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In Stuttgart waren 200.000 Menschen bei der CSD-Parade dabei; 100 christliche Aktivisten demonstrierten in der Nähe der Paradestrecke gegen Homo-Rechte.

Die Parade fand am Samstagnachmittag unter dem Motto "Macht Mut!" statt. 55 Gruppen und 2.500 Teilnehmer sorgten dafür, dass die Zuschauer "quietschvergnügt" ("Bild") feiern konnten. Erstmals nahmen dieses Jahr alle fünf im Bundestag vertretenen Parteien an dem Demonstrationszug statt.

Wie schon im letzten Jahr organisierte die katholische Pius-Bruderschaft wieder eine Gegendemonstration auf dem Marienplatz. Rund 100 Christen nahmen an dem Protest teil und führten dabei Transparente mit Aufschriften wie "Sünde macht nicht glücklich" und "Achtet Gottes Gebote" mit. Die aggressiveren Plakate aus dem letzten Jahr ("Rettet Kinder vor Perversion") haben die Gottesaktivisten diesmal zu Hause gelassen. Dafür kommentierte die fundamentalkatholische Nachrichtenseite "kreuz.net" die Protestaktionen gewohnt frontal: "In Stuttgart protestierte das Leben gegen den Homo-Tod".

Viele Homo-Paare nutzten die Gegendemo als Hintergrund für private Fotos. Im Vorfeld der Gegendemo hatten die CSD-Veranstalter dazu aufgerufen, sich nicht von den homofeindlichen Christen provozieren zu lassen. Tatsächlich kam es nach Polizeiangaben zu keinerlei Zwischenfällen.

Die Pius-Bruderschaft fordert die Wiedereinführung des Paragrafen 175 in der Fassung von 1935 (queer.de berichtete). Die katholische Gruppe sieht Homosexualität als Teil eines Sittenverfalls, der durch eine Rückbesinnung auf christliche Werte aufgehalten werden soll. (dk)



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#1 Hannibal auf Gran CanariaAnonym
  • 03.08.2009, 12:39h

  • Ja! Diese feinen und moralinsauren Piusbrueder machen es auch moeglich, dass so etwas wie in Tel Aviv geschehen kann. Es ist unbedingt notwendig, dass diese Volksverhetzung nicht mehr durch etwas wie "religioese Meinungsfreiheit" gedeckt wird!
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#2 bastapapsta
  • 03.08.2009, 13:40h
  • 2500 Teilnehmer und der kleine braune Haufen,
    der sich mit seiner Hetze versammelt hat wird nicht beachtet und geht völlig unter. Diese Hassprediger davon unbeeindruckt machen trotzdem weiter. Unter dieser Pius Sippschaft wird in Stuttgart auch eine Schule geführt, deren Opfer -die Schüler Hosen und die Mädels nur Röcke tragen dürfen. Der Staat sollte diese Schule ausrotten und die Schüler auf staatliche Schulen schicken, sprich diese Schule nicht als solche anerkennen und so den Machenschaften der Piusbruderschaft langsam den Gar aus machen.
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#3 OrtskundigerAnonym
  • 05.08.2009, 07:46h
  • Was Hass- und Volksverhetzungspropaganda, die in einer demokratischen Gesellschaft schlichtweg verboten gehört, mit "friedlich" zu tun haben soll, möge man uns bitte nochmal erklären...
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