche rechtsentwicklung.

    für junge schwule israelis war dies bisher der sicherste platz im lande. das ist die unbeschreibliche niedertracht dieser tat.
    der gezielte schlag gegen einen ort des
    urvertrauens für ein coming-out.

    de.wikipedia.org/wiki/Jitzchak_Rabin#Ermordung
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#4 Ein FreundAnonym
  • 02.08.2009, 08:41h
  • Ich rufe auf zu einer Solidaritätsadresse
    an die Angehörigen der Opfer,
    an die Tel Aviv Gay and Lesbian Association (AGUDA)
    und an die Israeli Gay Youth!

    Mai Pelem hat recht, wenn er sagt: ""Angesichts der Anstachelung zum Hass gegen die homosexuelle Gemeinschaft ist es nicht überraschend, dass so ein Verbrechen begangen werden kann."

    Wer, auch hier bei uns in Deutschland, immer noch verharmlost, wenn auf verbale Gewalt (z.B. in den Texten von Deutsch-Rappern und Reggae-Songs oder auf den Internet-Seiten von Pius-Bruderschaft und "kreuz.net") hingewiesen wird, macht sich mitschuldig. Durch verbale Gewalt wird systematisch ein geistiges Klima erzeugt, in dem körperliche Gewalt einen Nährboden findet.

    Konsequente Strafanzeigen gegen jedes bekannt werdende Hetz-Pamphlet (ob im Internet, in Song-Texten oder anderswo).

    Völlig verfehlt finde ich übrigens, in diesem entsetzlichen Zusammenhang, sein eigenes Süppchen einer Kritik an der gegenwärtigen israelischen Regierung und deren Politik zu kochen. Das ist den Opfern und ihren Angehörigen gegenüber mehr als nur pietlos!

    Ein solidarischer
    Freund Israels und
    seiner Menschen
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#5 free_worldEhemaliges Profil
  • 02.08.2009, 08:50h
  • Die Frage ist: Was sagen denn die radikalen Israelfans dazu? Also die Antideutschen, die NASOFI und was es da noch so alles gibt?

    Fakt ist ja wohl, das alle übereinstimmend berichten, das es sich um einen Ultra handelt. Auch wenn das vielen der o.g. nicht so ins Weltbild passt.

    Jedenfalls sind diese Radikalen sehr bemüht, Jerusalem komplett zu übernehmen.
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#6 Ein FreundAnonym
#7 Ein FreundAnonym
#8 RobRoyAnonym
  • 02.08.2009, 09:49h
  • Unfassbar

    Schockiert und sprachlos habe ich gerade die Meldung bei n-tv online gelesen und stelle mir die Frage WARUM ?

    Die nächste Frage die ich mir stelle wann passiert das hier ?

    Wann läuft der erste Schwulenhasser in Deutschland Amok ?

    Meldungen über Gewalt gegenüber Schwulen steigen ja derzeit rasant an egal ob aus Berlin Amsterdam oder Köln. Wo bin ich noch sicher ?

    Ich habe Angst was nutzen mir schwule Volksvertreter wie Beck oder Westerwelle wenn die Polizei schwulenfeindliche Angriffe gerne mal als "Einzelfälle" bezeichnet ?

    Was nutzt mir Gewaltprävention wenn sie nur auf Deutsch verfasst ist und die meisten Homophoben nicht in ihrer Muttersprache erreicht ?

    Wer bremst die Rechten die im Internet gegen Schwule Front machen ?

    Was nutzt mir die Comunity wenn 90 % der Menschen wegschauen wenn Gewalt verübt wird ?
    Wer beschützt mich ?

    Ich hoffe das ich falsch liege und wir alle irgendwann lernen friedlich miteinander zu leben und den anderen so zu akzeptieren wie er ist. Der Spießer von nebenan die schrille Tunte von gegenüber und die schrille Tunte von gegenüber den Spießer.
    Bei allen Unterschieden darf man eins nicht vergessen wir sind alle Menschen mit dem Recht auf Leben und zwar so wie jeder es für sich für richtig hält.

    Den Angehörigen der Opfer in Tel Aviv gehört mein ganzes Mitgefühl und Anteilnahme.
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#10 Tim_ChrisProfil
  • 02.08.2009, 10:42hBremen
  • Sorry, aber jetzt ist mir übel.
    Diese Art von Gewalt verschlägt einem echt die Sprache. Wie viel Hass muss in jemandem stecken, dass er blindlinks auf unschuldige Menschen schießt?
    Schuld an dieser Tat ist in meinen Augen nicht nur der Täter alleine, sondern auch die Religionen mit ihrer kulturgebenden indoktrinierenden Norm, mit der sie die Gesellschaft seit gut 2000 Jahren regelrecht vergiften.
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