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US-Soldaten sollen Zeugenaussagen zufolge im Irak an Exekutionen von Schwulen beteiligt gewesen sein. Die amerikanische Armee und ein Parlamentsabgeordneter haben jetzt eine Untersuchung der Vorwürfe gegen US-Soldaten angekündigt.

Zwei Iraker haben in Washington den US-Truppen vorgeworfen, Männer nur wegen deren Homosexualität im Irak gejagt und exekutiert zu haben (queer.de berichtete). Die Ermittlungsbehörde der US-Army hat nun mit einer Untersuchung der Vorwürfe begonnen, erklärte Militärsprecher Chris Grey. Auch der offen schwule demokratische Parlamentsabgeordnete Barney Frank hat erklärt, er werde darauf drängen, die "besorgniserregenden" Vorwürfe aufzuklären.

Noch gibt es keine Beweise für die Beschuldigungen, die zwei Iraker anonym geäußert hatten. Auf weitere Presseanfragen und eine Veröffentlichung von Bildern, die bei einem Treffen der Homo-Gruppe Human Right Campaign gezeigt wurden, wurde bislang nicht reagiert. Mehrere Homo-Aktivisten haben erklärt, sie hielten solch grausame Menschenrechtsverletzungen durch US-Soldaten für unwahrscheinlich, da die Truppe nach dem Folterskandal in Abu-Ghraib besser überwacht werde. (dk)



#1 LorenProfil
#2 Knueppel
  • 06.08.2009, 17:00h
  • "Mehrere Homo-Aktivisten haben erklärt, sie hielten solch grausame Menschenrechtsverletzungen durch US-Soldaten für unwahrscheinlich, da die Truppe nach dem Folterskandal in Abu-Ghraib besser überwacht werde."

    Ich hoffe sehr, dass sich die Vorwürfe nicht bestätigen werden, sonst ....

    Knueppel
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#3 CarstenFfm
  • 06.08.2009, 17:23h
  • Schlimm genug, dass die USA dem Irak und Afghanistan (und dort auch wir) Demokratie und Menschenrechte bringen wollte, aber zulässt, dass Schwule dort weiter verfolgt werden.
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#5 stromboliProfil
  • 09.08.2009, 09:02hberlin
  • Antwort auf #2 von Knueppel
  • was da von wem überwacht werden soll ist mir ein rätsel: da gibts einen (gemeinsamen) einsatz, weil befreundete milizen mal gerade wieder einen stadtteil aufmischen, dabei im vorübergehen auch ihr mütchen an schwulen abkühlen...
    und alles läuft unter dem begriff kollateralschäden.
    Wird dabei ein kind zu matsch geschossen, wird als buße auch mal die hatz auf schwule eröffnet. Das befriedet alle parteien und wo kein kläger, ist auch kein richter! Jedes tote kind aber erregt mehr "mitleid" als eine ermordete tunte!

    Wir verteidigen "werte" dort; so die message!
    Insofern fügt sich alles ins bild!
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