Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10905
powered by

So ein Masturbator für knapp 60 Euro hat durchaus Vorteile gegenüber einem echten Mann: Wem der Anus-Schlauch zu weit ist, kann sich einfach eine engere Ausführung nachbestellen.

Von Micha Schulze

Man kennt dieses Ding von Xtube: In unzähligen Videos hantieren Männer jeden Alters mit diesen ganz besonderen Taschenlampen an sich herum. Die schwule Variante dieser "Fleshlights" heißt "Fleshjack" und ist wahlweise mit Mund-, Zwergenpopo- oder Anus-Eingang erhältlich. Für Minimalisten gibt es zudem eine Sparschweinspalten-Edition.

Einfach reinstecken, und ab geht der Lukas – so einfach ist das mit dem "Fleshjack" nicht. Zum einen braucht man jede Menge Gleitgel, um den Dödel überhaupt hineinzubekommen – wobei man unbedingt wasserlösliches nehmen sollte, sonst ist der Po-Ersatz sofort selbst im Arsch. Zum anderen muss man den Schraubdeckel am anderen Ende öffnen, da ein Vakuum das Reinstecken sonst nahezu unmöglich macht. Bist du jedoch erst mal in Fahrt, wirst du diesen regulierbaren Effekt lieben.

Der jungfräulich enge Eingang täuscht: Das noppige Cyberskin-Material ist dehnbar wie ein echter Anus, schmiegt sich eng an den Schwanz und fühlt sich tatsächlich unglaublich realistisch an. Nur die Schlurfgeräusche (bei geschlossenem Deckel) bzw. die Klappergeräusche (bei geöffnetem Deckel) erinnern einen doch immer wieder daran, dass man sich "nur" einen runterholt.

Lust-Experten empfehlen, den herausnehmbaren Anus-Schlauch, der ein wenig an einen Tintenfisch erinnert, vor einer Session in warmes Wasser legen. Wer zugucken will, wie sein Schwanz im "Fleshjack" auf und ab fährt, besorgt sich am besten die durchsichtige "Ice"-Variante, und wer die Hand frei haben möchte, kann sich einen "Top Dog"-Bock besorgen, in den man das Ding hineinschieben kann.

So ein Fleshjack für knapp 60 Euro hat durchaus Vorteile gegenüber einem echten Mann: Wem der Anus-Schlauch zu weit ist, kann sich einfach eine engere Ausführung nachbestellen. Weitere Pluspunkte: Die geile Taschenlampe schreit nicht zwischendurch "Aua", hinterlässt keine braunen Spuren – und schmeißt einen auch nicht mittendrin raus, weil sie selbst schon gekommen ist.

Nach dem Abspritzen puhlt man den Schlauch aus dem Gehäuse, wäscht ihn mit warmem Wasser aus und hängt ihn zum Trocknen auf die Wäscheleine. Wichtig: Niemals Seife verwenden, sonst wird das Ding stumpf. Hygiene-Fanatiker können auf Isopropylalkohol ausweichen.

Galerie:
Spaß mit dem Fleshjack
3 Bilder


15 Kommentare

#1 MasturbatorAnonym
  • 15.08.2009, 16:55h
  • ooO Baby Baby ... Micha!

    Das war ja eine Klasse Beschreibung!
    Ja, ich habe die Dinger schon in etlichen Pornos gesehen. Deinen Selbsterfahrungsbericht finde ich wirklich gelungen.

    Weißt übrigens was auch gut kommt? Als Rechtshänder mit der linken Hand masturbieren (als Linkshänder natürlich entsprechend mit rechts ), weil du dann das Gefühl hast, dass ein anderer dir zu Diensten ist.

    Wahrscheinlich müsst Ihr das Foto da unten mit dem steifen Schwanz rausschmeißen? Von wegen Jugendschutz und so? Damit haben hier ja schon User die Erfahrung machen müssen, dass Erektionen in Profilen zur Deaktivierung der Profilseite führen

    Ich bevorzuge übrigens weiterhin - du sicher auch - Haut und Fleisch und den ganzen Körper, nicht nur eine "Taschenlampe"

    Masturbator
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Good ol friendAnonym
  • 16.08.2009, 12:12h
  • Also, ich finde auch, dass der Micha das sehr humorvoll und pointiert beschrieben hat,

    aber ein knackig-geiler Männerarsch sieht definitiv anders aus als dieses Wasserarschimitat.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 textwixerAnonym
#4 seb1983
  • 16.08.2009, 17:12h
  • Ein Traum von einem Artikel, bei RTL zerbricht man sich den Kopf wie man unverfänglich Titten ins Programm bekommt und es endet dann beim shooting des neuen Pirelli Kalenders, wo die 19 jährige BWL Studenten Nadine "keine Hemmungen hat sich so offen vor der Kamera zu zeigen", hier kommt schnell der Fleshlight Artikel rein, als kleine Wichsvorlage für zwischendurch garniert mit reichlich Bildern von Anwendern.
    Am Ende ist das Geheule dann groß wenn Seiten wie queer.de auf Schulservern gesperrt werden. Woran das nur liegen mag?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Tim_ChrisProfil
#6 HannibalEhemaliges Profil
  • 17.08.2009, 06:53h
  • Braucht man sowas wirklich?
    Gleitgel oder Rotze auf die Hand hat MIR in über 30 Jahren immer gute Dienste geleistet! Aber eigentlich mag ichs eh lieber trocken!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Good ol friendAnonym
  • 17.08.2009, 07:40h
  • Antwort auf #5 von Tim_Chris
  • Du meintest sicher: ...dass ihre Zöglinge beim Anblick eines nackten und gar noch steifen Schwanzes GEIL werden!

    @seb1983 repräsentiert doch perfekt den allgemeinen Umgang mit männlicher Körperlichkeit und Geilheit in dieser Gesellschaft!

    Die heterosexistische Illusion à la RTL darf schließlich auf keinen Fall angekratzt werden, ist sie doch grotesk und wackelig (Untertreibung) genug bzw. hängt am seidenen Faden (den wir allmählich mal endgültig abreißen sollten).

    Einer Sache können wir uns allerdings sicher sein: RTL, MTV, Viva und Co. werden samt ihrer Internetauftritte bestimmt nicht "von deutschen Schulservern verbannt". Es liegt also an uns, ihre Vorgestrigkeit, ihre immergleiche Aufwärmung mittelalterlicher Zwangseinfalt und ihre totale Uncoolness und Ungeilheit aufzuzeigen, indem wir ihnen Bilder maskuliner Geilheit entgegensetzen!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 seb1983
  • 17.08.2009, 12:37h
  • Na dann steht uns ja ein spannender Wettkampf zwischen RTL und queer.de ins Haus wer das Niveau am tiefsten drücken kann. Natürlich jeweils mit der Bild als starkem Verbündeten, schon heute die meistzitierte Zeitung hier.

    Wenn queer.de einfach das schwule RTL sein soll ok, dann nehme ich meine Kritik zurück, das passt dann voll ins Programm.
    Als seriöses und fundiertes Nachrichtenportal wirds aber eng, wir haben einfach ein schwules RTL aktuell bei dem man sich nach ein bischen geheuchelter Empörung über Kirche und CDU an so einem Artikel hier wieder aufgeilen kann.

    Und Saschi: Ich denke eben nicht dass man der von dir völlig zurecht zitierten Viva Scheinwelt ein ebenso dämliches schwules Pendant zur Seite stellen muss. Man muss aus als Schwuler eben nicht jeden Schrott der Heteros nachäffen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 UdoAnonym
  • 17.08.2009, 13:11h
  • Ist das Teil mikrowellen-tauglich ?

    Im Text und auf den Bildern gab es dazu keine
    Angaben.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 BacchusAnonym
  • 17.08.2009, 13:22h
  • Antwort auf #8 von seb1983
  • So mein süßer Winzerknabe.
    Jetzt schenk ich dir mal keinen Mosel-,
    sondern Reinen-Wein ein.

    Du machst die Leute doch besoffen, mit der Idee
    im Kapitalismus läge das Heil - drum FDP.

    Vielleicht war dein kostenloses Studium auch ein volkswirtschaftlicher Schaden.

    Studie: Ökonomischer Druck auf Journalisten nimmt zu

    Mehr Arbeitsdruck und weniger Zeit für Recherche, zunehmende Abhängigkeit von Werbekunden und der Trend hin zu Unterhaltung – das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Universität Münster zum Arbeitsalltag in den Redaktionen. "Eines steht aus Journalistensicht fest: Medienunternehmen werden noch stärker primär wirtschaftliche Ziele verfolgen", lautet das Fazit der Wissenschaftler.

    www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30936/1.html

    Das aber heißt in letzter Konsequenz, so die Kommunikationswissenschaftler, dass Inhalte für Werbekunden geschaffen werden und der Leser, Zuschauer oder Hörer vor allem als Konsument interessant ist. Fast die Hälfte der befragten Journalisten gibt dann auch an, es werde immer wichtiger, Werbekunden ein passendes redaktionelles Umfeld zu liefern. Ein Umstand, der die Zukunft eines unabhängigen Journalismus nicht gerade in rosigem Licht erscheinen lässt.
  • Antworten » | Direktlink »